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Editorial

Lieber Leser, liebe Leserin,

Ist das immaterielle Weltkulturerbe in Gefahr? Die Unesco zeigt sich überfordert, ihre drei Listen zu pflegen, in denen sie es aufzeichnen will. Das Zwischenstaatliche Komitee, das nur einmal im Jahr tagt, hat jetzt gebeten, nicht zu viele Vorschläge einzureichen, weil es sonst nicht nachkommt.

Auf der Liste der gefährdeten Erbstücke stehen etwa der portugiesische Fado, der in Tonleitern gepresste Weltschmerz, der chinesische Holzdruck, den nur noch 17 Menschen beherrschen, aber auch der Gesang der Sibylle, der in der Christmette der katholischen Kirchen auf Mallorca gepflegt wird. Dabei singt ein Mädchen mit einem Schwert in der Hand uralte, heidnische apokalyptische Schreckensszenarien.

Jahrhundertelang haben Päpste das Schauspiel einzudämmen versucht und es schließlich auf dem ganzen Kontinent verboten. Nur auf der iberischen Insel (und in einer Kirche auf Sizilien) hat es sich erhalten. Weil die Menschen den Text nicht verstehen, finden sie den Gesang bezaubernd. Seit das Schauspiel auf der Liste steht, lockt es noch mehr Touristen an. Fachleute pflegen ein ambivalentes Verhältnis zu den Unesco-Listen, weil sie ein lebendiges Erbe sozusagen unter eine Glasglocke stellt. Ist es dann noch lebendig?

Wolfgang Huber, der frühere Ratsvorsitzende der evangelischen Kirche, sprach von Glauben, Hoffnung und Liebe als Weltkulturerbe. Er hat nie versucht, sie mithilfe einer Liste vor dem Verfall zu bewahren, sondern seiner Kirche eine Erneuerung empfohlen und ein paar tragende Ideen dafür auf den Weg gebracht. Ähnliche Ziele verfolgt der Gesprächsprozess in der katholischen Kirche. Auch ihm geht es um die Erneuerung der Kirche. Über beide Initiativen wird kontrovers diskutiert. Ich sehe darin ein Zeichen, wie ernst sie genommen werden.

Über Glauben, Hoffung und Liebe entscheidet keine Liste. Wir Christen sind überzeugt, dass keines der drei gefährdet ist, weil Gott selber sie stiftet. Wir können und sollen sie aber bezeugen. Zu den Möglichkeiten dafür gehören Predigten. Ich wünsche Ihnen für die Predigten dieses begonnenen Jahres Inspiration, die Kraft zum Erkämpfen der nötigen Vorbereitungszeit, bleibende Freude an der Aufgabe und immer neue Ideen. In diesem Newsletter sollen Sie jeden Monat einige davon finden.


Ihr

Wolfgang Thielmann
Jurymitglied des PREDIGTPREISES

Aktuelle Themen:

Ökumene: „Glaubwürdigkeit: Kirche im Spagat“
Heinrich Bedford Strohm: „ Wir unterschätzen die Wirkung einer guten Predigt“
Gastkommentar: „Predigt und Internet“
Predigt des Monats: „Predigt über Johannes 3,1-8 von Pastor Stefan Burkhard“
„Wenn es aber stirbt... “

Predigtfoto des Monats:

© Petra Nyenhuis, Bonn

„Hat der Regen einen Vater oder wer zeugte die Tropfen des Taus?
Aus wessen Schoß ging das Eis hervor, des Himmels Reif, wer hat ihn geboren (Hiob 38,28+29) “


Sprechende, „predigende“ Bilder –
teilen Sie Ihr eindruckvollstes Foto mit uns.

Schicken Sie uns bitte eine Email mit dem Betreff „Predigtfoto“. Fügen Sie Ihr Foto(s) bei mit einem kurzen Begleittext und Ihrer Adresse an predigtfoto@nl.predigtpreis.de.

Ökumene
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Glaubwürdigkeit: Kirche im Spagat

Kein Kommentar

Viele Kommentatoren haben zum Jahreswechsel das kirchliche Jahr 2011 unter dem Stichwort „Glaubwürdigkeit“ bilanziert. Dabei stand natürlich in erster Linie die Aufarbeitung der Missbrauchsskandale im Vordergrund. Der Osnabrücker Bischof Franz Josef Bode resümiert auf der Webseite des Bistums: "Ich meine, es wäre ein sehr spannendes Jahr gewesen. Es stand ja sehr im Zeichen der Aufarbeitung der Erschütterung des Jahres vorher. Wir haben den Dialogprozess angefangen und wir haben den Papstbesuch erlebt, der viele, viele Menschen ermutigt hat zum Glauben, aber auch zum Nachdenken über viele Fragen." Viele Bistümer haben präventive Maßnahmen gegen Missbrauchsfälle organisiert, so mussten im Erzbistum Köln alle Angestellten ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen. Hier wurde auch eine neue Stabsstelle Prävention eingerichtet, man will Glaubwürdigkeit zurück gewinnen.
Dazu soll auch der 2011 gestartete Dialogprozess dienen, mit dem die Katholische Kirche zu einer neuen Kommunikationsfähigkeit finden möchte. Alois Glück, der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken ZdK: "Ich bin sehr, sehr froh über diesen Start. Wenn aber in zwei Jahren etwa nichts sichtbar wird an anderer Qualität, am Bemühen, am Erscheinungsbild, dann werden wir eine große Welle der Enttäuschung erleben."


Für die Ökumene, so meinen Viele, war das alte Jahr kein gutes Jahr. Die Erwartungen an den Papstbesuch waren groß! Trotz mancher Enttäuschungen findet EKD Präses Schneider: „Es war ein ganz starkes ökumenisches Zeichen, dass Benedikt ins Augustinerkloster nach Erfurt kam. Das ist sozusagen der Ort Martin Luthers. Hier hinzukommen und dann auch die Reformation und Martin Luthers sehr wertzuschätzen, das war schon wirklich ein starkes ökumenisches Zeichen. "


Und - so Schneider - ein Impuls, der helfen kann, die Konfessionen wieder einander näher zu bringen - auch mit Blick auf das Reformationsjubiläum 2017.

Aufarbeitungsprozess, Dialogprozess, Ökumene Prozess – diese Themen werden auch das Jahr 2012 prägen. Schon jetzt beschäftigen sich viele der für den PREDIGTPREIS 2012 eingereichten Predigten mit diesen Themen. Dabei wird dem aufmerksamen Leser schnell klar, dass Glaubwürdigkeit an vielen Stellen gerade für die in der Pastoral Tätigen ein großer und manchmal schmerzhafter Spagat ist zwischen der hohen Theologie und Kirchenpolitik und der konkreten Lebens- und Leidenswirklichkeit der Menschen vor Ort. Wenn Sie uns als Prediger oder Predigthörer an interessanten Predigten teilhaben lassen möchten, informieren Sie sich über die Möglichkeiten zur Teilnahme am PREDIGTPREIS-Wettbewerb 2012 bitte unter www.predigtpreis.de/mitmachen.


Das Interview
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„Wir unterschätzen die Wirkung einer guten Predigt“

Foto: Michael Lucan/pixeldost, GDFL

Vita lesen

Heinrich Bedford Strohm, geboren 1960 in Memmingen, war nach dem Theologiestudium Assistent des späteren EKD-Ratsvorsitzenden Wolfgang Huber in Heidelberg. 2004 wechselte er an den Lehrstuhl für Systematische Theologie der Universität Bamberg. Seit 2008 war er dort auch Direktor der Dietrich-Bonhoeffer-Forschungsstelle für Öffentliche Theologie. Am 30. Oktober trat er die Nachfolge des bayerischen Landesbischofs Johannes Friedrich an.



Predigtpreis: Als Professor in Bamberg haben Sie „Öffentliche Theologie“ betrieben, die sich stärker auf die Gesellschaft in ihrer Vielfalt einlässt. Was bedeutet das für die Predigt?

Bischof Heinrich Bedford-Strohm: Öffentliche Theologie gibt der Predigt viele Impulse. Denn die Predigt richtet sich an die Öffentlichkeit. In der Predigt sollen daher Themen vorkommen, die die Öffentlichkeit bewegen. Die Kunst besteht darin, die Themen sowohl dem Evangelium als auch der Sache gemäß zu behandeln.

Predigtpreis: Gilt das nicht für jede Predigt?


Bedford-Strohm: Ich schicke zur Erklärung voraus: Bei öffentlicher Theologie geht es nicht einfach nur um Öffentlichkeit, sondern es geht um eine moderne plurale Öffentlichkeit, wie sie neuerdings mit dem Begriff der Zivilgesellschaft bezeichnet wird. Diese Öffentlichkeit stellt sich heute sehr vielfältig dar. Viele Menschen sind nicht vom christlichen Glauben geprägt. Öffentliche Theologie versucht, das Evangelium für die Zivilgesellschaft, also die plurale Öffentlichkeit, neu zu interpretieren. Daher nimmt sie Fragen auf, die dort diskutiert werden und ethische Grunddimensionen haben: Die Bioethik etwa, in der es auch um Menschenwürde geht. Oder die militärische Gewalt und die Frage der Legitimation staatlicher Gewalt. Oder die Frage, was soziale Gerechtigkeit ist. In solchen Fragen macht der christliche Glaube in einer religiös vielfältigen Gesellschaft ein Orientierungsangebot. Die Predigt soll den Menschen die ethischen Grunddimensionen dieser Themen nahe bringen. Dadurch können sie sie von den Glaubensgrundlagen her sehen lernen und über den Zusammenhang Auskunft geben.

Predigtpreis: Wie ist das zu schaffen? Muss der Prediger in der Bibel und gleich gut in Politik und Wirtschaft zuhause sein?

Bedford-Strohm: Nein. Diese Rolle kommt zunächst der Theologie an der Universität zu. Dort muss die theologische Seite mit anderen Wissenschaften mitgehen können, um das Gespräch aufzunehmen. Ein öffentlicher Theologe muss genug über andere Disziplinen wissen, in denen ethisch relevante Fragen auftauchen. Er muss nicht überall gleich kompetent sein. Es reicht, wenn er die richtigen Fragen stellen kann.

Prediger in der Gemeinde haben kaum die Zeit, sich tief in andere Wissensgebiete einzuarbeiten. Ich würde aber von ihnen erwarten, dass sie die öffentliche Dimension einbeziehen und sich Wissen zumindest aus einigen anderen Gebieten aneignen. Auch sie sollten Grundfragen stellen und die ethischen Grundlinien der Existenz eines Christen thematisieren können.


Predigtpreis: Das klingt anspruchsvoll.

Bedford-Strohm: Das ist auch anspruchsvoll. Prediger müssen dabei ihre Grenzen sehen. Und sich etwa hüten, persönliche politische Vorlieben von der Kanzel herab zum Besten zu geben. Es wäre der Tod der Predigt, wenn der Prediger seine persönliche politische Meinung als die Stimme des Evangeliums ausgäbe. Politisieren ist falsch, aber politisch darf die Predigt auf jeden Fall sein, denn die Politik braucht Orientierung. Und für Grundorientierungen ist auch die Predigt der richtige Ort.

Ein gutes Beispiel für öffentliche Theologie in der Predigt ist etwa die Frage nach der Situation der Schwachen. Ein Prediger muss keine konkreten politischen Vorschläge liefern, wie man deren Situation verbessern kann, aber er kann sich zum Anwalt derer machen, die in der Gesellschaft keine Stimme haben. Er kann die Frage stellen, ob der Starke und Gesunde der Maßstab einer Gesellschaft ist oder der Schwache, ob in der Gesellschaft die Nächstenliebe den Ton angeben soll oder die Konkurrenz.

Es muss immer deutlich werden, dass die Aussagen der Predigt geistlich begründet sind. Ein Beispiel aus dem Alten Testament ist Gottes zornige Rede im Buch des Propheten Amos (5, 21): „Tut weg von mir das Geplärr eurer Lieder! Euer Harfenspiel mag ich nicht hören, euer Brandopfer nicht riechen. Aber das Recht ströme wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Strom.“ Die Rede kritisiert den Kult um seiner selbst willen, der die Schwachen nicht im Blick hat. Dagegen hält Amos: Kult und Einsatz für Gerechtigkeit gehören zusammen. Dietrich Bonhoeffer hat das in den Satz gefasst: Nur wer für die Juden schreit, darf auch gregorianisch singen. Dieser Gedanke gehört in die Predigt, nicht aber ein detaillierter Kommentar zu den neuesten Hartz-IV-Gesetzen oder den Kontroversen, die Opposition und Regierung darüber austragen.


Predigtpreis: Welche Themen werden dem neuen bayerischen Landesbischof im Jahr 2012 am wichtigsten sein?



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DER GASTKOMMENTAR
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Predigt und Internet

OKR i.R. Wilfried Steen Foto privat

Lernen von Facebook?

In der Chronik der Braunschweiger Kirchengemeinde St. Pauli, in der ich als junger Pfarrer tätig war, heißt es von einem meiner Vorgänger aus den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts, dass bei seinen Predigten regelmäßig 500-600 Gottesdienstbesucher anwesend waren. Die Predigten dauerten nahezu eine Stunde. Manche davon riefen so viel positive Resonanz hervor, dass sie gedruckt werden mussten. Heute klingen solche Berichte, als seien sie Geschichten aus einer fernen Kirche und nicht gerade erst fünfzig Jahre alt.

 

In den gängigen Werken zur Predigtlehre werden Predigten mit allenfalls 12-15 Minuten Dauer empfohlen. Dass kommunikative Kompetenz zum Predigthandwerk gehört, ist selbstverständlich. Predigten sollen authentisch sein und Lebensnähe und Wirklichkeitsorientierung ausstrahlen. Auch wenn die Ausbildung in beiden großen Kirchen intensiver geworden ist als früher: All dies verhindert nicht, dass Christentum und der christliche Glaube immer mehr an den Rand unserer Gesellschaft geraten und Predigthören als verstaubt und von gestern gilt. Jedenfalls ist dies nicht nur mein Eindruck. Genüsslich breiten die Medien Ergebnisse der letzten Meinungsumfragen aus, nach denen nur noch 21 Prozent der Menschen in Deutschland regelmäßig zur Kirche gehen und nur noch zehn Prozent regelmäßig beten. Wir persönlich gehören zur Minderheit von sechs Prozent Haushalten, in denen ein Tischgebet die Regel ist.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass gerade Journalisten sich gern dieses Themas Kirche annehmen, weil die Abstiegssorgen anderer interessanter dargestellt werden können. Dabei wird gern auffallend wenig darüber berichtet, dass auch im Medienbereich und besonders bei den Printmedien trotz brandaktueller Berichterstattung die Auflagenzahlen durchweg zurückgehen.

Da ist es immer erquicklich, wenn es altgediente Institutionen in der Gesellschaft gibt, die in der öffentliche Wahrnehmung ebenfalls verlieren. Kirchen sind willkommene Opfer, um auf moralinsaure Predigten zu verweisen, die meist vor leeren Bänken stattfinden


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PREDIGT DES MONATS
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Predigt über Johannes 3,1-8 von Pastor Stefan Burkhard

Neugeburt oder Second Life

Liebe Mitchristen,

vielleicht haben Sie schon vom Spiel Second Life gehört, welches ein interaktives Computer-Spiel ist, das seit 2003 übers Internet angeboten wird.

Second Life könnte man fast schon als eine Wirtschaftsgröße bezeichnen,
denn im Durchschnitt sind rund um die Uhr 15 000 bis 60 000 User online – das heißt: aktiv am Spielen – ; und insgesamt gibt es inzwischen 11 Millionen registrierte Benutzer.

Der Name Second Life ist Programm: Es geht nämlich darum, dass man sich in diesem Spiel quasi ein „zweites Leben“ generiert und in einer virtuellen, durch die Benutzer erschaffenen Welt mit anderen Benutzern kommuniziert; also Kontakt zu anderen Usern knüpft, mit ihnen Handel treibt, ihnen Dienstleistungen anbietet und in verschiedensten Formen mit ihnen interagiert.

Das Spiel ist darum als dreidimensionale Animation aufgebaut,
welches ein räumliches Erleben aus der Perspektive der eigenen Spielperson ermöglicht.

Man geht also fast wie im realen Leben auch in diesem Spiel über Strassen und Plätze oder kauft in Einkaufsläden ein, und hört dazu jeweils die passenden Geräusche - und richtet sich in dieser Welt sein zweites, individuelles, virtuelles Leben ein,

Hier lesen Sie die vollständige Predigt


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Die Auszeichnung des PREDIGTPREISES
„Sehnsucht nach Befreiung“
KUNST UND PREDIGT
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Wenn es aber stirbt…

© Sr. Caritas Müller OP, Casiz, CH
„Kirche im Weizenkorn“, 2001

 

(Text und Gedicht von Drutmar Cremer aus dem Buch „Ich bin bei dir“, Ars liturgica MARIA LAACH)


Die Geschichte um Jesus wird wohl aus der Ebene des nur Bekannten und des dann vielfach routiniert Gehörten zu einer kreativen Botschaft der Freude und der aufbauenden Zuversicht. Hier ist aus verschiedenen Worten und Einzelszenen der Bibel eine neue, sehr originelle Ganzheit entstanden voll Optimismus und Leben.

Jesus hat seine Jünger einzeln gerufen. Komm! Glaube! Folge mir nach! Er hat sie umworben und in die Gemeinschaft geführt, ER, der Mensch gewordene Gottessohn unter den einfachen, suchenden Menschen am See Genesaret. Er hat sie gelehrt in Wort und Gleichnis, in seinen Wundern und Zeichen. Ein Beispiel hat er ihnen gegeben in seiner Anspruchslosigkeit, in seiner Liebe zu den Bedrängten und Unterdrückten, zu den Armen und Kindern. Vor allem hat er sie beten gelehrt und ihnen das Gespür gegeben für die Gemeinschaft aller Glaubenden, in der Gott, der sendende und allmächtige Vater, bei dem nichts unmöglich ist (Lk 1,37), immerdar gegenwärtig ist.

 

Bitte lesen Sie die Bildmediation hier weiter

 

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