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Predigt EG 362

Frieder Dehlinger, Pfarrer (ev.)

31.10.2015 Evang. Stadtkirche Göppingen

Reformationstag

Ein feste Burg ist unser Gott

 

Liebe Schwestern und Brüder,

ja, es muss gestritten werden.

Wir leben in unruhiger Zeit.

Weichen werden gestellt. Kämpfe werden gefochten.

Viele sind in Ängsten.

Mauern werden gebaut.

 

(1) Ja, es muss heute für das Evangelium gestritten werden.

Nun, wir sind Protestanten.

Unsere evangelischen Kirchen sind aus Streit heraus entstanden,

und Luther, Martin Luther, unser Reformator,

ist auch deswegen die bestimmende Figur der Reformation,

weil er am besten streiten konnte.

Nein: Luther hat sich - soweit ich weiß - nicht geprügelt;

und er hat auch nicht mit Soldaten und  Kanonen gekämpft.

Luthers Schwert war das Wort.

Seine Thesen, seine Vorlesungen,

seine Reden, seine Flugschriften,

allem voran: seine Übersetzung der Bibel in Neuem und altem Testament,

und nicht zuletzt: seine Lieder.

Luthers Lieder: manche kindlich fromm,

wie „Vom Himmel hoch da komm ich her“,

manche informierend und belehrend,

wie seine Lieder zum Vaterunser und zu den Zehn Geboten,

und manche Streit-Lieder. Lieder in denen deutlich wird,

in was für einem massiven Konflikt

Luthers reformatorischen Bewegung stand.

 

Ja, es muss für das Evangelium gestritten werden

und wir heißen Protestanten,

weil unsere Reformatoren dem Streit nicht ausgewichen sind,

sondern sich gestellt haben.

Ob Luther mit solch einem Sturm gerechnet hat,

als er am 31.10.1517 seine Thesen anschlug?

Ob er ahnte, dass er für den Rest seines Lebens mittendrin stehen wird

in diesem Sturm,

und dass die Entwicklungen, die er ausgelöst,

ihm völlig entgleiten und über den Kopf wachsen werden?

Nein, das hat er nicht kalkuliert.

Luther war kein Stratege.

Er war ein frommer Mann, ein Mystiker,

einer, der sich innerlich verbunden wusste mit Gott

einer, der Gottes Wirken in der Welt wahrnahm,

einer der spürte, dass Gott Menschen braucht,

dass Gott Menschen in seinen Dienst nimmt,

die für das Evangelium hier und jetzt einstehen.

Martin Luther, einer der Gott in der Welt wirken weiß,

auf Gottes Gegenwart vertraut und für ihn streitet.

 

Sein wohl am weitesten bekanntes Lied:

Ein feste Burg ist unser Gott.

Ein Lied zu Psalm 46. Ein Trostlied. Ein Streitlied:

 

Ein feste Burg ist unser Gott,
ein gute Wehr und Waffen.
Er hilft uns frei aus aller Not,
die uns jetzt hat betroffen.
Der alt böse Feind
mit Ernst er’s jetzt meint,
groß Macht und viel List
sein grausam Rüstung ist,
auf Erd ist nicht seinsgleichen.

 

 

Psalm 46, der Luthers Fester Burg zugrunde liegt, beginnt so:

Gott ist unsere Zuversicht und Stärke,

eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben.

 

Was für eine Not ist das, die Luther und die seinen jetzt getroffen hat?

Was ist da konkret los,  jetzt,  in den Jahren 1527 und `28,

als Luther dies dichtet: der altböse Feind gar ernst er’s jetzt meint...

Die Liedforscher und Lutherbiographen tappen hier im Dunkeln:

Eine schwere Erkrankung Luthers? Die Pest in Wittenberg?

Die äußere Bedrohung durch die Türken, die innere durch die Papisten,  oder die für Luther schwere Anfechtung

durch Schwärmer und Wiedertäufer,

denen Luthers Reformation nicht weit genug ging?

Also: wir kriegen dieses Jetzt in Luthers Psalmlied nicht genau gegriffen.

Jedenfalls: es ist ernste, unruhige Zeit.

Die Probleme sind groß, übergroß:

die Gefahren sind groß.

Machtspiele und List,

überall und um alles wird gekämpft.

Es muss gestritten werden,

und - das höre ich sehr deutlich in Luthers Psalmlied -

da war viel Angst in den evangelischen Gemeinden:

Angst vor den feindlichen Mächten,

Angst vor dem, was morgen kommen wird.

Und viel Ohnmacht:

Mit unsrer Macht ist nichts getan,

wir sind gar bald verloren.

 

Angst und Ohnmacht: Wir sind verloren.

Der Feind ist übermächtig.

Demnächst wird es aus sein mit uns!

- Es sei denn... -

es sei denn, es streitet für uns der richtige Streiter,

der eine, der einzige,

der von Gott ausgewählte und erkorene Streiter.

Fragst du, wer das ist?

Er heißt Jesus Christ!

Er ist Gottes Streiter,

er ist der Herr der himmlischen Heerscharen,

er wird, nein: er muss das Feld behalten.

 

 

(2) Die zweite Strophe:

 

Mit unsrer Macht ist nichts getan,
wir sind gar bald verloren;
es streit’ für uns der rechte Mann,
den Gott hat selbst erkoren.
Fragst du, wer der ist?
Er heißt Jesus Christ,
der Herr
Zebaoth,
und ist kein andrer Gott,
das Feld muss er behalten.

 

Hier ist die Mitte, der Dreh- und Angelpunkt in Luthers Psalmübertragung.

Immer wenn in den letzten Jahrhunderten

die 2. Strophe, die Christusstrophe, übersprungen wurde,

immer dann wurde es diabolisch-gefährlich,

dann wurde Luthers Feste Burg zum Triumphmarsch der Reformation,

zum Kriegslied des Deutschen Kaiserreiches,

zum Kampflied selbst der Deutschen Christen.

 

Ohne Strophe zwei kann Luthers streitbares Lied

von jedem frommen Eiferer in seinem Krieg missbraucht werden.

Allein die zweite Strophe macht dieses Lied zum christlichen Choral:

Denn die zweite Strophe macht die Art, wie Gott für uns streitet klar.

Der für uns streitet ist Christus selbst.

Jesus Christ, der Herr Zebaoth und [es] ist kein andrer Gott.

Christi Streitschrift ist die Bergpredigt.

Sein Manifest sind die Seligpreisungen:

Selig die Sanftmütigen,

selig die Friedensstifter,

selig die Verfolgten, die um Gottes Gerechtigkeit willen verfolgten.

Christi Stärke ist, dass er Leiden trägt und den Tod nicht fürchtet.

Seine Stärke ist, dass er in Gott seine Wurzel hat.

Seine Streitkraft ist die Liebe:

- Gottesliebe, Nächstenliebe, Feindesliebe.

Seine Streitkraft ist Kraft aus Gott,

ist Gottes ewige Kraft.

Nicht endend. Nicht besiegbar.

Nicht aus der Welt zu schaffen.

Nein, gerade umgekehrt:

der alt-böse Feind, der Fürst dieser Welt,

er hat seit Ostern auf immer verloren.

Auch wenn er sich gerade nochmals aufspielt,

und selbst wenn hier die Welt voller Teufel wäre

    - sie ist es nicht, doch selbst wenns so wäre -

und wenn diese uns verschlingen wollten:

wir fürchten uns schon ein wenig, aber nicht zu sehr:

Im Grunde, sagt Luther, wissen wir:

selbst wenn wir untergehen: Gottes Liebe bleibt.

Selbst wenn wir alles verlieren:

Gottes Wille für die Zukunft der Geschichte ist nicht ein Reich des Teufels,

ist nicht Untergang und Zerstörung.

Was sein wird, in Zukunft und zuletzt, ist Gottes Reich:

dass Gott sein wird alles in allem.

Was sein wird, in Zukunft und zuletzt, ist die Erfüllung.

 

So steht es geschrieben:

Selig sind die Sanftmütigen, sie werden das Erdreich besitzen.

Nein, nicht die großen Konzerne,

nicht die Gierigen,

die die Erde ausbeuten und ihre Schätze aussaugen,

nein, nicht diese,

sondern wenn Gottes Reich sich vollends erfüllt,

dann werden die Sanftmütigen das Erdreich besitzen!

 

So steht es geschrieben:

Selig sind die Friedfertigen, denn sie werden Kinder Gottes heißen.

Nein, nicht die Sieger, die Schnellsten, Stärksten und Erfolgreichsten,

sie werden nicht wie Götter über allen thronen.

Sondern - wenn die Erfüllung kommt - 

die Friedfertigen: sie werden als Kinder Gottes erkannt und geehrt.

 

So steht es geschrieben:

Selig, die da hungern und dürsten nach Gerechtigkeit,

sie werden satt werden.

Nein, satt werden nicht die Gierigen.

Satt werden nicht, die um sich selbst besorgten.

Satt werden nicht, die Bequemlichen, die Konsumenten.

Aber die nach Gerechtigkeit hungern - Gerechtigkeit für alle -

und nicht nur träumen, sondern hungern danach,

die werden satt sein in Gottes kommendem Reich.

 

Und selbst wenn jetzt die Welt voll Teufel wär‘,

   - sie ist es nicht, aber selbst wenn:

Gottes Weise wird sich durchsetzen,

weil sich Jesu Sauerteig durchsetzt,

Jesu Saat, die hundertfach Frucht bringt,

Jesu Senfkorn, das klein anfängt und sehr groß hinauswächst.

So lehrt es uns Jesus. So steht es geschrieben.

Jesus Christus ist der alleinige Herr der Kirche.

Auf ihn vertrauen wir - und auf sonst niemanden und nichts.

 

 

Und wenn die Welt voll Teufel wär
und wollt uns gar verschlingen,
so fürchten wir uns nicht so sehr,
es soll uns doch gelingen.

Der Fürst dieser Welt,
wie sau’r er sich stellt,
tut er uns doch nicht;
das macht, er ist gericht’:
ein Wörtlein kann ihn fällen.

 

 

(3) Heute haben wir Angst. Viele haben heute Angst.

Die Veränderung des Klimas und die Flüchtlingsströme machen uns Angst.

Immer klarer bekommen wir die Rechnung präsentiert

für die auf Lüge und Irrtum gebauten Kriege eines George-Double-U-Bush,

für unsere Sucht nach Öl und Gas,

für die permanenten Rüstungsexporte in Spannungsgebiete,

und für die alles beherrschenden, entgrenzten, globalisierten Märkte.

Ist das nicht bitter: Für Rohstoffe und Waren sind die Grenzen offen,

gegen Menschen werden Mauern und Zäune gebaut.

 

Mancher sehnt sich heute nach einer festen Burg,

einer Festung Europa,

die sich abschottet gegen die Armut und das Elend der Welt.

Die Zuflucht und die Stärke, die Gott schenkt,

die Burg, die Gott ist,

ist jedoch nicht aus Steinen und Stacheldraht gebaut.

Darum muss heute im Geist Jesu Christi gestritten werden.

Und es wird gestritten,

und unsere Feinde sind nahe und reißen das Maul auf:

 

Haben Sie gelesen: im letzten „Sonntag aktuell“ der Kommentar zur Woche von dem Journalisten Herrn Wolfgang Bok?

„Grenzenlos naiv“, übertitelt er die Flüchtlingspolitik

unserer Bundeskanzlerin und ihrer Unterstützer.

Herr Bok lästert und schreibt:

„Ich sehe in Deutschland vor allem eine grenzenlose Naivität.

Wir träumen noch immer vom Ideal der ‚Einen Welt‘

als ließe sich die Welt in einen fortwährenden Evangelischen Kirchentag verwandeln. Man muss nur ganz fest daran glauben.“

Dabei sei doch in Wahrheit „jeder sich selbst der Nächste“.

Und „Mutti Merkel“, schreibt er, solle endlich aufhören,

überall helfen zu wollen.

 

- Unsere Feinde sind nahe und reißen das Maul auf.

Herr Bok verbreitet in der Sonntagszeitung antichristliche Propaganda;

er verspottet uns Christen.

Er diffamiert das, für was Jesus Christus steht, als „grenzenlose Naivität“.

Er predigt Welt, predigt gottlosen Realismus.

Die Barmherzigkeit, die Gerechtigkeit Gottes

haben in seiner Welt keinen Platz.

- Auch für Herr Bok singen wir mit Luther:

wie sau‘r er sich stellt, tut er uns doch nichts.

Über seine Welt hat Gott das Urteil schon gesprochen.

Die Welt, die von Gott nichts wissen will,

in der „jeder sich selbst der Nächste“ ist,

sie wird nicht bleiben.

Ein Wörtlein von Gott, so Luther,

und die gottvergessene Welt wird zerfallen in Nichts.

 

 

 

(4) Ganz anders der deutsche Schriftsteller Navid Kermani.

Als Kind ist er mit seinen Eltern aus dem Iran nach Deutschland gekommen.

Navid Kermani ist Moslem und Islamwissenschaftler.

Am 18. Oktober 2015 hat er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen bekommen. Seine Rede zur Preisverleihung in der Frankfurter Paulskirche gehört für mich zum lesenswertesten seit langem.

Kermani erzählt in seiner Rede von dem kleinen christlichen Kloster

in Quaryatein in Syrien, das er vor drei Jahren besucht hat.

Die christliche Gemeinschaft, die in diesem Kloster lebt, hat sich der Begegnung mit dem Islam und der Liebe zu den Muslimen verschrieben.

 

Ich lese eine Passage aus seiner Preisrede:

„So gewissenhaft die Nonnen und Mönche die Gebote und Rituale ihrer eigenen, katholischen Kirche befolgen, so ernsthaft beschäftigen sie sich mit dem Islam und nehmen bis hin zum Ramadan teil an der muslimischen Tradition. Das klingt verrückt, ja, aberwitzig:

Christen, die sich nach ihren eigenen Worten in den Islam verliebt haben. Und doch war diese christlich-muslimische Liebe noch vor kurzem Wirklichkeit in Syrien und ist es in den Herzen vieler Syrer noch immer. Mit ihrer Hände Arbeit, ihrer Herzen Güte und ihrer Seelen Gebete schufen die Nonnen und Mönche von Mar Musa einen Ort, der mir utopisch anmutete und für sie selbst nichts Geringeres als die endzeitliche Versöhnung – sie würden nicht sagen: vorwegnahm, aber doch vorausfühlte, die kommende Versöhnung voraussetzte:
ein Steinkloster aus dem siebten Jahrhundert mitten in der überwältigenden Einsamkeit des syrischen Wüstengebirges,
das von Christen aus aller Welt besucht wurde,
an dem jedoch zahlreicher noch Tag für Tag Dutzende, Hunderte arabische Muslime anklopften, um ihren christlichen Geschwistern zu begegnen, um mit ihnen zu reden, zu singen, zu schweigen und auch, um in einer bilderlosen Ecke der Kirche nach ihrem eigenen, islamischen Ritus zu beten.“

 

Die syrische Provinz, in der das Kloster liegt, wurde von Kämpfern des IS erobert. Im Sommer 2013 wurde der Abt des Klosters und seine christliche Gemeinde gefangen genommen. Ihr Schicksal ist ungewiss.

 

Am Ende seiner Preisrede richtet der Moslem Navid Kermani

an sein sicherlich nicht sonderlich frommes Festauditorium eine Bitte:

„Meine Damen und Herren, ich möchte Sie um etwas Ungewöhnliches bitten – obwohl es so ungewöhnlich in einer Kirche dann auch wieder nicht ist. Ich möchte Sie bitten, zum Schluss meiner Rede nicht zu applaudieren, sondern für Abt Pater Paolo und die zweihundert entführten Christen von Qaryatein zu beten (...).
Und wenn Sie nicht religiös sind, dann seien Sie doch mit Ihren Wünschen bei den Entführten (...). Was sind denn Gebete anderes als Wünsche, die an Gott gerichtet sind? (...)
Und so bitte ich Sie, meine Damen und Herren, beten Sie für die Christen von Qaryatein, beten Sie oder wünschen Sie sich die Befreiung aller Geiseln und die Freiheit Syriens und des Iraks.
Gern können Sie sich dafür auch erheben, damit wir den (...) Gewaltbildern der Terroristen ein Bild unserer Brüderlichkeit entgegenhalten.“

 

Soweit Navid Kermani.

 

Und wenn die Welt voll Teufel wär,

so fürchten wir uns nicht zu sehr.

Wir können beten.

Wir können singen.

Wir wurzeln in Gottes Wort.

Ja, Gott ist in seinem Wort bei uns.

Selbst im 30-jährigen Krieg in Europa blieb Gottes Wort stehen.

Der IS will das Christentum mit all seinen Spuren ausradieren.

Es wird ihm nicht gelingen.

 

Der Journalist Wolfgang Bok spottet über Bibel und Kirche

und will Gottes Wort als naiv, lächerlich und belanglos darstellen.

Es wird ihm nicht gelingen.

 

Luther in seiner vierten Strophe spitzt zu bis ins existentielle Extrem:

 

Das Wort sie sollen lassen stahn
und kein’ Dank
dazu haben;
er ist bei uns wohl auf dem Plan
mit seinem Geist und Gaben.
Nehmen sie den Leib,
Gut, Ehr, Kind und Weib:
lass fahren dahin,
sie haben’s kein’ Gewinn,
das Reich muss uns doch bleiben.

Nehmen sie den Leib, alles, was wir lieben: Gut, Ehr, Kind und Weib.

Für uns eine kaum vorstellbare, kaum erträgliche Zuspitzung.

Für die Christen in Qaryatein - und nicht nur für sie - schlimme Realität.

Angenommen, wir gingen unter in den Wirren und Kämpfen dieser Zeit,

angenommen, wir verlören unseren Besitz, vielleicht auch Leib und Leben.

Es nützte den Feinden nichts:

das Wort Gottes müssen unsre Feinde stahn lassen.

Die Worte der Seligpreisungen Christi werden stehen bleiben:

Trost. Sanftmut. Gerechtigkeit. Barmherzigkeit.

Gottesschau. Friedfertigkeit. Gotteskindschaft.

Seligkeit. Himmelreich.

 

Worte Gottes. Namen Gottes.

Sie stehen und bleiben bestehen von Generation zu Generation.

Immer neu entsteht aus ihnen Leben und Segen.

 

Das Wort sie sollen lassen stahn.

 

Gleich was geschieht:

das Wort Gottes bleibt stehn

als Gerichtswort über die gottlose Welt.

 

Die Namen unseres Gottes bleiben stehen

als Segenswort für die Verfolgen, die Angstvollen, die Bedrängten.

 

AMEN.