Foto von aufgeschlagenen Büchern

Predigt über Johannes 18,1–12

Dr. Helmut Geiger, Pastor i. R. und Jurist

12.04.2017 Generalstaatsanwaltschaft Celle

„Terrorismus“ – 3. Andacht im Rahmen der Reihe „Wunde Punkte“

Musik                                   

Begrüßung

Herzlich begrüße ich Sie alle zur dritten Andacht in der diesjährigen Reihe „Wunde Punkte“. Ich bin dankbar, dass wir diese Andacht in Zusammenarbeit mit der  Generalstaatsanwaltschaft Celle halten können. Ihr Leiter, Generalstaatsanwalt Dr. Frank Lüttig, war sehr entgegenkommend und kooperativ. So heiße ich ihn und andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besonders willkommen; besonders Frau Kloska war hilfreich bei der organisatorischen Vorbereitung. Vor fünf Jahren war die Andachtsreihe „Wunde Punkte“. schon einmal zu Gast in diesem Hause. „Streitbeilegung durch Mediation“ lautete damals das Thema. Dazu referierte Dr. Peter Götz von Olenhusen, Präsident des Oberlandesgerichts Celle.

Obwohl im selben Gebäude tätig, ist die Generalstaatsanwaltschaft Celle eine eigene Verwaltungsbehörde, die größte ihrer Art in Niedersachsen.

Natürlich ist die Generalstaatsanwaltschaft Celle kein „wunder Punkt“, eher schon, dass sie nötig ist. Sie ist ja zuständig für wunde Punkte: Ich denke an konsequente Verfolgung von Straftaten, an schnelle Hilfe für deren Opfer. Außerdem hat die Generalstaatsanwaltschaft Celle für wirksame Unterstützung entlassener Strafgefangener zu sorgen. Wenn dies alles gelingt, können hiesige Bürgerinnen und Bürger insofern angstfrei und sicher leben.

Als Thema für heute Abend hat Herr Dr. Lüttig „Terrorismus“ vorgeschlagen; denn die Generalstaatsanwaltschaft Celle ist u. a. für „internationalen Terrorismus“ zuständig. Ja zum Anfang dieses Jahres hat die Generalstaatsanwaltschaft Celle eine neue Ermittlungsabteilung eingerichtet. Deren Kern ist die Zentralstelle „Terrorismus“, die vorher in Hannover angesiedelt war.

Zu bedenken ist aber: Es gibt keine allgemein akzeptierte wissenschaftliche Begriffsbestimmung von Terrorismus. Schwierigkeiten bereitet es besonders, Terrorismus abzugrenzen von politischem Widerstand. Wen manche als Terroristen benennen, können andere als „Gotteskrieger“, Revolutionär oder Freiheitskämpfer bezeichnen. Richard Reeve Baxter, ehemaliger Richter am Internationalen Gerichtshof, äußerte sich wie folgt: Zu bedauern ist, dass uns ein juristischer Begriff des Terrorismus jemals auferlegt wurde. Der Begriff ist ungenau; er ist mehrdeutig; und vor allem dient er keinem entscheidenden juristischen Zweck.

Die verschiedenen juristischen Definitionen des Begriffs „Terrorismus“ sind häufig aus ähnlichen Gründen umstritten. Dies gilt für das nationale Strafrecht von Staaten oder im internationalen Recht.[1]

Trotzdem müssen amtierende juristische Fachleute entsprechende Gesetze anwenden, besonders im Interesse möglicher Opfer.

Als Bürgerinnen und Bürger sollten wir aber Argumente von Stephan Hensell berücksichtigen. Der Politik- und Sozialwissenschaftler an der Universität Hamburg stellte fest: Der wissenschaftlich hochproblematische Begriff des „Terrorismus" verdeckt Folgendes: Bewaffnete Gruppen setzen meist nicht nur auf eine einzige Strategie wie den Terror. Zweitens blockiert die Bezeichnung „Terrorismus" Verhandlungen mit derartigen Gruppen. Drittens wird der Begriff missbraucht, um Oppositionelle zu kriminalisieren.[2] Ich denke etwa an Präsident Erdoğan in der Türkei.

Mein Name ist Helmut Geiger. Mein Bezug zum Thema: Zwölf Jahre war ich Studienleiter der Evangelischen Akademie Bad Boll, Arbeitsbereich Politik und Recht. Dabei habe ich auch eine Tagung zum „Terrorismus“ vorbereitet, geleitet und dokumentiert. Das genaue Thema lautete: „Terrorismus, Bestrafung, Versöhnung. Wie gehen wir in Deutschland mit ehemaligen Gewalttätern und Gewalttäterinnen um?“[3] Damals, 1999, ging es um die RAF. Was hat sich seitdem geändert?

Wichtiger als mein Name ist: Wir begehen diese Andacht im Namen des Schöpfers, der für uns Vater und Mutter ist. Im Namen Jesu, der selbst Opfer von Gewalt und Folter war. Und wir feiern diese Andacht im Namen des Heiligen Geistes, denn heilige Geistkraft überwindet Feindschaft und Hass.

Wir sprechen nun gemeinsam Psalm 36 in der im Programm abgedruckten Auswahl.

 

Lied 1: Meine engen Grenzen (LW 21,1–4)

Ich freue mich, dass Herr Ekkehard Popp, Musiklehrer am HBG und Organist in Neuenhäusen, uns auf dem Keyboard begleitet. Er sorgt auch für die Zwischenmusik. Vielen Dank!

Wir hören nun das „Wort zur Sache“. Ich bin dankbar, dass Sie, Herr Dr. Lüttig, diese Aufgabe übernommen haben. Für Ihre besondere Kompetenz spricht außer Ihrer formalen Zuständigkeit Ihr Interesse am Thema „Extremismus“. Sie sind sogar Mitglied einer bundesweiten Arbeitsgruppe zu diesem Thema.

Lied 2: Korn, das in die Erde (EG 98)

Lesung: Johannes 18,1–12 (nach BasisBibel) durch Frau Babett Janssen, Rechtsfachwirtin in einer Anwaltskanzlei und Kirchenvorsteherin in Klein Hehlen.

Musik

Ansprache (Geiger)

Liebe Wunde-Punkte-Gemeinde,

ein Mann wird nachts verhaftet und gefesselt; heute würde er Handschellen bekommen. In seiner Haut möchte ich nicht stecken. Diese Festnahme ist besonders schmerzlich für alle, die große Hoffnungen auf Jesus gesetzt hatten. Noch immer sind seine Verhaftung und Hinrichtung ein wunder Punkt für Christinnen und Christen.

Wie konnte es dazu kommen? War dieses Ende unabwendbar? Und was können wir für unser heutiges Thema mitnehmen?

Anscheinend wittern politische und religiöse Autoritäten in Jesus eine Gefahr. Sie sind hinter ihm her. Mit Worten kommen sie gegen Jesus nicht an. Deshalb greifen sie zur Gewalt.

Jetzt müsste eigentlich das geschehen, was sonst immer geschieht. Beide Seiten sammeln ihre Truppen. Ein gewaltsamer Aufstand bricht aus. Oder wenn ein Volk uneinig ist, beginnt ein Bürgerkrieg, mit Terror und zahllosen Opfern. In einer Szene der Passionsgeschichte wird deutlich: Diese Möglichkeit bestand durchaus. Jesus hätte seine Anhänger mobilisieren und seine Festnahme verhindern können.

Wir haben ja gehört: Ein Jünger – laut Johannesevangelium Simon Petrus – hat ein Schwert dabei. Er zieht es und schwingt es gegen den Bevollmächtigten des Obersten Priesters. Mehr noch: Er schlägt ihm das rechte Ohr ab. Der Bevollmächtigte hieß Malchus.

Mit dieser Widerstandshandlung könnte der Aufstand beginnen. Jesus muss seine Anhänger nur gegen die ihm drohende Verhaftung und Hinrichtung mobilisieren. Immerhin hat „das Christentum einmal begonnen … als eine Jugendrevolte innerhalb der damaligen jüdischen Welt.“[4]

Doch Jesus sagt zu Petrus: „Stecke das Schwert wieder weg!“ Soll ich etwa den Leidenskelch nicht austrinken? Soll ich den Todesbecher zurückweisen, den mir mein Vater gegeben hat? (V. 11)

Jesus und das frühe Christentum haben bewusst darauf verzichtet, eigene Überzeugungen mit Gewalt durchzusetzen. Damit unterschieden sie sich deutlich von den Zeloten. Diese radikalen Aufständischen führten das jüdische Volk an im Krieg gegen Rom.

Bemerkenswert finde ich: Unter den zwölf Jüngern Jesu befindet sich mindestens ein ehemaliger Zelot. Vielleicht gehörten zum Kreis der Jüngerinnen und Jünger sogar zwei oder drei ehemalige Aufständische.[5] Heutzutage heißen solche Leute bei uns Terroristen. Jesus hat also ehemaligen Gewalttätern und -täterinnen einen neuen, friedlichen Anfang ermöglicht. Diese Tatsache verpflichtet christliche Gläubige bis heute. Dies gilt auch im Hinblick auf gewalttätige Mitglieder des sog. Islamischen Staates.

Leider hat die lateinische Christenheit sich später nicht an das gewaltlose Vorgehen Jesu gehalten. Ich erinnere an neuralgische Punkte wie Kreuzzüge, Inquisition und Hexenverbrennung. Davon hat sich auch der amtierende Papst längst distanziert.

Liebe Wunde-Punkte-Gemeinde, am besten orientieren wir uns möglichst am Verhalten Jesu, gerade auch bei seiner Festnahme. Der Evangelist Johannes stellt Jesus allerdings kaum als Opfer dar. Vielmehr betont er im Leidensweg Jesu seine göttliche Überlegenheit. Als himmlischer Gesandter weiß er um seine „Stunde“ und sein Schicksal.[6] Mit überlegener Hoheit stellt er sich der bewaffneten Truppe, die ihn festnehmen soll. Diese Leute weichen zunächst zurück, ja fallen zu Boden. Daraufhin wiederholt Jesus seine Frage: „Wen sucht ihr?“ „Jesus von Nazareth“ antworten sie. „Ich habe euch gesagt, ich bin es“, antwortet Jesus. Er ist so frei, „ich“ zu sagen und fügt hinzu: „Wenn ihr also mich sucht, dann lasst diese hier gehen.“ Jesus übernimmt für seinen Auftrag von Gott die Verantwortung. Er schiebt sie nicht von sich ab auf seine Jünger und Jüngerinnen.

Ganz anders als der Märtyrer Jesus verhalten sich Selbstmordattentäter des sog. Islamischen Staates. Sie und weibliche Pendants entziehen sich irdischer Verantwortung, Ja sie reißen andere mit in ihren Tod oder verletzen sie schwer.

Jesus hingegen stellt sich seinen Verfolgern. Genau genommen wird er nicht festgenommen, sondern er lässt sich festnehmen. Auch angesichts drohender Verhaftung bleibt Jesus innerlich frei. Er lebt aus der Freiheit Gottes.

Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, einige Fanatiker, auch fanatische Frauen, gibt es in jeder Weltanschauung und Religion. Gut zu wissen: Menschen, die eigene Zweifel wahrnehmen und berücksichtigen, werden weder fanatisch noch extremistisch. Bei meiner Vorbereitung habe ich gelernt: „Terrorismus“ verkörpert „keine Ideologie, keine Weltanschauung“. Terrorismus ist durchaus nicht „für eine bestimmte Religion oder Volksgruppe ‚typisch‘“. Terrorismus begegnet vielmehr als „eine Form des Kampfes“; sie wird und wurde „von Einzeltätern, aber auch von organisierten Gruppen ausgeübt.“ Terrorismus „zielt darauf ab, durch … skrupellose Anwendung mörderischer Gewalt einzuschüchtern und so Verhaltensänderung herbeizuführen.“[7]

Solche Formen und Ziele des Kampfes sind Jesus und denen, die ihm nachfolgen, fremd. Immerhin hat er laut Bergpredigt gesagt: „Wenn dich jemand auf die rechte Backe schlägt, dann halte auch die linke hin.“ (Mt 5,39) Dahinter steht die Einsicht: Erlittenes Unrecht lässt sich nur durch Liebe überwinden, nicht durch Vergeltung.

Deshalb wehrt Jesus sich nicht gegen seine Verhaftung, Im folgenden Verhör vor dem römischen Statthalter Pilatus begründet Jesus sein Verhalten. Doch zunächst sagt Pilatus zu ihm (Joh 18,35c–37):

„… Dein eigenes Volk und die führenden Priester haben dich mir übergeben. Was hast du getan?“

Jesus erwidert: „Mein Königtum stammt nicht von dieser Welt. Sonst hätten meine Leute für mich gekämpft, Dann wäre ich jetzt nicht in den Händen der jüdischen Behörden. Nein, mein Königtum ist von ganz anderer Art!“

Da fragt Pilatus ihn: „Du bist also doch ein König?“

Jesus antwortet: „Ja, ich bin ein König. Das ist der Grund, warum ich geboren wurde und in diese Welt gekommen bin: Ich soll als Zeuge für die Wahrheit eintreten. Alle, die selbst von der Wahrheit ergriffen sind, hören auf meine Stimme.“

Liebe Gemeinde in der Karwoche, „Mein Königtum, mein Reich, stammt nicht von dieser Welt“, sagt Jesus. Es ist himmlischen Ursprungs, hat sein Ziel in Gott. Wohl erscheint Jesus als König, als König der Wahrheit[8]. Aber er ist kein politischer Machthaber, dem es auf die Durchsetzung irdischer Macht ankommt.[9]

Trotzdem sollen wir wie Jesus die Wahrheit bezeugen, in dieser Welt.[10] Und dazu gehören auch Politik und Recht. Lieblos und diskriminierend finde ich etwa pauscha-le Einreiseverbote gegen muslimische Gläubige aus mehreren Staaten. Ich fürchte, Trumps Verbote ohne konkreten Verdacht verschaffen dem sog. Islamischen Staat neuen Zulauf.

Gott geht es um unsere Freiheit. Deshalb sollen wir uns von seinem Willen gefangen nehmen lassen.[11] Dann sind wir so frei, Terrorismus als skrupellose Anwendung mörderischer Gewalt zu hassen. Terroristische Gewalt wird nachhaltig aber nur unter einer Voraussetzung besiegt werden: Wir müssen Menschen, die Angst und Schrecken verbreiten, eine Alternative anbieten. Am besten: Wir lieben sie, obwohl sie uns feindlich begegnen. Das erfordert freilich Übung. Dazu ermutigt uns die Bibel: „Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen.“ … Denn Gott „lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute …“[12] „Lasst uns lieben, denn Gott hat uns zuerst geliebt.[13] Amen.

7195 Zeichen samt Leerzeichen

Lied 3: Gott liebt diese Welt (EG 409 i. A.: V. 1–2+4–6)

Gebet:

Gott der Gerechtigkeit, ich bitte Dich für alle, die terroristischer Gewalt Einhalt gebieten. Schenke ihnen Kraft, Besonnenheit – und Liebe zu irregeleiteten Männern, Frauen und Jugendlichen. Verhilf innerlich unsicheren Menschen zu Anerkennung, die sie brauchen, auch durch unser Verhalten. Eröffne ihnen Wege zu einem hoffnungsvollen Leben ohne Gewalt.

Gott des Friedens, was mich beschwert, das lege ich heute Abend still vor Dir ab …

Dir vertraue ich an die Opfer von Gewalt und Terror …

Was mich erfreut, das breite ich in der Stille vor Dir aus …

Die mich verletzt haben, denen vergebe ich in der Stille vor Dir …

Die ich geschädigt habe, vertraue ich Dir still an …

Decke alle Schuld zu, wie Dunkelheit nachts die Erde bedeckt.

Zieh uns hinein in den Raum Deines Friedens.[14] Du bist für uns wie eine gute Mutter. Erhöre uns auch, wenn wir nun gemeinsam sprechen: Vaterunser …

Segen

Einladung zum Gründonnerstag (durch P. Martin Prüwer)

Musik

Lied 3: Gott liebt diese Welt (EG 409 i. A.)

 

 

1 Vgl. zum Vorangehenden den Art. „Terrorismus“ in: WIKIPEDIA (4.3.2017).2 Vgl. https://www.evangelisch.de/inhalte/139149/11-10-2016/friedensexperten-gegen-erzaehlungen-zu-propaganda-aufbauen (4.3.2017).

3 Dokumentiert in: epd-Dokumentation Nr. 32/99. Die Ausgabe zählt zugleich als Protokolldienst 15/99 der Ev. Akademie Bad Boll.

4 Johann Baptist Metz, Mit der Autorität der Leidenden. Compassion – Vorschlag zu einem Weltprogramm des Christentums, in: Süddeutsche Zeitung vom 24./25./26./12. 1997, S. 57; ders., Zum Begriff der neuen Politischen Theologie: 1967–1997, Mainz 1997, S. 206.

5 Vgl. Lukas 6,15 par; Apg 1,13; vgl. Paul A. Cathey, Art. „Zeloten“, in: EKL 4, Göttingen, ³1996, Sp. 1370 f.; Gerd Theißen/Annette Merz: Der historische Jesus, Göttingen, ²1997, S. 139 ff., 167–170, 241 f; 401–403; Irina Wandrey, Art. „Zeloten“, in: RGG4, 8, Tübingen 2005, Sp. 1832–1834; Art. „Zeloten“, in: Gute Nachricht Bibel, Stuttgart 1997, S. 409 f.

6 Johannes 13,1.3; 18,4; 19,28.

7 So Kurt Kister (Terror in Berlin – Hass auf das Leben, in: Süddeutsche Zeitung, 21.12. 2016, S. 4) in einem Kommentar zur Amokfahrt in Berlin kurz vor Weihnachten 2016.

8 Ulrich Wilckens, Das Neue Testament, Hamburg, Köln, Zürich, 41974, S. 380.

9 Vgl. Siegfried Schulz, Das Evangelium nach Johannes, Göttingen 1972, S. 229.

10 Vgl. dazu Ruth Habermann, Das Evangelium nach Johannes, in: Kompendium Feministische Bibelauslegung, Hgg. von Luise Schottroff und Marie-Theres Wacker, Gütersloh 1998, S. 527–541 [540].

11 Vgl. Jörg Zink, Erfahrung mit Gott, Stuttgart 1974, S. 218.

12 Matthäus 5,44 f.

13 1. Johannesbrief 4,19; ähnlich Johannes 15,9 f.

14 Der zweite Teil ist angelehnt an Hans Christian Knuth (Hg.), An jedem neuen Tag: Morgen-, Tisch- und Abendgebete, Gütersloh 1984, S. 41.