Foto von aufgeschlagenen Büchern

Unmaskiert Leben

Pastor Uwe Dahlke (efg)

16.03.2014 im Christlichen Zentrum Karlsruhe

© privat

Einen Audiomitschnitt dieser Predigt hören Sie hier.

 

Dieser Tage ging ja die Karnevalsaison vorbei und die Zeit der Masken und Kostüme . . .
Es ist die Zeit in der Menschen bewusst in Traum und Ersatzidentitäten schlüpfen, um DIE zu sein die sie gerne wären, oder sich hinter Masken verstecken, um bei dem was sie tun nicht erkannt zu werden, weil es für ihr Umfeld nicht akzeptabel ist.

Aber wenn wir im Leben genau hinschauen, stellen wir fest, das es das ganze Jahr über eine Maskensaison gibt und das Andere und Wir auch Masken tragen und das unser wahres Gesicht ganz selten zu sehen ist. (diverse Masken & Mode als Maske)

Was ich mit dieser Predigtreihe nicht möchte, ist „christlich“ Moralisieren!
Ich möchte Mich zuallererst darunter stellen und sagen: Wir alle „ICH“ auch tragen Masken!
Und so paradox es klingen mag, manche der Masken sind für eine gewisse Zeit sogar überlebensnotwendig, weil wir regelrecht gezwungen sind sie zu tragen . . .
Manchmal gezwungen von uns selbst . . . und oft erzwungen von Anderen um uns herum . . .
Und oft sogar von Menschen die vorgeben uns zu lieben, deren Liebe aber nur soweit reicht wie unsere Maske ihren Vorstellungen entspricht . . . deren Liebe aber uns sofort entzogen wäre wenn unsere Maske fällt!


(Denk einmal jetzt kurz darüber für dich selbst nach . . .)
Wo lässt deine Liebe nach wenn dein Gegenüber Schwächen zeigt?
Wo ist deine Liebe, Zuneigung an Konditionen gebunden, die der andere zu erfüllen hat . . .
weil du ihm sonst Liebe oder Sympathie entziehst und ihn so zwingst Masken zu tragen)

Die peinvollsten Orte an denen wir Masken tragen, sind oft die Orte, wo wir eigentlich, so wie wir sind, geliebt und angenommen sein sollten . . .

  • In der Familie

  • In freundschaftlichen Beziehungen

  • Im christlichen Umfeld

Orte an denen wir uns eigentlich sehnen, Die sein zu können, Die wir wirklich sind, wo wir auch mal schwach sein dürfen, oder sagen dürfen, was wir wirklich denken . . .

Aber oft sind das die Orte wo das genaue Gegenteil der Fall ist . . . wir spüren nach einer gewissen Zeit, man hat Erwartungen an uns, die wir nicht erfüllen können . . .
Und da wir die Liebe, Sympathie oder Zuneigung der Anderen nicht verlieren möchten, oder es kaum ertragen nicht mehr dazuzugehören . . . ziehen wir Masken auf und spielen jemand, der wir gar nicht sind . . . und brennen langsam unter dieser Mühe aus.

Besonderes Augenmerk möchte ich auf das christliche Umfeld legen, wo das Maskentragen besonderes weh tut, weil der „oberflächliche“ christliche Lebensstil oft von Liebe und Annahme und Vergebung spricht . . . diese aber oft an Bedingungen, Lehrmeinungen und Äußerlichkeiten
festmacht, die es zu erfüllen gilt, um im Gegenzug Annahme und Teilhabe und Akzeptanz zu erhalten.

Und so wird die Gemeinde oder Kirche oft zu einem Ort, an dem wir mehr Masken tragen als sonst wo . . . und unser christlicher Lebensstil wird zu einem „Stil der Äußerlichkeit“ zu dem wir uns aus Angst zwingen lassen oder wir, andere (oft auch unwissend) hineinzwingen.

Der folgende Vers sollte nicht nur als wütende Drohung Jesu gegenüber den „Bösen Pharisäern“
gelesen werden, sondern als ein Hinweis an uns alle, dass wir oft den „Äußerlichkeiten“ des christlichen Glaubens (Masken) mehr Wert zumessen als den inwendigen Werten . . .

Matthäus 23:26-28 (Mal nicht auf die Pharisäer münzen, sondern auf uns Christen!)
Du blinder Pharisäer (Christ), reinige zuerst das Inwendige des Bechers und der Schüssel, damit auch das Äußere rein werde! Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer (u. bibeltreuen Christen), ihr Heuchler, die ihr getünchten Gräbern gleichet, welche auswendig zwar schön scheinen, inwendig aber voller Totengebeine und allen Unrats sind! So erscheinet auch ihr äußerlich vor den Menschen als gerecht, inwendig aber seid ihr voller Heuchelei und Gesetzwidrigkeit.

Je mehr wir mit äußerlichen Forderungen des Glaubens beschäftigt sind oder zufrieden sind . . . drängen wir andere Menschen und Uns in christliche Äußerlichkeiten (Masken) hinein und verhindern, dass der inwendige Mensch wachsen kann . . . Eine fromme Maske ist schnell aufgesetzt . . .
Den „INNWENDIGEN“ Christen, der Güte und des Erbarmens, wachsen zu lassen, aber braucht Zeit, Langmut und viel Gnade .

Es ist uns oft „unbewusst“ auch als Christen wichtiger, das die Hülle, die Masken, das Äußerliche unseres persönlichen Glaubenslebens und unsere Dogmen stimmen . . . als das Innere, das man nicht sofort sieht . . . aber spürt.

Und doch suchen so VIELE . . . Christen und auch Nichtchristen, eigentlich einen Ort, wo wir die immer schwerer werdenden Masken äußerlicher Konformität ablegen können, ausschnaufen können, keine Angst mehr haben müssen, das jemand unsere Mängel und Schwächen oder Zweifel sieht und uns deshalb abweist.
(Und nochmals: Wir tragen die meisten Masken aus Angst vor Ablehnung)

Und dieser Ort der Ruhe und Sicherheit, war Jesus zur Zeit seines irdischen Lebens und ER ist es auch jetzt!

Matthäus 11:28-30
Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken! Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir;
denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen; denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht!

Verweilen wir ein wenig bei diesem wunderbaren Vers, der voll EVANGELIUM ~ Froher Botschaft ist!

Jesus sprach die zahllosen Gläubigen seiner Zeit an, die unter den Masken der äußerlichen pharisäischen Religion einsam und am Zusammenbrechen waren und er spricht uns heute an, die wir unter unseren religiösen Masken leiden und Angst vor Menschen und vielleicht vor Gott selber haben . . .

Er lädt uns ein zu sich zu kommen, denn ER ist sanftmütig und demütig . . .

Denken wir einmal nach . . .
Wo wärst Du und ICH bereit, unsere Masken abzulegen?

Nur dort wo man uns nicht, wenn wir nackt dastehen, verurteilt, sich über uns entsetzt, oder uns mit besserwisserischen Ratschlägen erschlägt und in eigene Formen pressen will.

Dort wo man über unsere Schwachheit oder Andersartigkeit zunächst Güte, Geduld und Langmut legt, wo man uns zeigt, das „wir selber“ wichtiger sind als unsere äußerliche religiöse Performance oder moralische Leistung . . .

Dieses Wesen zeichnete Jesus zutiefst aus . . .
Er sah zuerst den Menschen und nicht seine religiöse oder moralische Leistung.
Er sah die Menschen in ihrer inneren Zerbrochenheit, ihre Sehnsucht nach unkonditioneller Annahme und Liebe . . .
Er sah, wie viele der Mangel nach Annahme , Liebe und Akzeptanz in Sünde getrieben hatte, weil sie sich hofften dort ihren inneren Hunger zu stillen. Er sah mit den Augen Gottes auch das Misstrauen in die Wege Gottes, die viele (wie den verlorenen Sohn) in eigene Wege und damit Not getrieben hatte!

Er sah die verlorenen Söhne und Töchter und sah, dass sie für den Vater trotz ihrer Verfehlungen nie aufgehört hatten Söhne und Töchter zu sein . . .

Und das sprach und strahlte Jesus auf vielfältige Weise aus . . . und die verlorenen Menschen kamen in Scharen und ließen vor ihm ihre Masken fallen . . .
Sie schämten sich nicht in seiner Gegenwart ihre Wunden zu zeigen . . . und ER erschlug sie nicht mit religiösen Forderungen, die er an seine Liebe und Annahme knüpfte . . .

* Ich muss dabei an einen Satz des Autors Mike Yaconelli denken . . . (
Jesus hat mir nicht gesagt was ich tun soll . . .
ER hat mir gesagt wie sehr er mich liebt!“ . . .
und eben, aus dem geliebt sein, erwächst das gute und freudige Tun!

Der schlitzohrige Oberzöllner Zachäus, erfuhr vor aller Ermahnung und Zurechtweisung zuallererst nur eines von Jesus . . . (Lukas 19.5ff)

Du bist immer noch wert und würdig mit mir zu Tisch zu sitzen!
Du hast immer noch Wert in meinen Augen und in den Augen meines Vaters!

Der Mann trug die Maske eines knallharten Geschäftsmannes, eines Abzockers und all das Anklagen und moralisieren und Verachten in all den Jahren, half ihm nicht hinter seiner Maske hervorzukommen.

Aber dann kommt der EINE, der von sich sagt:
Ich bin von Herzen demütig und sanftmütig, komm zu mir her, der du mühselig und beladen bist mit deiner Schuld und deinen Masken, den frommen und den unfrommen.

Und es ist die Sanftmut und die Demut, die Zachäus Mut macht seine Maske fallen zulassen, die ihn zugeben lässt: „Wen ich betrogen habe, dem erstatte ich 4fach nach dem Gesetz des Mose.“

Frage:
Ist das nicht ein geistliches Ziel für uns:
Ein Mensch, ein Christ zu werden in dessen Gegenwart Menschen sich sicher fühlen, ihre Masken abzulegen? Das unsere Gemeinde der Ort wird, wo wir heil werden können . . . ?
Und Gemeinde sind WIR, die einzelnen Glieder . . . und anfangen dürfen wir in unseren Häusern, unseren Beziehungen und bei uns selbst.

Wie schaffen wir konkret geistige Räume in denen Masken fallen können?

Darüber wollen wir uns auch in den nächsten Sonntagen tiefere Gedanken machen . . .
Ein Teil unserer Gemeindevision ist „Näher zueinander“ . . . und das geht nur, wenn wir die Angst voreinander verlieren, die uns Masken tragen lässt.
Der Weg dahin ist nicht einfach und es ist kein „Quickfix“ sondern ein Prozess der Geduld und Langmut mit uns selbst und dem Nächsten.

Schauen wir uns eine erste Hilfe beim Masken abnehmen an!


(PPF) Matthäus 7:12
Alles, was ihr von anderen erwartet,
das tut auch für sie! Das ist es, was Gesetz und Propheten fordern.

Lass das bitte mal auf dich wirken!
Stell dir nun bitte deinen geistigen Mangel vor, mit dem du am meisten kämpfst und den du am meisten vor anderen verbergen möchtest (einfach weil wir uns schämen)

  • Wie möchtest „Du“ behandelt werden wenn du es wagst deine Maske zu öffnen?

  • Gewiss nicht mit einem Entsetzten: Was DU?!!! Das hätte ich nicht von dir gedacht!

  • Auch nicht mit einem Wissenden: Das habe ich mir schon gedacht!

  • Und auch nicht mit einem fertigen 10 Punkte Buß-Plan, den du zu erfüllen hast um durch die Gunst-Tür deines Gegenüber zu gelangen!

    Wie möchtest Du behandelt werden?

  • Die Heimkehr des verlorenen Sohnes (Lukas 15) gibt uns eine Vorstellung davon . . .
    wie Gott an uns handelt und wie wir miteinander umgehen können, wenn Masken fallen sollen . . .

  • Der Sohn kam nach Hause unmaskiert!

  • Für sich selber hatte er schon einen Bußplan zurechtgelegt und eine Bußrede um wenigstens minimale Überlebensgunst zu erlangen!

  • Aber der Vater rennt ihm, auf dem schweren Weg, die Maske endgültig abzunehmen entgegen. Er hilft ihm sich völlig zu demaskieren . . . auch von der schammotivierten Bußmaske „mach mich zu einem Tagelöhner“ (Selbstbestrafung)
    Mit seiner ganzen Körpersprache sagt der Vater ihm:
    Du bist . . . so wie du bist . . . mehr als willkommen!
    Er bekleidet die Schande und das entblößte Versagen der abgenommenen Maske nicht mit einer neuen Maske diverser Bußrituale . . . sondern mit dem Kleid der Ehre . . .
    Der Vater starrt nicht auf das offenbarte Versagen des Sohnes und will das kein anderer draufstarrt . . . darum bekleidet er ihm zuallererst mit Ehre und seiner Annahme und einer tiefen Umarmung.
    (Mich schaudert zu sehen wie im Facebook oder in Blogs und Webseiten es sich sogenannte Christen im Namen der Wahrheit . . . zur Aufgabe gemacht haben das Versagen anderer plakativ und in allen Details bloßzustellen . . . Weißt du schon?!!! Hast du schon gehört!

Zu meiner Schande muss ich sagen das ich viele Jahre auch so getickt habe . . .
Bis Gott mir gezeigt hat, was der Satz bedeutet . . . 1.Petrus 4.8 . . . Vor allen Dingen aber habt untereinander eine inbrünstige Liebe; denn die Liebe deckt auch der Sünden Menge.


Wenn du erlebst wie der Vater deine Schuld bedeckt, wider und wieder, kannst du nicht mehr die deines Nächsten einfach so lieblos und sensationsheischend ans Licht zerren, egal wie falsch er gehandelt haben mag!

  • Der Vater will keine Entschuldigung hören, er will umarmen und Freude zeigen, das er sein zerbrochenes Kind wiederhat, welches genug an sich selbst und seinem Eigensinn gelitten hat.

  • Er fragt nicht nach der Qualität oder Ernsthaftigkeit der Buße, ER prüft sie nicht, wie wir oft die Gesinning derer prüfen die uns um Vergebung bitten.
    Der Vater verteilt vorauseilendes Vertrauen und Vergebung und setzt den Sohn wieder in alle Rechte ein . . . Es ist das, was der Sohn nicht machen kann . . . Es ist das Geschenk der liebenden freien Gnade, die vertraut, das Liebe und Annahme das Herz transformieren, vor allem Druck und Forderungen . . .


Frage:

Möchtest Du so behandelt werden nachdem du deine Maske abnimmst oder beginnst sie abzunehmen?
Wenn JA, sollst du auch bereit sein zu lernen deinen Nächsten genauso zu behandeln, wenn er sich demaskiert!
Es ist völlig klar, das dies ein Lernprozess für uns ist, wenn wir diejenigen sind, die vergeben müssen . . . das weiß Gott auch . . . Aber Güte und Langmut lernen wir auch nur, wenn wir
selbst unsere Schuld erkennen, erkennen wieviel uns selber täglich vergeben ist!

Wenn wir unsere eigne Schuld verniedlichen, oder Sündenrankings aufstellen, werden wir immer gut abschneiden gegen Andere und das ist es, was wir tun, wir teilen Sünden sauber ein in „schlimm und nicht so schlimm“ und richten das oft, was wir selber scheinbar nie getan haben am Anderen!

Schaut . . . Deshalb hat Jesus die folgenden Worte in Matthäus gelehrt . . .

Matthäus 5:21-22
"Ihr habt gehört, dass zu den Vorfahren gesagt worden ist: 'Du sollst keinen Mord begehen. Wer mordet, soll vor Gericht gestellt werden.' Ich aber sage euch: Schon wer auf seinen Bruder zornig ist, gehört vor Gericht. Wer aber zu seinem Bruder 'Schwachkopf' sagt, der gehört vor den Hohen Rat. Und wer zu ihm sagt: 'Du Idiot!', gehört ins Feuer der Gehanna.

Matthäus 5:27-28
"Ihr wisst, dass es heißt: 'Du sollst nicht Ehebruch begehen!' Ich aber sage euch: Wer die Frau eines anderen begehrlich ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.

Bitte . . . sind wir ehrlich!!!
Wer von uns ist hier im Raum, dann nicht ein Mörder oder Ehebrecher?
Jesus selber sagt, da ist kein Unterschied vor Gott, ob du es tust oder denkst!
. . . Glauben wir das oder relativieren wir das?

Das ist unsere große Not und weswegen uns die Welt oft als Heuchler ansieht, wir stürzen uns mit Empörung auf einige wenige Sünden, die wir offensichtlich nicht tun, während wir oft andere Vergehen, die nicht so offensichtlich sind, selber praktizieren.

Wenn uns das wirklich klar ist . . . können wir nicht anderes als dem Gegenüber der an uns oder anderen Schuldig geworden ist . . . gnädig entgegenkommen, wo er beginnt die Maske abzunehmen . . . Denn wir brauchen diese Liebe und Gnade auch beim abnehmen unserer eigenen Maske. . . auch wenn wir im Moment glauben das wir keine tragen!

Henri Nouwen schrieb einmal:
Nur im Kontext von Gnade sind wir bereit unsere tiefsten Wunden zu zeigen!

Lukas 15:1
Es nahten sich aber zu ihm (Jesus) allerlei Zöllner und Sünder, dass sie ihn hörten.

Was bewegte diese Menschen die offensichtlich „äußerlich“ krass danebenlebten in die Gegenwart des „heiligsten und sündlosesten“ Wesens auf Erden zu kommen und schließlich
ihre Masken abzunehmen?

Jesus reagierte nicht mit Anklage und Forderungen gegen sie.
Sondern er erinnerte sie durch seine Güte gegen sie, an ihre wahre Identität . . .
Dass sie Kinder Gottes sind . . . (so wie der verlorene Sohn nie aufhörte Kind zu sein!)
Und das da ein Vater mit offenen Armen auf sie wartet, das sie zu ihm nach Hause kommen, wo es das alles gibt, was sie in der fremden Welt so vergeblich gesucht haben.


Jesu Art dem Sünder zu begegnen, stand so im Kontrast zu dem Bild, das ihnen von den „Frommen“ ihrer Tage vermittelt wurde . . . nämlich ein Bild der Ablehnung, erniedrigender Buße und schier unerfüllbare moralische Forderungen.

Ein solches Muster lässt uns unsere Masken oben halten, beides die Maske der Sünde oder
die Maske der frommen Verstellung.

Aber die Einladung unkonditioneller Liebe, Güte und Langmut lässt uns unsere hässlichsten Wunden hinter der Maske zeigen . . . und macht uns Mut ausgestattet mit 7x70 mal Vergebung in den Prozess der Heilung einzusteigen . . .