Frühlingszeit

Persönlich predigen

Prof. Achim Härtner M.A

08.12.2011

Prof. Achim Härtner M.A.

Homiletische Überlegungen zum »Ich« auf der Kanzel

Prof. Achim Härtner M.A. lehrt Praktische Theologie an der Theologischen Hochschule Reutlingen (Evangelisch-methodistische Kirche).

Wir leben in einer Zeit, in der formale Autoritäten an Bedeutung verlieren. Diese Erfahrung machen auch Predigerinnen und Prediger1 auf und unter der Kanzel. Im Zuge einer zunehmenden Individualisierung des Glaubens sind nicht »Amt und Würden« ausschlaggebend dafür, ob eine Predigt Anklang findet, sondern der Eindruck der Zuhörenden, ob der Prediger »etwas zu sagen hat« oder nicht. Persönlichkeit und Glaubwürdigkeit des Verkündigers gewinnen an Bedeutung. Manche Prediger nehmen diese Herausforderung gerne an, andere fühlen sich dadurch überfordert. Zur Bedeutung der Person des Verkündigers im Predigtgeschehen sollen im Folgenden einige Stimmen aus der Predigtforschung zu Wort kommen, gefolgt von Thesen, die zum Diskutieren einladen und zur persönlichen Predigt ermutigen möchten.

I. Wir predigen nicht uns selbst – oder doch? 

»Ich glaube, darum rede ich«, schreibt Paulus in 2Kor 4,13. Seine theologischen Schriften leben von ihrem Bezug zur Person, die ganz von der Wirklichkeit Gottes ergriffen ist. Als Prediger wie als Brief-schreiber findet Paulus den Mut zur persönlichen Rede, mit einer klaren inhaltlichen Ausrichtung: »Wir predigen nicht uns selbst, sondern Christus, dass er der Herr ist, wir aber sind eure Knechte um Jesu willen« (2Kor 4,5)2.  

Als Prediger sind wir weder Ursache noch Inhalt der Predigt, sondern richten das, was uns aus der Heiligen Schrift als Gottes Wort deutlich wurde, der Gemeinde aus. Dabei trägt uns die Gewissheit, dass Gott selbst in unserer Predigt das Wort ergreift, um zu trösten, zu ermahnen, zur Umkehr zu rufen und Glauben zu wecken. Zugleich wird deutlich, dass Glaubens- und Wahrheitsaussagen nicht objektiv weitergegeben werden können, sondern stets eine persönliche Prägung tragen: Das Wort Person bringt dies treffend zum Ausdruck, es bedeutet »hindurchtönen« (lateinisch: per-sonare). In der Geschichte der Predigtlehre ist die Frage nach der Person des Verkündigers im Predigtgeschehen recht unterschiedlich beantwortet worden: 

Mitte des 19. Jahrhunderts plädierte Christian Palmer dafür, dass der Prediger »etwas von sich selbst aussagen soll…, wodurch es mehr Anschaulichkeit gewinnt und eben durch die individuelle Färbung einen eigentümlichen Reiz erhält.«3 Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde das optimistische Selbstverständnis des Predigers weiter gesteigert. Alfred Krauss schrieb: »Sobald … ich wirklich predige, verwerte ich das Gotteswort individuell. Eine jede praktische Auslegung … macht sich also gerade dadurch und nur dadurch, dass ich mein Eigenstes über das Schriftwort disponieren lasse. «4

Die Erfahrung zweier Weltkriege im 20. Jahrhundert zerbrach jäh das Bild des Gutmenschen, auch desjenigen auf der Kanzel. Im Zuge der Dialektischen Theologie wurde eine radikale Besinnung auf die Botschaft allein eingeläutet und damit die Person des Predigers als prinzipielles Hindernis der Predigt angesehen. Eduard Thurneysen sah »zwischen dem Wort des Predigers und dem Wort Gottes … eine tiefe Kluft … Nur in der tiefen Einsicht kann gepredigt werden, dass eigentlich nicht gepredigt werden kann. Nur der wird das Wort Gottes auf die Lippen bekommen, der weiß, dass Gottes Wort auf keines Menschen Lippen liegen kann. «5  Der Prediger sollte also gänzlich hinter sein Zeugnis zurücktreten, ja »sterben«, um dem Wort Gottes nicht im Weg zu stehen (so auch 50 Jahre später Rudolf Bohren in seiner Predigtlehre). Dabei wurde den Predigern kaum eine Anleitung mitgegeben, wie das Predigen angesichts des geforderten »Todes alles Menschlichen«6 praktisch zu bewerkstelligen sei. 

Die stark dogmatisch und appellativ geführte homiletische Diskussion nach 1945 wurde angesichts der Krise der Kirche, der zunehmenden Säkularisierung der Gesellschaft und der drängenden Lebensfragen in den Gemeinden zunehmend als problematisch wahrgenommen. Otto Haendler beklagte eine »beschämende und hilflos machende Not des Nichtkönnens.«7  Sein Buch Die Predigt kündigte mit dem Untertitel »Tiefenpsychologische Grundlagen und Grundfragen« eine neuerliche Wendung an. Haendler forderte: »Wenn jemand Sonntag für Sonntag mit seinem Munde, mit Worten seiner Sprache, mit Hilfe seiner Erfahrung und Erkenntnis das Evangelium verkündet, so ist seine Person um der Sache willen so wichtig, dass wir ihr die größte Aufmerksamkeit zuwenden müssen.«8  Dabei ging es ihm nicht um eine Subjektivierung, sondern eine Objektivierung der Predigtarbeit. Seine Forderung nach einer echten Zeitgenossenschaft des Predigers untermauert er folgendermaßen: »Wer unter möglichster Ausschaltung alles Subjektiven ganz zu einem Werkzeug in Gottes Hand werden will, wird nicht zu dem Werkzeug Prediger…, sondern er würde zur Schallplatte… Wer sich in diesem Sinne glaubt, ›ausgeschaltet‹ zu haben, in dem wirken die subjektiven Kräfte sich unkontrolliert, ungeregelt und unnormiert aus.«9  Da aber neben der Gemeinde in ihrer Zeitbedingtheit und dem Prediger in seiner biografischen Gegebenheit auch andere Wirklichkeiten eine Rolle spielten, müsse die theologische Perspektive erweitert und ergänzt werden. Gefordert wurde der Einbezug der Human- und Sozialwissenschaften, deren Ergebnisse schließlich wiederum theologisch zu verantworten seien. Mit diesen Ansätzen wurde die »empirische Wende« der Praktischen Theologie in den 1960er Jahren eingeläutet. Neben der Psychologie (Sigmund Freud, Carl G. Jung, Fritz Riemann u.a.) wurden die Kommunikationswissenschaften (Paul Watzlawick, Friedemann Schulz von Thun u.a.) und jüngst die Rezeptionsästhetik (Umberto Eco, Gerhard Marcel Martin, Wilfried Engemann u.a.) aufgegriffen und für die Homiletik fruchtbar gemacht.10

Die meisten gegenwärtigen Veröffentlichungen zur Predigtlehre entlasten den Prediger. Fulbert Steffensky erinnert daran, dass Prediger nicht alles persönlich zu beglaubigen haben, was die biblischen Texte von Gott und der Welt aussagen. Wilfried Engemann sieht in seiner Einführung in die Homiletik die Predigt prinzipiell als »ergänzungsbedürftig« an und betont den konstruktiven Part der Gemeinde im Hörprozess. Gleichwohl erwartet er von Predigern »personale Kompetenz«, was vor allem eine aufmerksame Selbstwahrnehmung und kritische Reflexion der eigenen Persönlichkeit meint.11  Martin Nicol versteht die Predigt als »Einander ins Bild setzen.«12  Auch er plädiert dafür, die Predigt als wechselseitiges, schöpferisches Prozessgeschehen zwischen Prediger und Hörer zu begreifen, getragen von der Erwartung, Gott möge darin selbst zur Sprache kommen. »Paradigma der Predigt ist nicht länger die akademische Vorlesung, sondern der Film mit seinen bewegten Bildern.«13  Auch in Nicols Dramaturgischer Homiletik wird der Prediger theologisch entlastet, wenngleich die eingeforderte »Performance« in der Praxis nicht unerhebliche Anforderungen an dessen Person stellen wird.14 Albrecht Grözinger ermutigt in seiner Homiletik nachdrücklich zum persönlichen Predigen; das Erzählen der biblischen Geschichten und der eigenen Lebensgeschichte können in der Predigt überzeugend zusammenfließen: »Individualität entsteht im narrativen Prozess. Das Individuum wird in seinen Geschichten erkennbar«15 . Axel Dennecke hält mit Karl Barth daran fest, die Predigt sei »Verkündigung des Wortes Gottes« und rechnet in seinem programmatisch betitelten Buch Persönlich predigen mit einem »Wort-Gottes-Geschehen«, das sich in dem Predigtprozess ereignen kann, wenn die drei Faktoren Text, Hörer, Prediger als gleichberechtigte Partner im Kommunikationsgeschehen »Predigt« zusammen kommen, - und zwar so, dass keines der drei Elemente die Oberhand gewinnt.16 Die Entlastung des Predigers besteht für ihn in der Bindung an Christus, dem Herrn des Predigtgeschehens. Letzteres berührt sich mit dem zentralen Anliegen von Manfred Josuttis, der seit geraumer Zeit an die geistliche Dimension des Predigtgeschehens und an die Notwendigkeit für Prediger erinnert, sich in die »Sprachschule des Geistes« zu begeben, durch beständige Einübung in Schriftlesung und Gebet.17  

 

II. Thesen zur Diskussion – Ermutigungen zur persönlichen Predigt 

1. Wer Christus predigt, predigt auch sich selbst. 

Die Person des Predigers bestimmt das Predigtgeschehen stets mit. Dies ist nicht nur psychologisch und kommunikationswissenschaftlich, sondern auch theologisch zu begründen: Gottes Offenbarung richtet sich an konkrete Menschen in konkreten Situationen, - zu biblischer Zeit wie auch heute. 

2. Diese Tatsache muss homiletisch reflektiert statt tabuisiert werden. 

Das homiletische Nachdenken über den notwendigen und sachgerechten Anteil der Person am Predigtgeschehen bewahrt die Predigt vor einem unbewussten bzw. unangemessenen Subjektivismus. Die Weiterarbeit an der eigenen Predigttätigkeit schließt ein selbstkritisches Arbeiten an der Person ein.

3. Persönliche Predigten heute bei vielen Hörern hoch im Kurs. 

In Zeiten, in denen die »großen Erzählungen zerfallen« (Jean-François Lyotard), sind die »kleinen Erzählungen« Einzelner besonders gefragt.18 Mit der Erwartung einer Übereinstimmung von Reden und Leben muss jeder Prediger angemessen umgehen lernen, im Spannungsfeld zwischen realistischer Vorbildfunktion und überzogenem Idealbild. Zu bedenken ist dabei, dass Jesu Auftrag »Salz der Erde und Licht der Welt« (Matth. 5,13-16) zu sein, nicht nur dem Prediger, sondern der Gemeinde als ganzer gilt. 

4. Persönlich predigen ist mehr als ein rhetorischer Kniff. 

Es geht nicht vorrangig um eine Methode, sondern um die innere Bereitschaft, die eigene geistliche Erfahrung und Anfechtung konstruktiv in das Predigtgeschehen einzubringen.19

5. Persönlich predigen heißt nicht, andauernd »Ich« zu sagen. 

Der Prediger kann direkt (»ich«) und/oder indirekt (»er/sie«, »man«, »wir«) von sich sprechen. Auch wer mit einer direkten Selbstkundgabe sparsam umgeht, kann eine zutiefst persönliche Predigt halten, wenn darin Einfühlungsvermögen und innere Ergriffenheit zum Ausdruck kommen. 

6. Persönlich predigen heißt nicht »privat predigen«. 

Eine Bespiegelung der eigenen privaten Angelegenheiten und etwaige Versuche, sich als Interpret biblischer Wahrheit unverzichtbar zu machen, gehen in die falsche Richtung. Persönlich predigen heißt, zu sich selbst Distanz zu wahren und nicht bei den eigenen subjektiven Glaubenserfahrungen hängen zu bleiben: »Wer persönlich predigt, spricht von sich, um vom Evangelium zu sprechen.«20

7. Persönlich predigen heißt, unbefangen von sich zu sprechen. 

Wer persönlich predigt, vermittelt den Eindruck, die eigene Auffassung und Glaubenserfahrung seien der Rede wert. Er muss sich nicht ängstlich absichern oder fremde Autoritäten bemühen. Aus der Bindung an Christus erwächst »Freimut« (Eph 3,12) zur Predigt. Dieses im Zuspruch der Liebe Gottes wurzelnde Grundvertrauen in sich selbst überträgt sich auf die Zuhörenden. 

8. Persönlich predigen lädt Hörende ein, auch »Ich« zu sagen. 

Wer persönlich predigt, sucht eine Balance zwischen Nähe und Distanz zum Hörer. Exemplarische Erfahrungen des Gelingens und Scheiterns aus dem Leben des Verkündigers »erden« die biblische Botschaft. Zugleich schaffen sie für die Hörer Freiräume, zum biblischen Zu- und Anspruch selbst »Ja, Nein und Ich« (Manfred Josuttis) zu sagen. 

9. Persönlich predigen heißt Glauben wagen. 

Wer persönlich predigt, nimmt die aktuellen Gegebenheiten nicht als unveränderbar hin, sondern zeigt sich offen für das schöpferische Wirken des Geistes Gottes. Die biblischen Verheißungen werden für den Prediger und seine Gemeinde zum Wirklichkeitsgewinn. Die persönliche Predigt ist eine »Momentaufnahme«, verwurzelt im Zeugnis der Vergangenheit und zugleich erwartungsoffen für Gottes Zukunft. Persönliche Predigt ist gewagter Glaube, der ansteckend wirkt. 

(In gekürzter Fassung zuerst erschienen in: podium [ISSN 1432-7589], Heft 7/2011, S. 7-8.)


Literaturhinweise: 
Beutel, Albrecht / Drehsen, Volker, Wegmarken protestantischer Predigtgeschichte, Tübingen 1999

Clausen, Matthias, Evangelisation, Erkenntnis und Sprache: Über-zeugend predigen unter nachmodernen Bedingungen [BEG 10], Neukirchen-Vluyn 2010

Dennecke, Axel, Persönlich Predigen, 2. erw. u. erg. Aufl., Münster 2001 

Engemann, Wilfried, Persönlichkeitsstruktur und Predigt, 2. Aufl., Berlin 1992 

Engemann, Wilfried, Einführung in die Homiletik, Tübingen/Basel (UTB) 2002 

Eslinger, Richard (Ed.), The Web of Preaching. New Options in Homiletic Method, Nashville 2002 

Giebel, Michael, Predigt zwischen Kerygma und Kunst. Fundamentaltheologische Überlegungen zu den Herausforderungen für Homiletik in der Postmoderne, Neukirchen-Vluyn 2009 

Grözinger, Albrecht, Homiletik. Lehrbuch Praktische Theologie Bd 2, Gütersloh 2008 

Grözinger, Albrecht, Toleranz und Leidenschaft. Über das Predigen in einer pluralistischen Gesellschaft, Gütersloh 2004 

Härtner, Achim / Eschmann, Holger, Predigen lernen. Ein Lehrbuch für die Praxis, 2. erw. Aufl., Göttingen/Darmstadt 2008 

Härtner, Achim, Kommunikationswissenschaft und Verkündigung des Evangeliums, in: J. Barthel/M. Marquardt (Hg.), Das Evangelium – eine Kraft Gottes. Hören – Reden – Tun, Stuttgart 2002, 95-119 

Herbst, Michael/Schneider, Matthias, ...wir predigen nicht uns selbst. Ein Arbeitsbuch zur Predigt- und Gottesdienstgestal-tung. Neukirchen-Vluyn 2001 

Josuttis, Manfred, Die Einführung in das Leben. Pastoraltheologie zwischen Phänomenologie und Spiritualität. Gütersloh ³2000 

Nicol, Martin, Einander ins Bild setzen. Dramaturgische Homiletik, Göttingen 2002 

Nicol, Martin / Deeg, Alexander, Im Wechselschritt zur Kanzel, Praxisbuch Dramaturgische Homiletik, Göttingen 2005

 

www.th-reutlingen.de | achim.haertner(at)th-reutlingen.de 


1 Um der leichteren Lesbarkeit willen verwende ich im Folgenden die maskuline Sprachform; Predigerinnen sind ausdrück-lich mit eingeschlossen.

2
Vgl. Achim Härtner / Holger Eschmann, Predigen lernen. Ein Lehrbuch für die Praxis, 2. erw. Aufl., Göttingen/Darmstadt 2008, 211f.

Christian Palmer, Evangelische Homiletik, Stuttgart ²1845, 547.

4
 Alfred Krauss, Lehrbuch der Homiletik, Gotha 1883, 135.

5
 Eduard Thurneysen, Die Aufgabe der Predigt (1921), in: Gert Hummel (Hg.), Die Aufgabe der Predigt, Darmstadt 1971, 105-118, hier: 105ff.

Eduard Thurneysen, a.a.O., 114.

Otto Haendler, Die Predigt. Tiefenpsychologische Grundlagen und Grundfragen, Berlin ²1949, 11.

Ebd.

Otto Haendler, a.a.O, 48.

10 
Vgl. die Übersichtsdarstellung in Achim Härtner / Holger Eschmann, a.a.O., 35-52.

11 
Wilfried Engemann, Einführung in die Homiletik, Tübingen/Basel 2002, 233f.

12 
Martin Nicol, Einander ins Bild setzen. Dramaturgische Homiletik, Göttingen 2002, 65.

13
 A.a.O., 25.

14 
Vgl. Martin Nicol/Alexander Deeg, Im Wechselschritt zur Kanzel, Praxisbuch Dramaturgische Homiletik, Göttingen 2005.

15 
Albrecht Grözinger, Homiletik. Lehrbuch Praktische Theologie, Bd. 2, Gütersloh 2008, 205.

16
 Vgl. Axel Dennecke: Persönlich predigen, Münster ²2001, 174f.

17
 Manfred Josuttis, Die Einführung in das Leben. Pastoraltheologie zwischen Phänomenologie und Spiritualität, Gütersloh 1996, S. 105.

18
 Vgl. Jean- François Lyotard, Das postmoderne Wissen. Ein Bericht, hrsg. von Peter Engelmann, 3. Aufl., Wien 1994.

19
 Dazu können verschiedene »Ich-Varianten« auf der Kanzel unterschieden werden, vgl. Achim Härtner/Holger Eschmann, a.a.O., 213f.

20 
Axel Dennecke, Persönlich predigen, Münster ²2001, 45.


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