Foto von aufgeschlagenen Büchern

Colmarer Bildpredigt zur Weihnacht

Pfarrer i. R. Dr. Friedrich Haarhaus (ev)

24.12.2014

Das Weihnachtsbild des Isenheimer Altars:

Engelskonzert und Menschwerdung Christi

 

Matthias Grünewald, 1512-1516, Colmar

Die zweite Schauseite des Flügelaltars

Die Bilder des Engelkonzerts und der Menschwerdung Christi werden flankiert links von der Verkündigung an Maria durch den Erzengel Gabriel, rechts von der Auferstehung Christi. Maria liest die prophetische Weissagung Jesajas, eine Jungfrau wird ein Kind empfangen und einen Sohn gebären, den wird sie Immanuel nennen, da erschreckt sie vor dem Erzengel Gabriel. Er verkündet ihr, dass Gott sie vor allen Frauen als sein Tor in diese Welt auserwählt hat. Mit Jesu Geburt wurde der Himmel geerdet. Jesus schloss mit den Einsetzungsworten zum heiligen Mahl einen neuen, alle einladenden Bund Gottes mit den Menschen. Er starb für sie und öffnete ihnen durch seine Auferstehung den Weg zurück zu Gott. Die Beweinung des Gekreuzigten, dargestellt in der Predella, war auch während der Weihnachtszeit zu sehen. Mit der Himmelfahrt schloss sich der Kreis, der mit der Botschaft an Maria begann. Der „Menschensohn“ ist der Weg, die Wahrheit und das Leben (Joh 14.6) für alle, die ihm in die Auferstehung folgen, Er ist Subjekt und Objekt der Frohbotschaft.

Die Bilder auf der zweiten Schauseite zeigen ein Stück Heilsgeschichte, wie die Reihe der szenischen Darstellungen auf dem oberen Teil der Bilderwand (Ikonostase) in den orthodoxen Kirchen. Matthias Grünewald veranschaulichte die Berührung des Himmels mit der Erde, indem er den Vorhang des Engelskonzerts über die Mittellinie hinausgehen ließ, andererseits von rechts den Waschzuber der irdischen Bildhälfte vor den geigenden Engel links stellte. Die Trennungslinie zwischen beiden Bildhälften ist nur von Nahem zu erkennen. Sind beide Flügel dieser Schauseite geschlossen, wirkt das Bild, wie auch die Kreuzigungsszene auf der ersten Schauseite, als eines.

Das Heilsgeschehen Christi ist mit den Maßstäben menschlicher Erfahrungen nicht zu fassen. Entsprechend ungewöhnlich und in der Kunstgeschichte einmalig ist die Zusammenstellung der Bilder auf allen Schauseiten des Altars. Sie mögen sogar widersinnig erscheinen. Leider hat der Künstler keine Erklärungen zu seinen Bildern und ihrer Zusammenstellung gegeben.

Im Respekt vor Andersgläubigen und mit dem Wunsch nach einer Verständigung und Annäherung im friedlichen Miteinander sei im Blick auf die Verkündigung an Maria auf dem linken Seitenflügel der Koran zitiert. Auch er zitiert den Erzengel im Gespräch mit Maria:

 

 

3.Sure ("Das Geschlecht Imrans")

Übersetzung: Friedrich Rückert (1836-1839)

 

37/42 Wie da die Engel sprachen:

O Maria! Gott hat dich erwählt und dich gereinet,
und dich erwählet ob den Fraun der Welten.
 

38/43 Maria, sei gehorsam deinem Herrn, bet' an

fußfällig und verbeug mit den Verbeugten! --
 

39/44 Dies von den Kunden des Geheimen,

was wir dir eröffnen;

du selber warest nicht bei ihnen,
als sie des Loses Pfeile warfen,
wer nehmen sollt' in Pflege die Maria,
und warest nicht bei ihnen als sie stritten. --
 

40/45 Wie da die Engel sprachen:

O Maria! Gott verheißet dir ein Wort von sich. 

Sein Nam' ist der Messias, Jesus, Sohn Marias,
geehrt in dieser Welt und in der andern,
und von den Nahgestellten.
 

41/46 Der redet zu den Menschen

in der Wieg' und als Erwachsner,

und ist der Guten einer. 
 

42/47 Sie sprach: Mein Herr,

wie soll ein Sohn mir werden,

nie hat mich ein Mann berührt?

Er sprach: Auch solche Weise

schafft Gott, was er will;

wenn er ein Ding beschließt,

sagt er nur: Sei! So ist’s.

 

Alles, was Odem hat, lobe den Herrn!

Wie würden Sie den Lobgesang der Schöpfung, bei der keine Kreatur, ob gut oder böse, ausgenommen wird, bildhaft darstellen? Grünewald dachte lange darüber nach. So viel stand für ihn fest: Es gibt keinen Gott außer Gott! Er ist die Summe alles Guten, das summum bonum, der allein Gute. Böses erfährt man zwar auch. Wir bekommen Böses von anderen zu spüren. Wir lassen es andere spüren, wenn wir „vom Teufel geritten werden“. In der Rahmengeschichte zu dem Buch Ijob (Hiob) gehörte der gefallene Erzengel Luzifer, der Lichtträger, mit zum Hofstaat Gottes. Er zweifelte nicht an Gott, aber umso mehr an den Menschen und an deren Gottestreue. Als der Versucher hatte er dazu genügend Erfahrungen gesammelt. Das veranlasste ihn, sie zu verklagen. Nur Ijob schien für ihn unantastbar zu sein. Zu gerne wollte er auch ihn zu Fall bringen (1,10-12):

„Das Tun seiner Hände hast du gesegnet; sein Besitz hat sich weit ausgebreitet im Land. Aber streck nur deine Hand gegen ihn aus und rühr an all das, was sein ist; wahrhaftig, er wird dir ins Angesicht fluchen.“ – Gott dagegen vertraute Ijob, niemals würde der ihn verfluchen. Und selbst wenn er es tun würde, Gott bliebe der Liebende und Verzeihende. Er erbarmt sich seiner Geschöpfe. Aber auf Ijob konnte er sich verlassen. Darum ließ er dem Verführer begrenzte Freiheit: „Gut, all sein Besitz ist in deiner Hand, nur gegen ihn selber streck deine Hand nicht aus!“

Die Menschheit ist seitdem so weit von Gott abgewichen, dass der Teufel ständig Grund zur Anklage bei Gott hat, mehr als einstmals. Die Offenbarung des Johannes schildert Gott, dass er sich trotzdem nicht gegen die Abgefallenen wendet, sondern gegen ihren Ankläger: „Gestürzt wurde der Ankläger unserer Brüder, der sie bei Tag und bei Nacht vor unserem Gott verklagte“ (12,10). Warum Satan einst zu Gottes Hofstaat gehörte, wodurch er Menschen anklagen konnte, weiß keiner. Aber schon die Urgemeinde sang in dem von Paulus zitierten Christuslied siegesgewiss, „dass alle im Himmel, auf Erden und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu und jeder Mund bekennt: ‚Jesus Christus ist der Herr‘ – zur Ehre Gottes, des Vaters.“ (Philipperbrief 2, 9-11)

Auf den Bildern „Engelskonzert und Menschwerdung Christi“ berühren sich Gottheit und Menschheit. Wen Gott ins Leben gerufen und einen Namen gegeben hat, der ist sein, mag er gut oder böse sein. Der hört auf ihn und folgt ihm, wenn er ihn bei seinem Namen ruft. Selbst der giftgrüne Engel mit einer Art Hahnen- oder Pfauenkamm und mit blitzenden Goldringen an seinen Fingern oder Krallen geigt mit. Obwohl sein Federnkleid ihn als Dämon kennzeichnet, trägt er, wenn auch am äußersten linken Rand, zur Festfreude der Menschwerdung Christi bei. Dabei schaut er zu Gott-Vater in die Höhe, wie das Jesuskind in den Armen seiner Mutter. Gottes Herrlichkeit erscheint in dem golden strahlenden Licht seiner Macht und Herrlichkeit. Er ist der Allerbarmer.

Vieles deutet auf die Berührung des Himmels mit der Erde. Der Engel mit der Bassgeige kniet auf den gleichen zerbrochenen Steinplatten, auf denen auch Maria mit dem Jesuskind auf der rechten Bildhälfte thront. Gott-Welt und Menschen-Welt sind seit der Menschwerdung Christi nicht mehr zu trennen. Sie berühren sich so wie die ecclesia triumphans, die bereits bei Gott triumphierende Kirche, und die ecclesia militans, die noch gegen Versuchungen kämpfende Kirche, eins sind, wenn sie vor Gott stehen, dessen Gegenwart feiern und ihn zu Wort kommen lassen.

 

 

Grund ewiger Freude

 

Jesus ist kommen, Grund ewiger Freude;
A und O, Anfang und Ende steht da.
Gottheit und Menschheit vereinen sich beide;
Schöpfer, wie kommst du uns Menschen so nah!
Himmel und Erde, erzählet's den Heiden:
Jesus ist kommen, Grund ewiger Freuden.

Jesus ist kommen, nun springen die Bande,
Stricke des Todes, die reißen entzwei.
Unser Durchbrecher ist nunmehr vorhanden;
er, der Sohn Gottes, der machet recht frei,
bringet zu Ehren aus Sünde und Schande;
Jesus ist kommen, nun springen die Bande.

Jesus ist kommen, der starke Erlöser,
bricht dem gewappneten Starken ins Haus,
sprenget des Feindes befestigte Schlösser,
führt die Gefangenen siegend heraus.
Fühlst du den Stärkeren, Satan, du Böser?
Jesus ist kommen, der starke Erlöser.

Jesus ist kommen, die Ursach zum Leben.
Hochgelobt sei der erbarmende Gott,
der uns den Ursprung des Segens gegeben;
dieser verschlinget Fluch, Jammer und Tod.
Selig, die ihm sich beständig ergeben!

                               Johann Ludwig Konrad Allendorf, 1736

 

 

 

Engel müssen keine Flügel haben

 

Mit dem Wort „Angelos“ ist ein von Gott mit einem Auftrag Gesandter gemeint. Grünewald führt dem Betrachter eine Vielfalt von Engeln vor Augen: große und kleine, schwebende, kniende und sitzende, musizierende und singende, mit männlichen und weiblichen Gesichtszügen, rote und blaue, mit und ohne Gloriole, vor Gottes Thron dienende und gefallene, aber dennoch Gott lobende wie der grüne, der am linken Rand des Bildes musiziert. Zwar wird Grün in der Farbensymbolik vielfach dem Leben, auch dem ewigen Leben zugeordnet. Aber der Maler lässt vieles im Ungewissen, auch, warum der vordere Engel mit den kurzen Flügeln den Bogen seines Streichinstruments „unprofessionell“ hält. Überhaupt! Zu Grünewalds Zeiten wurde Gesang in der Kirche von kleinen Orgeln, zu besonderen Anlässen mit Blasinstrumenten begleitet. Wollte er mit den Streichinstrumenten hervorheben, dass es sich hier um eine außerirdische Darbietung handelt?

Engel müssen keine Flügel haben. Grünewald hatte in Isenheim Tag für Tag die Brüder des Antoniterordens vor Augen, die aufopfernde Dienste an den am „Antoniterfeuer“ Leidenden, auch an Pestkranken vollbrachten. Man wusste noch nicht, dass das „Mutterkorn“ ein schwarzer Pilzkörper war, der ein Roggenkorn ersetzte. Es löste durch eine Verengung der Gefäße, besonders an den Extremitäten, stark brennende Schmerzen aus. Es verursachte das „Heilige Feuer“, wie es auch genannt wurde. Es kam zu Verkrüppelungen und führte zum Tod. Besonders die Armen litten an dieser weit verbreiteten schmerhaften Krankheit. Denn für das Mehl der Armen wurde die Menge der Körner nicht mühsam verlesen. Die es sich leisten konnten, aßen nur Auserlesenes.

Die eingelieferten Kranken wurden zunächst vor den Flügelaltar der Spitalkapelle geführt. Dessen erste Schauseite zeigte den Gekreuzigten, gemartert von einer übergroßen Dornenkrone, auch von den Dornen der Geißelung. Ein erschreckendes Bild: der ganze Körper voller eiternder Wunden. Leidender war der Gekreuzigte noch nicht gemalt worden. Man glaubte und hoffte im Spätmittelalter, durch das Betrachten eines solchen Meditationsbildes könnten Leidende „quasi medicina“ gesunden, auch das Heil erlangen. Das war der Versuch einer Art Schocktherapie. Man hoffte, die Betrachtung ihres viel mehr noch als sie leidenden Herrn würde sie trösten.

 

 

Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein (Engel)

 

Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein,
die Engel.
Sie gehen leise, sie müssen nicht schrein,
oft sind sie alt und hässlich und klein,
die Engel.

Sie haben kein Schwert, kein weißes Gewand,
die Engel.
Vielleicht ist einer, der gibt dir die Hand,
oder er wohnt neben dir, Wand an Wand,
der Engel.

Dem Hungernden hat er das Brot gebracht,
der Engel.
Dem Kranken hat er das Bett gemacht,
und er hört, wenn du ihn rufst, in der Nacht,
der Engel.

Er steht im Weg und er sagt: Nein,
der Engel,
groß wie ein Pfahl und hart wie ein Stein –
es müssen nicht Männer mit Flügeln sein,
die Engel.

                           Rudolf Otto Wiemer

aus: Rudolf Otto Wiemer, Der Augenblick ist noch nicht vorüber, Kreuz Verlag, Stuttgart 2001© – Rudolf Otto Wiemer Erben, Hildesheim.

 

 

 

Wie im Himmel so auf Erden 

„Dein Wille geschehe!“ lehrte Jesus die Jünger zu beten. Gottes Wille geschieht auch ohne, dass wir darum beten. Doch viele stehen auf Gottes Willen und fördern ihn. Doch Christus wurde auch Mensch für die, die Gottes Willen missachten. Denn Gott hasst die Sünde, aber er liebt die Sünder. Er holt sie in vergebenden Liebe aus der Sackgasse ihrer Schuld.

Alles, was Christus dazu auf Erden erlebte, hatte seine Entsprechung im Himmel. So sahen das die Menschen im Mittelalter. Diese Himmel und Erde umspannende Weite wollte Matthias Grünewald auf dem Weihnachtsbild anschaulich machen. Darum malte er die Mutter Maria auf der Menschwerdung-Christi-Seite real in einem ummauerten Garten. Das Tor ist verschlossen, Auf dem Tor ist bereits das Kreuz, der Schandpfahl, zu sehen. Reich gekleidet ist Maria. Doch sie war keineswegs vermögend. Gott hatte die Auserwählte mit seinem Glanz ummantelt. Die ausgefransten, durchlöcherten Windeln des Jesuskindes weisen voraus auf sein Lendentuch als Gekreuzigter auf der ersten Schauseite. Grünewald hat das Kind älter gemalt. Es spielt mit einem Rosenkranz und zeigt ihn der Mutter. Im Hintergrund ist die Verkündigungsszene an zwei Hirten zu sehen. Das Historische der Menschwerdung Christi bedeutet wenig. Sie ist ein zeitloses Geschenk, ein bleibender Anfang der Frohbotschaft. Seitdem steigen, wie auf der Jakobsleiter, Engel von Gott-Vater in einer überflutenden Lichtfülle auf und nieder. Gott ist gegenwärtig in der Anbetung, genauso im Alltagswirken. Das verdeutlicht der Maler an dem Zubehör zur frühkindlichen Pflege des Jesuskindes.

Kleiner als die Gottesmutter rechts im Bild kniet dieselbe Maria auf der Engelskonzert-Seite als Himmelskönigin auf den Marmorstufen des Tempelchens mit Baldachin. Überirdische Helligkeit strahlt von ihr aus. Die Hände hat sie zum Gebet zusammengelegt und schaut zu dem Christuskind hinüber. Sie trägt eine Flammenkrone. Zwei Engel halten über ihr eine weitere Krone und ein Zepter bereit. Neben ihr steht eine Glaskanne. Deren Durchsichtigkeit symbolisiert ihre Unberührtheit. Ein Zeichen dafür ist auch die Rose ohne Dornen, rechts von Maria mit Kind. Dass Grünewald eine Bildpredigt halten, kein historisierendes Bild malen wollte, zeigt die Wiedergabe eines Klosters mit Kirche im Hintergrund rechts. Beides übersteigt Jesu Lebenszeit.

In seiner Bildpredigt weist Grünewald auf weitere Einzelheiten aus der Fülle von Symbolen und Hinweisen: Die gotischen Säulen und Spitzbögen sind plastisch verziert mit Blattwerk, Knospen, Blumen und Figuren. Über der linken schlanken Außensäule ist Moses mit den Gesetzestafeln postiert, auf der Säule rechts außen Johannes der Täufer. Auf den beiden Säulen vorne rechts sind links Ezechiel, rechts Jeremia gestikulierend miteinander im Gespräch dargestellt. Könnte es sein, dass sie die Erfüllung ihrer prophetischen Voraussagen besprechen? Hinter Ezechiel in einem kleinen Rundbogen noch eine Szene: Ein Bärtiger sitzt, vielleicht auf einem Lehrstuhl; vor ihm kniet eine Frau, ihre Hände hält sie flehentlich zu ihm erhoben. Der Feigenbaum hinter den Propheten diente als Hinweis auf die Synagoge, bei Grünewald auf die Kirche. Maria mit dem Kind hat er in einer Bedeutungsperspektive übergroß gemalt. Sie könnte sich nicht in dem Tempelchen auf der anderen Bildhälfte aufrichten. Ihre Haare hält sie offen, wie sie von Bräuten getragen wurden.

Ein Bild der Festfreude bei den Himmlischen über das, was sich mit Christi Geburt als Erlösung für die Menschen, darüber hinaus für die ganze Schöpfung anbahnte. Der Schöpfer will nicht ohne seine Geschöpfe, schon gar nicht ohne die Menschen, sein Ebenbild, sein. Er hat sie von dem, was ihnen als Schuld anhaftet, erlöst. Er hat sie mit sich versöhnt.

 

 

 

Regina caeli

Freu dich, du Himmelskönigin, Halleluja!

Den du zu tragen
würdig warst, Halleluja,
er ist auferstanden,
wie er gesagt, Halleluja.

Bitt´ Gott für uns, Halleluja.

Freu dich und frohlocke,
Jungfrau Maria, Halleluja,

denn der Herr ist wahrhaft
auferstanden, Halleluja.

(seit dem 12. Jahrhundert überliefert):

Gotteslob 666,3

 

 

Das Beispiel Christi

 

5 Seid untereinander so gesinnt, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht:

6 Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein,1

7 sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen;

8 er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz.

9 Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen,

10 damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu

11 und jeder Mund bekennt: #.,Jesus Christus ist der Herr#.' - zur Ehre Gottes, des Vaters.