Foto von aufgeschlagenen Büchern

Predigt über 1. Korinther 1,18-25 und 2,6-16

Pfarrer Stefan Burkhard

in Wettingen (CH) am 17. August 08 und in Neuenhof (CH) am 31. August 08

Der Bibeltext zur heutigen Predigt steht im 1. Korintherbrief.
Ich lese Ihnen aus dem  Kapitel 1 die Verse 18 bis 25
und aus dem Kapitel 2 die Verse 6 bis 13
nach der neuen Übersetzung der Zürcherbibel vor:

Denn das Wort vom Kreuz ist Torheit für die, die verloren gehen,
für die aber, die gerettet werden, für uns, ist es Gottes Kraft.
Es steht näm lich geschrieben:
Zunichte machen werde ich die Weisheit der Weisen,
und den Verstand der Verständigen werde ich verwerfen.
Wo bleibt da ein Weiser? Wo ein Schriftgelehrter?
Wo ein Wortführer dieser Weltzeit?
Hat Gott nicht die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht?
Denn da die Welt, umgeben von Gottes Weisheit,
auf dem Weg der Weisheit Gott nicht erkannte,
gefiel es Gott,
durch die Torheit der Verkündigung jene zu retten, die glauben.
Während die Juden Zeichen fordern und die Griechen Weisheit suchen,
verkündigen wir Christus den Gekreuzigten

   für die Juden ein Ärgernis, für die Heiden eine Torheit,
   für die aber, die berufen sind, Juden wie Griechen,
   Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit.

Denn das Törichte Gottes ist weiser als die Menschen,
und das Schwache Gottes ist stärker als die Menschen.

Von Weisheit aber reden wir im Kreis der Vollkomm enen

   jedoch nicht von der Weisheit dieser Weltzeit
   noch der Herrscher dieser Weltzeit,
   die zunichte werden.

Wir reden vielmehr von der Weisheit Gottes, der verborgenen,
so wie man von einem Geheimnis redet;
diese hat Gott vor aller Zeit zu unserer Verherrlichung bestimmt.
Sie hat keiner der Herrscher dieser Weltzeit je erkannt,
denn hätten sie sie erkannt,
hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt.
Vielmehr verkündigen wir, wie geschrieben steht,
was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat
und was in keines Menschen Herz aufgestiegen ist,
was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.
Uns aber hat es Gott offenbart durch den Geist;
der Geist nämlich ergründet alles, auch die Tiefen Gottes.
Denn wer unter den Menschen kennt das Wesen des Menschen,
wenn nicht der Geist des Menschen, der in ihm  ist?
So hat auch das Wesen Gottes niemand erkannt ausser der Geist Gottes.
Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen,
sondern den Geist, der von Gott kommt,
damit wir verstehen, was uns von Gott geschenkt worden ist.
Und davon reden wir, nicht mit Worten, wie menschliche Weisheit sie lehrt,
sondern mit Worten, wie der Geist sie lehrt,
indem wir für Geistliches geistliche Bilder brauchen.
Amen.


Das Paradoxon – ein Denkmodell für tiefe Wahrheiten.

Liebe Mitchristen,

der eben gelesene Text aus der Bibel ist alles andere als einfach zu verstehen,
und deshalb kann oder will ich mich
auch gar nicht mit allem befassen,
was es zu diesem Text vielleicht auch noch irgendwie
zu sagen oder zu erläutern gäbe.

Ich werde mich im Folgenden darum einzig und allein mit einem Hauptgedanken dieses
Textes auseinandersetzen,

   - nämlich mit jenem,
   dass die Weisheit Gottes von einer anderen Qualität ist
   als jene Weisheit,
   die wir gewöhnlich in der Welt antreffen.

Denn im eben gelesenen Bibeltext wird die Weisheit Gottes diametral
der Weisheit der Welt entgegengesetzt.

Paulus behauptet,
dass die göttliche Weisheit die Weisheit der Welt zunichte gemacht hat, (1. Kor. 1, 19)
wohingegen die menschliche Weisheit die Weisheit Gottes als Torheit erachtet. (1. Kor 1, 23)

Etwas salopp formuliert,
lässt sich also behaupten,
dass Paulus die Auffassung vertritt,
dass beide Formen der Weisheit
in der Logik und Argumentation der je anderen Weisheit als Torheit erscheinen;
und darum kommt der Apostel zum Schluss,
dass die Weisheit Gottes nach menschlichem Urteil zwar töricht erscheint,
dass diese Form der Torheit

   - die ja in Wirklichkeit eine überaus weise Weisheit ist
   weil sie in Tat und Wahrheit eben Gottes Weisheit ist –

nichtsdestotrotz klüger ist,
als alle menschliche Weisheit zusammengenommen. (1.Kor. 1,25)

Und Paulus sagt im 2. Kapitel des 1. Korintherbriefes,
dass er von der Weisheit Gottes wie von einem Geheimnis redet,
das in der Tiefe verborgen liegt (1. Kor 2, 7+8) ;
und dass er

   – um von diesem Geheimnis zu reden –

geistliche Worte und Bilder braucht,
die ihm der Geist gegeben und offenbart hat. (1. Kor 2,13)

Nun – ;
manches mag in unseren Ohren dunkel und verworren klingen;

   – und wenn dem so wäre,
   dann würde das auch zur These von Paulus passen,
   dass man die Weisheit Gottes nicht mit menschlich-allzu-menschlicher Weisheit
   und Logik verstehen kann,
   sondern eben einzig und allein mit Hilfe einer Weisheit,
   die in einer geheimnisvollen Tiefe gründet,
    – nämlich in einem geheimnisvollen und alles umfassenden Mysterion.

Denn Paulus ist – diese Sätze belegen es – im Grunde genommen ein Mystiker!

Er redet von einem Geheimnis – von einem Mysterion – ,
welches die ganze Welt umgreift und umschliesst (1. Kor 1,21),
und welches die Welt – mit ihrer Logik – nie und nimmer begreift und begreifen kann.

Wer folglich also nicht ebenfalls einen kleinen Mystiker in sich auszumachen versteht
und kein Gespür dafür zu entwickeln vermag,
dass sich die tiefen Wahrheiten des Lebens
bloss ganz selten mit den Worten der Alltagslogik beschreiben lassen,
wird Paulus an dieser Stelle kaum verstehen können.

Indes:
Wer auch bloss schon ein kleines Sensorium für die Mystik in sich auszumachen
vermag,
der weiss mit den Worten von Antoine de Saint-Exupéry auch etwas davon,
dass „das Wesentliche oft unsichtbar – und vielleicht auch unsagbar – ist,
und man bloss mit dem Herzen gut sieht.“

Und Paulus sagt,
dass dieses Mysterion nicht mit der Alltagsweisheit,
nicht mit dem Alltagswissen und nicht mit Alltagsfertigkeiten zu verstehen ist,
sondern bloss mit Hilfe einer geistlichen Schau und Offenbarung,
die einen – in Ansätzen zumindest – die Tiefen Gottes erahnen lässt. (1. Kor 2, 10)

Deshalb versucht der Apostel deutlich zu machen,
dass er – um von dieser Weisheit Gottes zu reden – geistliche Worte und Bilder braucht.

Denn die tiefen und grossen Wahrheiten des Lebens sind oft paradoxer Natur
und können meist nicht hinreichend mit der Alltagsvernunft,
die pragmatisch die täglichen Aufgaben meistert,
aufgenommen werden.

Am Eingang habe ich Ihnen heute nun ein Bild verteilt.

Unter Umständen kann uns dieses Bild nämlich ebenfalls
zu einem geistlichen Bild und zu einem bildhaften Gleichnis
für die Tiefen der göttlichen Weisheit werden.

Denn das Bild ist ein so genanntes Vexierbild;
und darauf sehen Sie zwei Gesichter,

   – jedoch nie zur selben Zeit.

Sie können auf dem Bild nämlich entweder eine alte oder eine junge Frau erkennen.

Sehen Sie zuerst die alte Frau,
dann erkennen Sie deutlich das Gesicht einer alten Dame,
welche in die linke untere Ecke blickt.
Gut zu erkennen sind dann ihre grosse Hakennase,
der schmale und vielleicht schon zahnlose Mund und auch das spitze Kinn.
Die Augen sind relativ klein und bereits von einigen Falten umgeben.
Auf dem Kopf trägt die wohlhabende und ältere Dame ein flauschiges Kopftuch
mit einer Feder.

Sehen Sie hingegen die junge Frau,
dann blickt die junge Dame in eine ganz andere Richtung

   – nämlich quasi von Ihnen weg nach schräg hinten zum linken Bildrand.

Was bei der alten Dame die grosse Nase darstellt,
das wird im Bild der jungen Dame zur Backe,
über welche man gerade noch die Nase der jungen Frau erkennt.
Der Mund der alten Dame mutiert im Bild der jungen Frau zum Halsband,
und was bei der alten Dame das linke Auge war,
wird bei der jungen nun zum Ohr.

Damit Sie die beiden Frauen möglichst alle erkennen können,
sage ich noch einmal, wohin die beiden Frauen blicken:

Die alte Frau blickt nach unten in die linke, untere Ecke des Bildes,
während die junge Frau nach hinten sieht in Richtung des linken Bildrandes.
Aus der Nase der alten Dame wird also die Backe der jungen Dame;

   – und umgekehrt:
   aus der Backe der jungen Dame wird die Nase der alten Dame.

Wenn Sie beide Frauen im Bild gesehen haben,
dann können Sie die Bilder in Ihrem Kopf auch wechseln,
und Sie sehen dann jeweils entweder die alte oder die junge Dame.

Eines jedoch können Sie nicht:

Sie können nie beide Frauen zugleich – in ein und demselben Moment – erkennen;
Sie müssen immer zwischen den Bildern ganz kurz umschalten,
obwohl beide Bilder – beide Wahrheiten gewissermassen –
in diesem einen Bild verborgen liegen.

Folglich ändert sich also nicht das Bild,
sondern Sie ändern jeweils Ihre Betrachtungsweise,
um die eine oder andere Wahrheit zu erkennen.

---

Dieses Vexierbild habe ich Ihnen nun nicht primär zur Auflockerung
oder oberflächlichen Unterhaltung mitgebracht,
sondern deshalb,
weil es uns zu einem Gleichnis
und damit zu einem geistlichen Bild für die Weisheit Gottes
und für alle tieferen Wahrheiten zu werden vermag.

Oft sind die grossen und tiefen Lebensweisheiten nämlich einzig und allein mit Hilfe
eines Paradoxons zu beschreiben.

Denn im Paradoxon fallen zwei Wahrheiten ineinander,
die sich eigentlich – auf der logischen Ebene – ausschliessen.

So, wie es im Sinne der klassischen Logik nicht möglich ist,
dass eine Nase eine Backe wird und umgekehrt,
so ist es in der paradoxen Logik dieses Vexierbildes eben doch möglich.

Und oft sind gerade theologische Wahrheiten,
in denen es um tiefere Weisheiten als um alltägliches Wissen und alltägliches Know-how
geht,
in ähnlicher Weise wie dieses Bild ein Paradoxon;
denn in ihnen begegnen zwei - oder sogar mehrere(!) - Wahrheiten,
die je nur im Medium der anderen, ihr widersprechenden Wahrheit
zur eigentlichen Wahrheit werden.

Ich will Ihnen darum ein paar Beispiele nennen, damit sie die Paradoxien

   – nämlich das Nebeneinander,
   das Gegeneinander,
   aber auch das Miteinander von verschiedenen Aspekten der an sich
   vielschichtigen Wahrheit und Wirklichkeit –

in theologischen Sätzen erkennen:

Eine klassische Paradoxie aus der Zeit der Reformation lautet:
„Simul justus et peccator!“;

   – was konkret meint,
   dass der Mensch auf der einen Seite ein Sünder ist,
   aber auf der anderen Seite in den Augen Gottes gerechtfertigt und
   angenommen ist.

Auf der einen Seite gilt nämlich:

   Wir alle sind alles andere als Gottes Ebenbilder,
   weil wir Gott nicht wirklich abzubilden vermögen,
   da wir uns gegenseitig die Hölle heiss machen auf Erden
   und uns von Gott und unseren Mitmenschen entfremden
   und uns immer wieder neu aus dem Paradies vertreiben:

aber auf der anderen Seite gilt auch,

   dass wir Gottes Boten und Stellvertreter sind,
   und dass das Reich Gottes mitten unter uns
   – wo denn sonst? –
   erfahrbar ist.

Eine andere Paradoxie besagt,
dass Jesus – ja, eigentlich Gott selber – am Kreuz stirbt;
dass dieser Tod die Botschaft von Ostern jedoch erst möglich macht
und zu einer neuen und anderen und grösseren Wahrheit wird:
Nämlich zu jener, dass nicht der Tod das letzte Wort behält,
sondern die Auferstehung.

Und Paulus betont immer wieder
– auch das ist eine weitere Paradoxie –
welche Kraft in der Schwachheit liegt.
Erst die Schwachheit wird zur eigentlichen Stärke,
während die Stärke vielfach kraftlos bleibt. (z.B. 2. Kor 2, 10)

Und noch eine andere Paradoxie besagt:
„Es gibt nichts Neues unter der Sonne!“ (Koh 1, 9)
Aber ebenso gilt auch:
„Siehe, ich mache alles neu!“ (Apk 21,5)

Beide Wahrheiten sind nämlich wahr – jedoch nie für sich alleine – ,
sondern je nur im Medium der anderen, ihr widersprechenden Wahrheit.
Es gibt das Neue allein im Medium des Alten,
und es gibt das Alte einzig im Medium des Neuen.
Denn nie bleibt etwas, wie es ist,
aber alles was wird, das war in einer gewissen Weise auch schon da!
So ganz neu ist also auch das Neue nicht!

Nun, es ist mir natürlich nicht möglich,
alle Paradoxien des Lebens aufzuzählen;

   – und darum geht’s auch nicht.


Ich wollte Ihnen bloss bewusst machen,
dass theologische Sätze und Weisheiten oftmals gerade paradoxer Natur sind,
die sich der klassischen Allerweltslogik entziehen,
indem sie – weil es eben paradoxe Wahrheiten sind –
über das Wahrheitsverständnis des alltäglichen Wissens und Könnens hinausgehen.

Paradoxe Wahrheiten erscheinen deshalb – je nach Standpunkt –
auch als unmögliche Wahrheiten
und unter Umständen als Torheiten,
denn sie kreisen alle in einer gewissen Weise um die Thematik,
welche der Mystiker Paulus im 1. Korintherbrief
mit seiner Gegenüberstellung von der Weisheit Gottes und der Weisheit der Welt
konstatiert und zu beschreiben versucht.

Aber missverstehen Sie mich bitte nicht:

Ich sage in keiner Weise etwas gegen die Logik an sich
oder gegen das naturwissenschaftliche, rationale Denken.

Und ich sage auch gar nichts gegen all die vielen Anwendungen einer digitalen
Entweder-Oder-Logik,
wie sie etwa in Computern begegnet
und ohne die unser Alltag kaum zu bewältigen wäre.
Was ich sagte, darf nicht so verstanden werden,
als ob ich für das Unlogische oder Irrationale schlechthin plädierte.

Ich wollte einzig bewusst machen,
dass die Weisheit Gottes eine umfassendere, tiefere Weisheit meint,
als jene der Computerlogik;
und ich plädiere dafür,
viele Wahrheiten und Aspekte des Lebens nicht in einem digitalen Entweder-Oder-Bezug
gegeneinander auszuspielen,
sondern in einem paradoxen, integrativen und vielschichtigen Sowohl-als-auch-Modell
zu sehen
und aufeinander zu beziehen.

Denn keine Wahrheit beinhaltet für sich alleine die ganze, tiefe und vielschichtige
Wahrheit;

   – egal,
   ob man nun – bildhaft ausgedrückt – die „alte“ oder die „junge Frau“ sieht.

Jede Wahrheit wird nämlich erst im Medium der anderen, ihr widersprechenden Wahrheit
zur Wahrheit;

   – zumindest zu einer relativen!

---

Und der Mystiker Paulus sagt eigentlich ganz etwas Ähnliches einige Kapitel später
im gleichen Brief an die Korinther:

Denn Stückwerk ist unser Erkennen
und Stückwerk unser prophetisches Reden.
Wenn aber das Vollkommene kommt,
dann wird zunichte werden, was Stückwerk ist.
Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind,
überlegte wie ein Kind.
dann aber von Angesicht zu Angesicht.
Jetzt ist mein Erkennen Stückwerk,
dann aber werde ich ganz erkennen,
wie ich auch ganz erkannt worden bin. (1. Kor 13,9-12)

 

Zur Paradoxie gehört nämlich auch,
dass wir wissen, dass wir eigentlich kaum etwas wissen,
und dass die Weisheit der Welt durch die Weisheit Gottes zunichte gemacht
und überwunden wird.

Und solches wussten eben nicht einzig und allein die grossen Philosophen wie Sokrates
oder Mystiker wie Paulus oder andere Geistesgrössen,

   – sondern auch wir können dies erahnen
   in aller Demut und Bescheidenheit!

Amen.

 

Ich bitte Sie, sich zum Gebet zu erheben:

Unser Gott,
deine Weisheit und Wahrheit ist grösser
als all unser Wissen,
als all unser Gewusst-Wie
und als alle unsere Methoden und Fertigkeiten,
die wir uns im Laufe des Lebens angeeignet, anerzogen und antrainiert haben.

Um dich zu finden,
müssen wir nichts können oder wissen,
sondern wir müssen nichts können und nichts wissen.

Wir wollen offen werden für deinen Geist,
der uns etwas von deiner Grösse und Tiefe – von deinem Mysterion –
erahnen lässt und verheisst.

Du, Gott, bist kein Rätsel,
das man mit dem richtigen Wissen und der richtigen Lösung auflösen und knacken kann,
sondern du bist das grosse und tiefe Geheimnis hinter allem, was ist,
und welches noch grösser und geheimnisvoller wird,
je mehr wir davon erkennen.

Lass uns darum mehr und mehr in dir aufgehen
und mehr und mehr aus dir leben.

Und alles, was uns sonst noch bewegt,
das fassen wir zusammen, wenn wir gemeinsam das „Unser-Vater“ beten:

Unser Vater im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Sie können sich wieder setzen,
und als Fortsetzung zum Gebet singen wir dreimal nacheinander das Lied 650,
welches das tägliche - und eigentlich auch mystische - Gebet von Niklaus von Flüe war.

Lied NRG: 650 dreimal; (Mein Herr und mein Gott)