Foto von aufgeschlagenen Büchern

Predigt über Daniel 1

Pfarrer Lorenz Bührmann (ev)

05.05.2013 in der Stadtmissionsgemeinde Berlin-Tegel

Konfirmationsgottesdienst

Die Stadtmissionsgemeinde Berlin Tegel ist eine Personalgemeinde mit missionarischem und diakonischen Profil innerhalb der evangelischen Landeskirche. Es gibt einen lebendigen Jugendkreis, zu dem die Konfirmandinnen und Konfirmanden schon kommen können, wo es thematisch auch immer wieder um die Frage geht, wie man in der heutigen Zeit mit Gott leben kann. Viele der Jugendlichen erleben es als herausfordernd, Glauben in Berlin, in einem teils säkularen Umfeld zu vertreten. Die Jugendlichen sollten mit der Predigt ermutigt werden, ihre christliche Identität im Alltag immer wieder mutig zu leben.

Die Lesung kommt aus dem Buch Daniel, Kapitel 1 aus der Guten Nachricht Bibel:

Im dritten Regierungsjahr Jojakims, des Königs von Juda, zog der babylonische König Nebukadnezzar mit einem Heer vor Jerusalem und belagerte die Stadt.

2 Der Herr gab Jojakim in die Gewalt Nebukadnezzars und auch ein Teil der heiligen Geräte fiel dem Babylonierkönig in die Hände. Er ließ die Geräte nach Babylonien bringen und bewahrte sie in der Schatzkammer beim Tempel seines Gottes auf.

3 Nebukadnezzar befahl seinem Palastvorsteher Aschpenas, junge Israeliten aus der Verwandtschaft des Königs und aus den vornehmen Familien für ihn auszusuchen.

4 »Sie müssen gesund sein und gut aussehen«, sagte er. »Außerdem müssen sie klug und verständig sein und eine umfassende Bildung haben, damit sie zum Dienst in meinem Palast geeignet sind. Und dann sollen sie auch unsere Sprache und Schrift lernen.«

5 Drei Jahre lang sollten die jungen Leute ausgebildet werden, um dann in den Dienst des Königs zu treten. Der König ordnete an, dass sie jeden Tag Speisen und Wein von seiner eigenen Tafel bekamen.

6 Unter den ausgesuchten jungen Männern aus Juda waren auch Daniel, Hananja, Mischaël und Asarja.

7 Der Palastvorsteher gab ihnen babylonische Namen: Daniel nannte er Beltschazzar, Hananja Schadrach, Mischaël Meschach und Asarja Abed-Nego.

Liebe Gemeinde,

„der Konfirmandenunterricht war langweilig und uneffektiv.“

Dieses Zitat stammt zum Glück nicht von einem Jugendlichen aus dieser Gemeinde. Es wäre der Horror jedes Pfarrers, wenn das einer von Euch vorhin am Anfang des Gottesdienstes beim Rückblick auf die Konfirmandenzeit gesagt hätte…

Vor schätzungsweise 40 Jahren wurde es aber gesagt, in meiner früheren Gemeinde in Düsseldorf vorne beim Gottesdienst, vor versammelter Mannschaft. Diese Worte hatten sich so tief in das Bewusstsein einiger aus der Gemeinde eingegraben, dass sie auch nach Jahrzehnten noch überliefert wurden.

Man könnte sich denken, dass damit die Glaubens- und Gemeinde-Geschichte des jungen Mannes, der diesen Satz gesagt hat zu Ende war. Hört sich zumindest so an, als hätte er nicht unbedingt Lust auf mehr gehabt.

Aber, die weitere Geschichte dieses jungen Mannes hat gezeigt, dass damit nicht Hopfen und Malz verloren war. Der gleiche Mann, der diese Aussage tat, ist später Pfarrer geworden und sprach bis letztes Jahr immerhin im Fernsehen Samstagabend das Wort zum Sonntag. Es gibt also noch Hoffnung…. Auch aus jemandem, der scheinbar nichts aus dem Konfirmandenunterricht mitnimmt kann also ein eifriger Verkünder des Wortes Gottes werden….

Ich weiß nicht, wann Ihr hier vom Konfirmandenunterricht Euer erstes Wort zum Sonntag sprechen werdet oder ob ihr vielleicht nur in viel, viel kleinerem und überschaubarerem Rahmen an andere etwas an Gotteserfahrung und weitergebt. Jedenfalls war diese vergangene Zeit des Konfirmandenunterrichts neben Kindergottesdienst und Jugendkreis eine Station in unserer Gemeinde, die Euch Wissen und Gewissheit vom Glauben näher bringen sollte. Der Konfirmandenunterricht sollte euch mit Grundausrüstung für Euren Glaubensweg in Alltag und Gemeinde ausstatten. Er sollte denen, die schon getauft sind, ein eigenes Ja zu Ihrer Taufe liebmachen. Und er sollte denen, die heute getauft werden ermöglichen, aus Herzen ein Ja dazu zu sagen. Heute schließen wir mit diesem Gottesdienst den Konfirmandenunterricht ab, aber das heißt nicht, dass Euer Glaubensweg abgeschlossen ist. Der Gottesdienst ist wie auf einer Wanderung eine gute Rast, ein Innehalten, an dem Ihr Euch noch mal stärken lassen könnt, mit einem persönlichen Bibelwort, mit Gebet und Segen. Damit Ihr ermutigt und gestärkt Euren Weg mit Gott durchs Leben weitergehen könnt.

Und zu dieser Stärkung gehört für mich, dass ich Euch noch mal eine Geschichte in Erinnerung rufen will, die vielleicht gar nicht so bekannt ist. Es ist eine Jugendgeschichte, es ist eine Geschichte von einem Jungen und seinen drei Freunden, die wahrscheinlich in ihrer Jugend einen ganz guten Konfirmandenunterricht hatten. Man bekommt zumindest den Eindruck, dass sie in ihrem Herzen viel von Gott aufgenommen haben. Trotzdem ist es für sie nicht ganz einfach, den Glauben in der Welt, in der sie leben, auch durchzuhalten. Denn sie bekommen noch mal Unterricht, aber keinen Biblischen Unterricht, sondern Babylonischen Unterricht. Das stellt sie vor die Herausforderung, wie sie ihren Glauben, ihre Identität in einer anderen Welt weiterleben können. Claudia hat uns eben schon den Anfang dieser Geschichte vorgelesen.

Die Geschichte erzählt davon, wie Jerusalem von einer fremden Macht, den Babyloniern besiegt wird und ein Teil der Einwohner, vor allem die jungen, smarten und intelligenten in einen anderen Staat gebracht werden, um dort ausgebildet zu werden. Sie gehen nicht freiwillig wie heute Leute aus unserem Jugendkreis nach Peru, Äthiopien, Neuseeland oder Israel gehen, um dort ein Auslandsjahr zu verbringen.

Sondern die Jungs bekommen sozusagen ein Zwangsstipendium im Ausland. Das soll sie zu guten babylonischen Staatsbürgern machen. Und dann sollen sie dem Babylonischen König gute Dienste leisten. Der König der Babylonier denkt sich eine ganze Menge aus, um den jungen Leuten seinen Stempel aufzudrücken. Sie bekommen Nachhilfe im Babylonier sein: Sie machen eine dreijährige Ausbildung, lernen Schrift und Sprache. Sie bekommen dort sogar andere Namen. Daniel, Hananja, Mischael, Asarja hießen sie, alles hebräische Namen, in den El oder Jahwe vorkommt, die also an den Gott Israels erinnern. Und sie umbenannt in Beltschazar, Schadrach, Meschach und Abed Nego. Hört sich schon bei der Aussprache ziemlich merkwürdig an.

Ja selbst ihre Ernährung wird umgestellt, sie sollen von dem satt werden, was der König selbst isst. Kurzum: Ein Crashkurs im Babyloniersein. Man könnte das Ganze auch „Assimilation“ - Anpassung nennen. Die vier Jungs sollen angepasst werden an das, was in ihrer neuen unfreiwilligen Wahlheimat dran ist. Auf den ersten Blick eigentlich gar nicht schlecht so ein Stipendium in Babylon zu bekommen, den vieren standen zumindest eine ganze Menge Privilegien und Möglichkeiten offen. Aber für diese vier auch eine Gefahr: Die Gefahr ihren Gott zu verlieren. Die Gefahr, den Glauben zu verlieren, der bisher total wichtig für ihre Identität war. Es ist ja manchmal so: Je mehr man versucht, sich an fremde Welten anzupassen, um so mehr verliert man auch von sich selbst.

Ich glaube für junge Menschen in einer Weltstadt wie Berlin, in der so viele unterschiedliche Menschen zusammen sind, in der so viele Dinge Hipp und angesagt sind, ist es ganz und gar nicht mehr selbstverständlich ist, heute Christ zu sein. Wahrscheinlich sind in Euren Klassen auf der Schule Christen, denen das mit Gott wirklich wichtig ist, in der Minderheit. In meiner alten Gemeinde war die Schätzung von Jugendlichen, dass ihren Klassen zwischen 0 und 5 Leute noch Glauben und Gott richtig gut fänden.

Wenn man in so einer Minderheit ist, ist man schnell Außenseiter. Man kommt in Gefahr, als „Looser“ verschrien zu sein. Als „Looser“ werden heutzutage Leute bezeichnet, die nicht das machen oder glauben, was die Mehrheit cool findet. Und die Mehrheit findet Glauben an Gott und alles, was damit zusammenhängt, offenbar nicht cool. Daniel und seine Freunde waren zu viert, ihr seid immerhin zu zwölft in diesem Konfijahrgang und in der Jugend gibt es noch ein paar mehr, die Eure Freunde im Glauben sind oder noch werden können.

Aber auch mit mehreren ist es gar nicht so einfach, dann zu seinen Überzeugungen zu stehen, das auch zu leben, gerade, weil im Jugendalter jeder irgendwie auf der Suche nach Anerkennung ist und Anerkennung am ehesten dort zu finden ist, was andere cool finden.

Im Grunde ist das gar keine so andere Situation, in der sich damals Daniel befunden hat.

Er hatte die Chance, ein babylonischer Winner zu werden. Aber da ist sein Glaube, den er von seinen Eltern mitbekommen hat. Er hatte selber Erfahrungen mit dem Gott Israels gemacht. Mit dem Gott, in dessen Name Jahwe schon das Programm, das er mit seinen Menschen vorhat, drinsteckt: „Ich werde mit Dir sein.“ Aber dieser Glaube ist nicht 100% kompatibel mit dem, was die Babylonier glauben. Daniel und seine Freunde könnten damit auch ganz schnell zu „Loosern“ werden. Aber Gott ist der, der mit Daniel und den Freunden war, deshalb will Daniel auch mit seinem Gott sein. Er entscheidet sich, an einer Stelle ganz besonders klar und deutlich seinen Glauben zu leben. Und das bringt ihn in eine schwierige Situation: Hören wir, wie die Geschichte weitergeht:

8 Daniel war fest entschlossen, kein Essen und Trinken von der Tafel des Königs anzurühren, um nicht unrein zu werden. Deshalb bat er den Palastvorsteher, nicht von den Speisen des Königs essen zu müssen.

9 Gott half ihm, so dass der Palastvorsteher ihn wohlwollend anhörte.

10 Allerdings sagte er zu Daniel: »Ich habe Angst vor meinem Herrn, dem König. Er hat selbst bestimmt, was ihr essen und trinken sollt. Wenn er feststellt, dass du und deine drei Freunde schlechter aussehen als die anderen jungen Leute, lässt er mir den Kopf abschlagen.«

11 Daniel wandte sich an den Aufseher, den der Palastvorsteher für ihn und seine drei Freunde bestimmt hatte.

12 »Mach doch einmal zehn Tage lang einen Versuch mit uns«, bat er ihn. »Lass uns Gemüse essen und Wasser trinken!

13 Danach vergleichst du unser Aussehen mit dem der andern jungen Leute, die ihr Essen von der Tafel des Königs bekommen. Und dann entscheidest du, was weiter geschehen soll!«

14 Der Aufseher war einverstanden und ging auf den Versuch ein.

Es geht also ums Essen. Daniel gehörte zum Gott Israels und wollte das befolgen, was diesem Gott wichtig war, die guten Gebote Gottes. Denn die Juden hatten bestimmte Speisegebote, die sie daran erinnerten, dass sie zu Gott gehörten. Es gab Speisen, die rein und welche die unrein waren. Wein und Fleisch waren für die jüdischen Jungs tabu.

Heute geht es nicht mehr so um Speisen, aber es gibt trotzdem Dinge, an denen man erkennen kann, ob jemand Christ ist oder nicht. Zum Beispiel daran, wie jemand Beziehungen lebt. Welchen Stellenwert Ehrlichkeit, Liebe, Respekt und Gutmütigkeit haben. Oder wie man die Beziehung zu Gott gestaltet im Alltag. Spannend wird es besonders da, wo man in eine Situation mit anderen gerät, in denen ihr spürt, da passiert gerade etwas, was ich mit meinem Gewissen als Christ nicht vereinbaren kann. Ich habe eine Geschichte gehört, da war ein Junge Christ geworden und wollte seinen Glauben auch im Schulalltag ausdrücken. Es gab eine Ungerechtigkeit, die er wahrnahm. Sein Sportlehrer hatte sich mal wieder viel Zeit für die guten Schüler genommen, zu den Guten gehörte auch dieser Junge. Die mittelmäßigen und schlechten Sportler hatten für sich geübt, so gut sie konnten. Doch ohne Anleitung durch den Lehrer war kein Lernfortschritt zu erkennen. Das hat der Junge wahrgenommen, hätte ihm egal sein können, denn er gehörte ja zu den Bevorzugten. Viele andere wurden nicht gefördert. So stellte er sich eines Tages öffentlich vor den Lehrer hin und sagte: „Wenn Sie sich in den nächsten Stunden nicht auch um die anderen kümmern, die weniger können, dann werde ich nicht mehr mitmachen.“ Betroffenes Schweigen. Durfte er das? Hätte er es dem Lehrer nicht lieber persönlich sagen sollen? Egal, wie man das bewertet, andere Schüler waren froh, dass einer, der es sich erlauben konnte, den Mund auftat und für die anderen eintrat. Nach dem ersten Schock hat das auch Wirkung gezeigt.

Ganz schön mutig. Aber die spannende Frage als Christ ist immer: Wo kann ich Zeichen als Christ setzen, um das zu fördern, was in Gottes Sinne ist?

Die vier Jungs in der Geschichte haben sich also als Zeichen für das, was damals in Gottes Sinne war, entschieden, die Finger von fleischlichen babylonischen Genüssen zu lassen.

Das bringt ihren Oberlehrer, ihren Ausbilder in ganz schönen Stress. Das war für den so, als hätten die vier Jungs eine Französischarbeit in Englisch abgegeben. „Das könnt Ihr doch nicht machen, ihr fallt im wahrsten Sinne des Wortes vom Fleisch ab… Ihr widersetzt Euch königlichem Befehl….“

Der Lehrer hatte eine ganze Menge Schiss, was sein Vorgesetzter dazu sagen könnte. Er wollte kein „Looser“ werden. Es hätte ihn im wahrsten Sinne des Wortes Kopf und Kragen kosten können. Verständlich, dass der Lehrer Angst hat, so sympathisch er auch Daniel und seine Freunde findet. Aber irgendwie scheint da noch mehr als Sympathie zu sein. Gott scheint diesen Lehrer so verständnisvoll zu machen, dass er sich auf die für ihn gefährliche Sache einlässt. Da heißt es im Text: Gott half Daniel und seiner Truppe, dass ihn der Mann wohlwollend anhörte. Lange Diskussion, aber am Ende steht ein Kompromiss: Probier´s doch einfach mal 10 Tage, lieber Lehrer, und schau dann noch mal. Zumindest für 10 Tage können die Jungs konsequent das tun oder besser gesagt das lassen, was sie vom ihrem Glauben her wollen. Und sogar noch viel länger, wie uns die Geschichte wissen lässt:

15 Nach Ablauf der zehn Tage zeigte es sich, dass Daniel und seine Freunde sogar besser und kräftiger aussahen als die andern jungen Leute, die ihr Essen von der königlichen Tafel erhielten.

16 Da ließ er ihnen weiterhin Gemüse geben; den Wein und die für sie bestimmten Speisen stellte er weg.

17 Gott aber gab den vier jungen Männern Klugheit und Verstand, sodass sie alles begriffen und sich bald in jedem Wissensgebiet auskannten. Daniel besaß darüber hinaus die Fähigkeit, Träume und Visionen zu verstehen und zu deuten.

18 Am Ende der Zeit, die König Nebukadnezzar festgesetzt hatte, sollten ihm alle jungen Leute zur Prüfung vorgeführt werden. Als der Palastvorsteher sie zu ihm brachte

19 und er sich mit ihnen unterhielt, zeigte es sich, dass Daniel, Hananja, Mischaël und Asarja allen anderen überlegen waren. Sie wurden in den königlichen Dienst aufgenommen,

20 und sooft der König in schwierigen Fragen ihren Rat suchte, merkte er, dass sie zehnmal klüger waren als alle Gelehrten und Magier in seinem ganzen Königreich.

21 Daniel blieb im königlichen Dienst bis ins erste Regierungsjahr des Königs Kyrus.

Ende gut, alles gut, könnte man sagen: Gott gibt seinen Jungs Grips, die Bibel sagt: Klugheit und Verstand. Sogar auf einer tieferen Ebene: Daniel hat die Fähigkeit Träume und Visionen zu deuten, also er bekommt sogar so viel Verständnis, dass richtig Bescheid weiß über Dinge, die tief aus dem Innern und der Seele von Menschen kommen. Die Jungs meistern ihre Prüfung mit Bravour. Sie sind nicht nur Neunmalkluge, sondern zehnmal Kluge im Vergleich zu der Elite Babyloniens.

Gott macht Daniel und Co. zu Gewinnern. Gott hat in der Bibel noch viele andere zu Gewinnern gemacht, auf ganz unterschiedliche Weise. Besonders den, den Menschen an ein Kreuz genagelt hatten, dem Gott aber volles Leben geschenkt hat.

Könnt Ihr Euch das vorstellen, dass Gott aus Leuten, in denen andere vielleicht „Looser“ sehen, Gewinner machen kann? In der Geschichte von Daniel und seinen Freunden ist das ziemlich deutlich.

Ist die Moral von der Geschicht`: Werd´ Vegetarier und Du vermurkst Dein Abi nicht….? Nein, sondern die Botschaft der Geschichte ist: Lebe mit Gott, auch wenn andere das uncool finden, er macht was aus Dir.

Der Segen in diesem Gottesdienst soll Euch dazu stärken, mit Gott zu leben und Lust zu bekommen, vom ihm her zu erleben, dass was richtig Gutes aus Eurem Leben wird, wenn ihr ihm erlaubt, auch in Zukunft an Eurer Seite zu sein.

Darum möchte ich beten:

Guter Gott,

danke für die Geschichte von Daniel und seinen Freunden,

mit der Du uns Mut machst, unsere Identität von Dir her bestimmen zu lassen und mutig bei Dir zu bleiben, auch wenn wir so viel anderes erleben, was uns bestimmen will.

Wir brauchen das alle immer wieder, Deinen Segen, Deine Stärkung, Deinen Zuspruch für unser Leben.

Begleite uns auf unserem Weg. Leite uns dahin, wo wir Dich erkennen und erleben können.

Amen.