Foto von aufgeschlagenen Büchern

Predigt über Jeremia 8, 4-7

Pfarrer Volker Johannes Fey (ev)

17.11.2013 in der Dreifaltigkeitskirche in Worms

zum Volkstrauertag 2013

Anm.: Nach der Abschaffung des Buß- und Bettages als offiziellem Feiertag gibt es nicht mehr viele Anlässe, zu denen wir nachdenken können - über unseren eigenen Weg, über die Geschichte unseres Volkes, über unseren Weg in der Gemeinschaft der Völker.
Nachdem die Toten der Weltkriege betrauert sind und ihren "Heldenstatus" verloren haben, bleibt immer noch die Scham über die deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert und haben wir Anlass, über unseren heutigen Weg zwischen Krieg und Frieden nachzudenken - damit wir nicht blindwütig weitergehen"wie ein Hengst, der in der Schlacht dahinstürmt" (Jer 8,6)

 

 

 

 

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen (vgl. 2 Kor 13,13). Amen.

Liebe Gemeinde,

der „Vorl. Sonntag des Kirchenjahres“ wird zugleich begangen als der „Volkstrauertag“ – so sagte ich eingangs, in der Begrüßung.

Früher gedachte man an diesem Tag im Wesentlichen der Toten der Weltkriege – es hatte immer noch den Charakter eines „Heldengedenktages“, an dem an die großen Taten der Soldaten in den Befreiungskriegen gegen Napoleon I. Anfang des 19. Jhdt.s erinnert wurde – bis hin zum Deutsch-französischen Krieg gegen Napoleon III. im Jahr 1870/71 mit dem Sieg bei Sedan.

Heute – nach einer langen, schmerzlichen Geschichte – wissen wir es gibt kein „Heldentum“ im Krieg. – „Es gibt keineTapferkeit vor dem Feind‘“, sagte mir einmal ein Weltkriegs-Veteran, es gibt nur – einen Überlebenstrieb: „Ich will hier raus, aus dieser Situation – und das möglichst unverwundet und möglichst lebendig!“ – so ist die Lage!

Dennoch war natürlich die Trauer um die Gefallenen der Kriege lange Zeit bestimmend. Zu viele Frauen hatten ihre Männer verloren – zu viele Kinder ihre Väter …

Mittlerweile ist das vielleicht schon reichlich verblasst – aber immerhin haben wir bis heute mit den Folgen des Krieges zu tun: Nicht nur, dass wir immer noch fast täglich Bombenblindgänger – aus beiden Weltkriegen sogar – finden, heuer immerhin 68 Jahre nach dem letzten Krieg! … - Die Kriegerwitwen sind unterdessen zum großen Teil schon gestorben – aber die Kinder der toten Soldaten leben immer noch unter uns – sie sind heute 70, 80 Jahre alt und haben ihren Vater nie gekannt – mit unbeschreiblichen Folgen für die Psyche, was sich ja in der Erziehung der nachfolgenden Generationen ausgewirkt haben muss „bis ins dritte und vierte Glied“, wie die Bibel sagt (Num 14,18 u.ö.)! … –

Mittlerweile auch gedenken wir differenzierter – nicht mehr an das vermeintliche „Heldentum“ unserer Gefallenen – nicht mehr nur an unsere Gefallenen -, sondern wir denken auch an die Opfer von Flucht und Vertreibung – an all die Gequälten, Erniedrigten und Getöteten in den Konzentrationslagern von Nazi-Deutschland und weitere Millionen in den Gefangenen-, Straf- und Arbeitslagern nach dem Krieg, bis heute … –

Dies alles hängt eng zusammen mit dem Weg, den unser Volk im 20. Jhdt. gegangen ist:

Die sog. „Machtergreifung“ der Nazis (- die ja in Wirklichkeit noch durch eine demokratische Wahl zustande kam, also eine legitimierte Betrauung mit der Macht war – erst später wurden freie Wahlen unterdrückt und manipuliert! -) – die sog. „Machtergreifung“ der Nazis also – ist heuer 80 Jahre her;

die sog. „Reichskristallnacht“ 75 Jahre …

Je länger, je mehr – je öfter wir gedenken und je mehr herauskommt über diese Zeit – erscheint es mir unfassbar, wie es gelingen konnte, um eine lächerliche Rassenideologie herum ein solches System von Einschüchterung und Terror, von Vertreibung und Vernichtung aufzubauen; wie es möglich sein konnte, dass die Mehrheitsgesellschaft – keineswegs nur eine „Handvoll Nazis“! – sich einem solchen sittlichen Verfall hingeben konnte, der in einer absoluten Verrohung mündete?! …

Am Ende dieser schrecklichen 12 Jahre – von denen man nur froh sein konnte, dass sie nicht „Tausend Jahr“ währten – waren sechs Millionen Juden in den Gaskammern vernichtet, 60 Millionen Soldaten und Zivilisten (darunter natürlich auch Frauen, Alte und Kinder …) gefallen – und ganz Deutschland und die halbe Welt lagen in Trümmern. Mit Folgen, die wir bis heute beobachten und ausbaden müssen:

Nicht nur im Stadtbild, wo Bauten aus den 50er und 60er Jahren die Lücken, die der Krieg geschlagen hatte, manchmal nur schlecht wieder ausgefüllt haben.

Sondern vor allen Dingen auch in den Seelen all der Menschen, die bis heute Trauer tragen um die Opfer der Kriege, um den Verlust ihrer Heimat, um den Abschied von einem nahen Menschen … –

All dies haben wir vor Augen, wenn wir heute „Volkstrauertag“ sagen und halten.

Wir denken an den Irrweg unseres Volkes im 20. Jhdt. und an seine Folgen bis in die Gegenwart;

wir denken aber auch an alle, die am heutigen Tag leiden müssen – zur gegenwärtigen Stunde! – die inmitten von Krieg und Bürgerkrieg leben (- wie gerade besonders schlimm in Syrien -);
wir denken an die Hungrigen und Durstigen (- wie gerade besonders schlimm auf den Philippinen -); –
und wir denken an die Unterdrückten und unschuldig Gefangenen; an alle, die gefoltert oder um ihres Glaubens willen verfolgt werden … –

Kurz gesagt, denken wir heute an alle Menschen, die im Schatten des Todes und der Gewalt leben – und wir fragen uns natürlich immer wieder: Wie kann das alles geschehen?! Wie ist es immer wieder möglich, dass „der Mensch dem Menschen zum Wolf“ wird (homo homini lupus, Plautus, „Eselskomödie“); dass der Mensch – im Unterschied zum Hund – keine Beißhemmung hat gegenüber dem Schwächeren, gegenüber dem Unterlegenen; dass der Mensch offenbar kein Gen hat, den eigenen Artgenossen unbedingt zu schonen und zu schützen?! – vielmehr möchte er ihn – wie auch die Natur – unterwerfen, ausbeuten und beherrschen.

Und wir fragen uns womöglich: Wo kommen endlich Heil und Erlösung her?! – Die Hoffnung, dass dies von einem Menschen herkommen könnte, ist in der Geschichte immer wieder enttäuscht worden: ob Napoléon vor 200 Jahren oder der „GröFaZ“ vor 80 Jahren oder selbst Barack Obama, der vor fünf Jahren von einem Begeisterungssturm ins Präsidentenamt getragen wurde und von dem sich nun herausstellt, dass er selbst seine „Freunde ausspioniert“ … – Menschen haben uns immer wieder enttäuscht!

Und wenn wir den Predigttext zum heutigen Vorl. Sonntag des Kirchenjahres lesen – ist überhaupt Skepsis angebracht hinsichtlich der Lernfähigkeit des Menschen oder der Hoffnung, die wir in ihn setzen; ich lese: beim Propheten Jeremia, im 8. Kap. – Jeremia schreibt dort:

Gegen das verblendete Volk und seine Verführer

8:4 Sprich zu ihnen: So spricht der Herr: Wo ist jemand, wenn er fällt, der nicht gern wieder aufstünde? Wo ist jemand, wenn er irregeht, der nicht gern wieder zurechtkäme?

8:5 Warum will denn dies Volk zu Jerusalem irregehen für und für? Sie halten so fest am falschen Gottesdienst, dass sie nicht umkehren wollen.

8:6 Ich sehe und höre, dass sie nicht die Wahrheit reden. Es gibt niemand, dem seine Bosheit leid wäre und der spräche: Was hab ich doch getan! Sie laufen alle ihren Lauf wie ein Hengst, der in der Schlacht dahinstürmt.

8:7 Der Storch unter dem Himmel weiß seine Zeit, Turteltaube, Kranich und Schwalbe halten die Zeit ein, in der sie wiederkommen sollen; aber mein Volk will das Recht des Herrn nicht wissen.

(<stilles> Gebet: 0 Herr, lass uns dein Wort nicht dadurch vergeblich sein, dass wir es kennen und nicht lieben, dass wir es hören und nicht tun, dass wir ihm glauben und nicht gehorchen. Öffne uns die Ohren und das Herz, dass wir dein Wort recht fassen. Amen. <Altes Kirchengebet, cit. nach: Losungen 2.08.2007>)

Liebe Gemeinde,

«… Wo ist jemand, wenn er fällt, der nicht gern wieder aufstünde? Wo ist jemand, wenn er irregeht, der nicht gern wieder zurechtkäme?» (v 8)

Die Menschen auf den Philippinen – vor allem in der total zerstörten Stadt Tacloban – die nehmen nach einigen Tagen Schockstarre jetzt allen Mut und alle Kraft zusammen, um wieder aufzustehen und die Stadt aufzuräumen und wieder aufzubauen nach dem verheerenden Taifun …

Ein Gemeindeglied, die eine Samen- und Blumenhandlung hatte, erzählte Ähnliches von der Situation nach der Zerstörung von Worms: nach wenigen Tagen schlugen die Geschäftsleute ihre Tische auf den Trümmern auf – und die Leute wollten Erde und Blumen kaufen, um es sich wieder schön zu machen.

Wir wollten nach dem Krieg auch „wieder aufstehen“ – und haben das sicherlich auch geschafft! – aber sind wir auch „zurechtgekommen“ (v 4)?!

Haben wir uns nicht vielmehr besinnungslos in den Aufschwung des „Wirtschaftswunders“ gewühlt – und als wir, Jahrzehnte später, durch den Ölpreisschock der 70er Jahre erstmals unterbrochen wurden und uns die Augen rieben – da merkten wir, dass wir nicht an uns gearbeitet hatten. Wir hatten die Geschichte nicht aufgearbeitet.

Ich habe in meiner ganzen Schulzeit nichts über die Nazizeit gehört! Unsere Lehrer – die, oft als Versehrte, aus dem Krieg zurückgekommen waren, hatten keine Lust, davon zu erzählen oder gar über ihr Schuldanteile zu reden …

Die Unfähigkeit zu trauern“ – haben Alexander und Margarethe Mitscherlich bei den Deutschen konstatiert.

Wachstum um jeden Preis“ – nach dieser Devise haben wir immer weiter gewurstelt …

Und obwohl wir gesagt haben – nach dem letzten Krieg – dass wir „nie wieder Krieg“ haben wollen [- die Vollversammlung des ÖRK 1948 in Amsterdam betonte sogar: „Krieg darf nach Gottes Willen nicht sein!“! -] – haben wir uns zunächst wiederbewaffnet und dann sogar atomar bewaffnet – und haben gar nicht gemerkt, dass wir sogleich wieder drin waren in neuen Kriegen – zunächst der Kalte Krieg, der Koreakrieg, der Vietnamkrieg … und so ging das weiter bis heute, ob in Afghanistan oder eben in Syrien …

Nach zehn Jahren Krieg in Afghanistan ziehen wir uns jetzt zurück – und hinterlassen den größten Mohnanbau aller Zeiten in Afghanistan und weltweit – also das, was wir eigentlich verhindern und abstellen wollten …

Und wenn wir kürzlich über den Einsatz von Giftgas in Syrien geklagt haben – womöglich noch verbunden mit der Anklage gegen Gott, wie „Er das denn zulassen“ könne – dann sehen wir einfach nicht – oder wollen ihn nicht sehen: den Zusammenhang mit unseren eigenen Rüstungsexporten: Die Zutaten für das Giftgas kommen zum großen Teil aus Deutschland – und unser Land gehört zu den größten Waffenlieferanten der Erde! – Da brauchen wir uns also doch nicht zu wundern, wenn diese Sachen auch eingesetzt werden …

Oder wenn wir jetzt die Armut auf den Philippinen beklagen – womöglich wiederum verbunden mit der Anklage gegen Gott, wie „Er das denn zulassen“ könne – dann ist uns der Zusammenhang nicht klar: zwischen der Armut dort und unserem Reichtum hier.

Den hatte aber schon Bert Brecht erkannt – in einer kurzen Episode, die er beschreibt:

„Armer Mann trifft reichen Mann und sehn sich an. Da sprach der Arme zum Reichen: ‚Wär ich nicht arm, wärst Du nicht reich!‘“ (B.B., zitiert nach: EKHN-Newsletter 612: EKHN hilft Taifun-Opfern/14.11.2013)

«Warum will denn dies Volk zu Jerusalem irregehen für und für? Sie halten so fest am falschen Gottesdienst, dass sie nicht umkehren wollen.

Ich sehe und höre, dass sie nicht die Wahrheit reden. Es gibt niemand, dem seine Bosheit leid wäre und der spräche: Was hab ich doch getan! Sie laufen alle ihren Lauf wie ein Hengst, der in der Schlacht dahinstürmt.» (v 5.6b)

Es ist nicht nur das „Volk zu Jerusalem“ – sondern es sind wir alle, denen der Spiegel vorgehalten wird! Denn bis heute laufen wir – blindwütig dahinstürmend, wie ein Hengst … - auch auf anderen Gebieten:

Wir sehen nicht den Zusammenhang zwischen unserem Energieverbrauch und dem Klimawandel;

wir sehen nicht, was wir unseren Nachkommen für eine Welt hinterlassen (mit Abfallhalden und Schuldenbergen …).

200 Plastiktüten verbraucht nach Angaben der EU jeder europäische Bürger pro Jahr – das sind acht Milliarden Beutel jedes Jahr allein in Europa! Wenn wir darin unsere Kleider einwickeln – oder unseren Fisch oder unser Butterbrot – ist ja nichts dagegen zu sagen! – Aber viel von dem Plastik landet eben als Müll zuerst auf der Straße und dann im Meer und schädigt dort die Fische und auf Dauer die Nahrungskette (– also am Ende uns selbst!) …

Wir aber – laufen weiter unseren Lauf, blindwütig „wie ein Hengst“ …!

Und das gilt auch sonst: Wir wollen abnehmen – wir nehmen uns vor, mit dem Rauchen aufzuhören – wir wollen uns mehr bewegen … Aber immer wieder fallen wir zurück in unsere alten Verhaltensmuster, in unsere Sucht und unsere Trägheit …

Wir wissen genau: der Umgang untereinander braucht Offenheit und Vertrauen – aber stattdessen bleiben wir bei unserer alten Strategie: hinten herum und hinter vorgehaltener Hand über den anderen zu reden …

«Der Storch unter dem Himmel weiß seine Zeit, Turteltaube, Kranich und Schwalbe halten die Zeit ein, in der sie wiederkommen sollen; aber mein Volk will das Recht des Herrn nicht wissen» (v 7)

«Der Storch unter dem Himmel weiß seine Zeit, Turteltaube, Kranich und Schwalbe halten die Zeit ein, …», aber unser Volk will Erdbeeren und Spargel und Trauben im Winter. – Es will auch am 7. Tag der Woche – eigentlich dem Ruhetag – noch kaufen und lärmen. – Im Winter reisen wir „der Sonne hinterher, ab in den Süden“ – und im Sommer fahren wir um die halbe Welt, unter hohem Verbrauch von Landschaft und Ressourcen. – Wir kennen unsere Zeiten und unsere Grenzen nicht mehr! – Wir erkennen das Glück nicht mehr in der Nähe, sondern müssen in die Ferne schweifen …

Volkstrauertag 2013“ – wenn wir heute der Kriegstoten und der Opfer der vergangenen Kriege nicht nur in einem gleichsam leeren Ritual gedenken wollen – dann müssen wir auch all dies in den Blick nehmen. Damit Geschichte sich nicht wiederholt.

«Wir sind», wie der britische Kulturtheoretiker und Geschichtsphilosoph Arnold Joseph Toynbee (1889-1975) schreibt, «Wir sind nicht verdammt, die Geschichte sich wiederholen zu lassen, es ist uns freigestellt, ihr in unserem Falle eine neue, noch nicht dagewesene Wendung zu geben

[zitiert nach: HAP Grieshaber, Holzschnitt „Jahresgruß Achalm, 1973“, zitiert nach der Ausstellung: Malgré tout – trotz Allem!“ in der Gedenkstätte ehemaliges KZ Osthofen, vom 29.8. bis 1.12.2013*]

Der Buß- und Bettag wurde uns 1994 genommen – zur Finanzierung der Pflegeversicherung, damals …

Seitdem haben wir nicht mehr viele solcher Tage zum Nachdenken. Darum brauchen wir den Volkstrauertag – an dem wir auch trauern über die Wege und Irrwege unseres Volkes. Gott schenke uns den Mut, die Dinge zu betrachten in Geschichte und Gegenwart – die Kraft auszuhalten, dass wir selbstkritisch sein können – und die Entschlossenheit, die nötigen Konsequenzen zu ziehen, damit wir eine Zukunft haben!

Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus (vgl. Phil 4,7). Amen.

  • Wir singen das Lied: O Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens (EG 416)!

oder: 234 So wahr ich lebe, spricht dein Gott oder: 235 O Herr, nimm unsre Schuld oder: 263 Sonne der Gerechtigkeit oder: 299,1-3+4 Aus tiefer Not <die erste Melodie!>

und danach: als

  • Fürbittengebet: die Versöhnungslitanei von Coventry (= EG 828)!

* Von HAP Grieshaber stammt auch der folgende Appell zu seinem Farbholzschnitt „Koreanische Mutter“, 1950, nach dem Ausbruch des Koreakrieges:

«Friede allen Müttern! Keine Bomben auf ihre Kinder! Das Herz der Mütter ruft allen Männern der Welt zu: Löst endlich einmal auf friedliche, demokratische Weise die wirtschaftlichen Probleme! Habt Achtung vor der fruchtbaren Erde! Zeigt euch als Menschen! Glaubt nicht, dass ihr mit eurem Unrecht je einmal den Frieden bringt!

Komitee der Kämpfer für den Frieden, Ortsausschuss Reutlingen»

(Das unterzeichnete Komitee hatte nur Grieshaber selbst als Mitglied.)