Foto von aufgeschlagenen Büchern

Predigt über Kolosser 04,02-06

Pfarrer Hendrik Münz, Konfirmanden & Jugend und Ü 30, Feuerwehrseel (ev.-uniert)

13.05.2012 in der Lutherkirche in Hörde

Sonntagsgottesdienst mit Taufen, am Sonntag der Meisterfeier von Borussia Dortmund und der Landtagswahl in NRW

In der Predigt in der mit borussia-schwarz-gelben Luftballons geschmückten Kirche wurde Micky Krauses Version des Kirchenliedes "Lauda to si" von CD eingespielt. Die Geschichte am Ende der Predigt stammt von Willi Hofsümmer und wurde aus seiner Kurzgeschichten-Sammlung entnommen.

 

„Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und Jesus Christus, unserm Bruder und Herrn! Amen!

Liebe Hörder Gemeinde,

Wir sind Meister! Meister sein – das ist aber nicht nur ein Erfolg, der gefeiert werden muss. Eine solche Auszeichnung ist auch mit einem Anspruch verbunden: „Haben die denn diese Auszeichnung wohl wirklich zu Recht bekommen?!“ Meister-Sein heißt deshalb auch, sich meisterhaft verhalten!

[Einspielung CD von 2:10 bis 3:10]

„Laudato si mi signore“ heißt „Gelobt seist du, mein Herr“. „Laudato si“ ist also ein Gebet, aufgeschrieben 1225 durch Franz von Assisi, als er schwer krank im Bett lag und betete. Da wird Gott u.a. gedankt für seine Schöpfung und dass er durch Jesus Christus Gott und Menschen wieder zusammengebracht hat. Auch in der Version aus dem WM-Jahr 2006 wird Gott gelobt und zwar lautstark – für zwei Fußball-Stars. Vielleicht passiert das nachher am Borsigplatz wieder. Tausende werden dann Loblieder auf unsere schwarzgelben Stars brüllen, dafür auch wieder Melodien und Texte aus kirchlichem Repertoire benutzen – wie der Süd-Anzeiger, der titelte „Schaleluja“. Aber werden diese Gesänge dadurch zu meisterhaften Gebeten? Sind sie mehr als solche Luftballons, die Ausdruck menschlicher Freude sind, bei Gott aber vielleicht das Gegenteil bewirken, weil sie irgendwo im Wald runterkommen und dem, was er geschaffen hat, schaden? Sind solche Lieder, in denen Gott angeredet wird, genauso gut wie die ursprünglichen Versionen? Gehören solche „Gebete“ zusammen mit Rufen wie „O Gott“, „Gott sei Dank und ähnlichem, in denen man vor großem Publikum Gott ins Spiel bringt, zum meisterhaften Leben?

Aber, liebe Hörder Gemeinde

vielleicht nerve ich jetzt ja auch: „Gehört das Reden vom Meistersein in die Kirche? Müssen wir denn alles mitmachen?!“ Nun, alles mitmachen dürfen wir wirklich nicht! Aber dennoch ist es angemessen, hier von Meistern zu reden. Denn unsere Lutherkirche ist nun mal voll mit Meisterinnen und Meistern – zumindest fast. „Fast“ sage ich jetzt nicht wegen vielleicht anwesender Minderheiten wie der blau-weißen. Denn sogar die sind Meister! Und die beiden, die`s noch nicht sind, die bekommen gleich die entsprechende Medaille, so dass dieser Gottesdienst gemeinsamer Auftakt zu einer Meisterfeier ist, die nachher fortgesetzt wird – bei den Familien Paulsen und Poguntke. Denn ich finde, die Taufe kann man bezeichnen als eine Medaille, die uns zu Meistern macht. Denn wer getauft ist, der begibt sich auf die Siegerseite im größten Kampf der Menschheit. Wer getauft ist, gehört zu Jesus Christus und der besiegt unseren größten Feind: Der Herr ist auferstanden! Darum, finde ich, sind alle hier nachher „Meisterinnen und Meister des Lebens“. Als Beleg Worte aus dem Römerbrief [Bibel nehmen und vorlesen Röm. 109]:

„Wenn du mit deinem Munde bekennst, daß Jesus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, daß ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet.“

Gibt es überhaupt etwas, worüber man sich mehr freuen kann, als dass wir durch die Taufe mit Christus auferstanden sind, so dass keine anderen Mächte mehr Kontrolle über uns haben, weil wir zu dem göttlichen Leib gehören, dessen Kopf Christus ist?! Diese beeindruckenden Worte habe ich mir ausgeliehen vom Apostel Paulus. Sie stehen im ersten Teil seines Kolosser-Briefes. Da steht noch mehr zur Taufe: Dass auch diese Medaille eine Kehrseite hat. So wie ein Meisterbrief mit Verantwortung verbunden ist, bedeutet auch Getauftsein, Verantwortung übernehmen: Christinnen und Christen sollen ihren Blick nicht nur horizontal ausrichten, nicht nur auf sich achten, sondern ihr Blick soll sich auch erheben, auf andere Menschen und noch höher. Getaufte sollen ihre Verbindung zu Christus auch nutzen, den Kontakt zu Gott pflegen – damit der Siegespreis mehr ist als Schmuck. Man soll erleben, dass alles, was Gott entgegensteht, nicht mehr von Bedeutung ist für sie!

Da in den von seinen Mitarbeitenden gegründeten Gemeinden Prediger unterwegs sind, die versuchen, die frisch getauften Menschen durch philosophische Gedankengebilde von irgendwelchen Engeln, die statt Christus das Heil brächten, davon abzubringen, ein auf diese Weise meisterhaftes Leben zu führen, erklärt der Apostel Paulus im zweiten Teil seines Briefes genau, was zu einem Leben gehört, in dem man durch die Taufe zum einzigen wahren Gott gehört. Am Ende dieses Abschnittes, kurz vor den Grüßen, die solche Briefe beenden, steht unser Predigttext, in dem es um`s Beten geht. Weil „das Beste zum Schluss kommt“, muss das Gebet also eine zentrale Rolle für das Leben von Getauften spielen! Paulus gibt in Kol. 4, 2-6, folgende Tipps, wie man meisterhaft mit Gott und über Gott reden kann:

[Vorlesen Predigttext aus Bibel: Kol. 42-6]

„Seid beharrlich im Gebet

und wacht in ihm mit Danksagung!

Betet zugleich auch für uns,

daß Gott uns eine Tür für das Wort auftue und wir das Geheimnis Christi sagen können, um dessentwillen ich auch in Fesseln bin, damit ich es offenbar mache, wie ich es sagen muß.

Verhaltet euch weise gegenüber denen, die draußen sind, und kauft die Zeit aus.

Eure Rede sei allezeit freundlich

und mit Salz gewürzt,

daß ihr wißt, wie ihr einem jeden antworten sollt.“

Liebe Hörder Gemeinde,

drei Sachen dürfen auf keinen Fall vergessen werden beim Beten [mit Fingern zeigen!]:

  1. Paulus rät zur Beharrlichkeit, wörtlich „auf das Gebet seid dauernd bedacht!“ Mit Gott Reden soll keine Ausnahmeerscheinung sein, nichts, was nur bei feierlichen Anlässen passiert! Der Apostel weiß aus eigener Erfahrung dass es schwer fallen kann, regelmäßig zu beten. Denn schon zu seiner Zeit war wenig Platz im Tagesablauf zum Beten. Das Wort, das Luther mit „wachen“ übersetzt hat, meint nämlich das Gegenteil von „schlafen“. Wenn man an den Alltag der Gemeindeglieder, an die Paulus schreibt, denkt, viele von ihnen waren Sklaven, die von Sonnanauf- bis Sonnenuntergang arbeiteten, dann heißt das: Betet regelmäßig – selbst, wenn ihr dann müde seid! Paulus selbst wird es auch so gehalten haben, denn wenn wir auf das, was er erreicht hat, schauen, fragen wir uns: Wie konnte er das alles schaffen?! Da blieb nur der späte Abend oder – wie Jesus es gemacht hat – der sehr frühe Morgen zum Beten. Das heißt „vollen Einsatz bringen“, damit es keinen Tag ohne Gebet gibt – statt nicht zu beten oder ab und zu mal auswendig gelernte Worte schnell herunterzuspulen! Und „beharrlich im Gebet sein“, das heißt auch, nicht nur beten, wenn alle anderen Lösungsansätze nicht zum Erfolg geführt haben, sondern immer! Stoßgebete reichen nicht, sondern regelmäßiges Beten zu festen Zeiten ist gefragt! Von daher kann man übrigens nicht nur im Blick auf Fußballerisches unseren schwarz-gelben Coach als Meister bezeichnen, denn Jürgen Klopp sagte: „Auch, wenn ich manchmal tagsüber so viel zu tun habe, dass ich beim Abendgebet einschlafe: Auf alle Fälle beende ich jeden Tag mit einem Gebet. Grundsätzlich gibt es unglaublich viele Gründe, mich bei Gott zu bedanken.“

Und damit leitet „Kloppo“ zum 2. Ratschlag des Apostels über: Weil „Beten“ ähnlich klingt wie „Bitten“, wird oft vergessen, dass unser Gespräch mit Gott nicht nur in die Zukunft gerichtet ist, sondern die Gedanken dabei ebenso ins Jetzt und ins Vergangene wandern sollen: Beten soll weder religiöse Pflichtübung sein, noch allein Sprachrohr für Bedürfnisse. Zum Gebet gehört die Frage: „Was hat Gott schon alles für die Menschen getan? Was für eine Perspektive gibt es mir, auf Christus getauft zu sein?“ Und dieses Danken tut nicht nur Gott gut, sondern ist auch ein Plus für uns. Von einem Vikar, der seine Heimat in unserer Nachbargemeinde hat, bekam ich den Tipp: „Überleg´ Dir immer, bevor Du betest, vier Sachen, wofür Du Gott danken willst, und Du wirst merken, dass Beten auch richtig Spaß macht, weil es gute Laune bringt!“ „Das stimmt“ kann ich aus eigener Erfahrung sagen und von daher auch unterschreiben, was der Theologe Kierkegaard sagt: „Das Gebet ändert nicht Gott, aber es verändert den Betenden.“ Aber nicht nur deshalb ist eine Zeit des Nachdenkens vor dem Gebet gut, sondern auch, weil sie Ruhe bringt, hilft, Gottes Geist in uns wirken zu lassen. Und der hilft uns beim Beten, wie Paulus an anderer Stelle schreibt [Aus Bibel vorlesen: Röm. 826]: „Desgleichen hilft auch der Geist unsrer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen; sondern der Geist selbst vertritt uns.“

Damit sind wir schon beim 3. Tipp für`s Beten: Wenn wir in Eile sind oder uns viele Dinge im Kopf rumgeistern, dann fehlen uns oft die Worte und die Ideen zum Beten, so dass wir uns unwohl fühlen. Denn wir merken, dass die Dinge, die uns beschäftigen, meist Sachen sind, die nur uns selber betreffen. Aber wir wissen ja, dass wir aufgefordert sind, auch für andere Menschen da zu sein und für Gott! „Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker“ hat uns Jesus aufgefordert. Als Christinnen und Christen haben wir also den Auftrag, andere Menschen in Kontakt zu Gott zu bringen. Dieser Auftrag wird übrigens sichtbar in unserem neuen Gemeinde-Logo [Logo zeigen!] durch die grauen Kästen, die nach außen ausstrahlen. Aber das ist keine leichte Aufgabe. Schließlich muss sogar der „Meister der Mission“ selbst, muss Paulus bitten: „Betet auch für uns, dass Gott uns eine Tür für das Wort auftue und wir das Geheimnis Christi sagen können!“ Denn während man ganz viele Dinge logisch durch Argumente erklären kann, gibt es beim Reden über Jesus nicht für alles Beweise, leuchtet eben nicht alles dem Verstand ein. So muss bei Menschen, die für Christus begeistert werden sollen, neben Argumenten noch was Anderes zum Zuge kommen: Nicht nur die Gedankenwelt muss angesprochen werden, sondern auch die der Gefühle. Und das können wir nicht allein. So lesen wir in der Apostelgeschichte [Vorlesen aus Bibel Apg. 1614]: „Eine gottesfürchtige Frau mit Namen Lydia hörte zu; der tat der Herr das Herz auf, so daß sie darauf achthatte, was von Paulus geredet wurde.“ Es muss also dafür gebetet werden, dass Gott da, wo Christinnen und Christen anderen Menschen von der Liebe Gottes erzählen, die richtigen Worte gibt und den Zuhörenden Interesse und Verständnis. Dazu gehört auch, dass Gott uns hilft zu erkennen, wann eine günstige Gelegenheit ist, bei der wir Menschen ansprechen können, ohne sie zu verärgern und dass er uns auch hilft, Worte und Gedanken zu finden, die interessant sind. Mit Hilfe des Gebetes können wir da unserem Auftrag gerecht werden, den Leib Christi wachsen zu lassen. Denn Gott kann uns helfen, dass unsere Worte sind wie Salz, das Essen schmackhaft macht. Entsprechend beten sollen wir nicht nur für Leute, die predigen, sondern für alle Christenmenschen. Denn Dinge, die das Leben betreffen, für die wird man ja schließlich nur begeistert durch persönlichen Kontakt, dadurch, dass „Menschen wie Du und ich“ davon erzählen. Gerade, wenn wir im Alltag mit Menschen ins Gespräch kommen, sie da, wo wir sind, und bei dem, was wir gerade tun, an unserem Glauben teilhaben lassen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie durch uns in Kontakt zu Gott kommen. So kann die Art, wie wir entscheiden, wie wir mit anderen im Gespräch sind, kann unser Gebet andere neugierig auf Jesus machen. Beten wir also auch dafür, dass Gott uns hilft, so meisterhaft mit Menschen umzugehen, dass sie für Jesus begeistert werden! Wie ein „Meister des Lebens“ lebt also, [mit Fingern aufzeigen!] wer [1] nicht nur zu besonderen Anlässen betet, [2] Gott dankt für das, was er ihm und anderen Gutes getan hat und [3] das Gebet nutzt, um auch andere zu „Meistern des Lebens“ werden zu lassen!

Liebe Hörder Gemeinde,

trifft das zu auf bei besonderen Feierlichkeiten mit vielen Menschen in entstellter Form gegrölte Gebete wie das eben gehörte „Laudato si“, in dessen weiteren Strophen Gott gepriesen wird für menschliche Erfindungen wie „Laminat und Fliesen“ – aber „Christus“ kein einziges Mal erwähnt wird?! [Kurze Pause]

Meisterhaft zu und über Gott reden, das geht anders:

„Über die Köpfe der Menge hin rief einer mit lauter Stimme: „Sie bekommen keine Antwort auf Ihre Gebete! Alles nur Einbildung! Mit dem Tod ist alles aus!“ Der Sprecher dieser Worte stand auf dem Sockel eines Denkmals in einer Großstadt. Viele waren stehen geblieben. Eindringlich versuchte er zu beweisen, dass das Beten unwirksam sei. Er schloss mit der Erklärung, dass er gern bereit wäre, mit den Zuhörern zu diskutieren.

Sogleich bahnte sich ein Mann den Weg zum Redner empor und sagte: „Ich nehme die Herausforderung an.“ Er war von großer Gestalt. Aber er war kein Redner und hatte nicht die imponierende und selbstbewusste Haltung seines Gegners, als er seine Rede begann: „Liebe Freunde, ich bin nicht gewohnt, öffentlich zu reden. Ich bin auch nicht mit der Absicht zu diesem Treffen gekommen, das Wort zu ergreifen. Als dieser Herr aber die Wirksamkeit des Gebets leugnete, sah ich mich veranlasst, hierzu Stellung zu nehmen.“ Die Zuhörer klatschten Beifall.

„Sie sehen einen Mann vor sich, der früher zu den Elendesten dieser Stadt zählte. Ich war ein Trinker, ein Spieler, einer der seine Frau schlug. Eines Abends kehrte ich etwas früher als sonst nach Hause zurück, zufällig nüchtern. Als ich die Tür öffnete, war meine Frau dabei, die Kleine ins Bett zu legen. Ich lauschte: „Lieber Herr Jesus, errette meinen lieben Papa!“ Mein Kind betete für mich! Und während es in einer kindlich einfachen Sprache betete, hörte ich meine Frau schluchzen: „Herr Jesus, antworte auf ihr Gebet!“ [Stiller werden!]

Lautlos verließ ich wieder das Haus. Was ich eben gehört hatte, hatte einen tiefen Eindruck auf mich gemacht. So schlecht und verdorben ich auch war, hatte meine Frau, ohne dass ich es wusste, seit Jahren für mich gebetet und auch unserem Kind beigebracht, dasselbe zu tun. „Errette meinen lieben Papa ...!“ Das Gebet meines kleinen Töchterchens tönte noch in meinen Ohren. War ich denn noch lieb für das Kind? Ich weiß nicht, ob es jemals einen Kuss von mir bekommen hatte. Tränen füllten meine Augen, und ich rief: „Herr, hilf mir, antworte auf das Gebet meines Kindes!“

Heute nehme ich meinen Platz zu Hause in anderer Weise ein – weil Gott unsere Gebete erhört! [Kurze Pause]

Kann ich etwas anderes tun als glauben, dass es einen Gott gibt, der Gebete erhört? Und kann ich nicht unendlich dankbar sein, dass Gott uns neues Leben schenkt? Weil ich erlebt habe, wie gut das tut, nutze ich alle Gelegenheiten, die sich bieten, um andere auf Gottes Liebe hinzuweisen, damit auch meine Mitmenschen so befreit leben können.“ [Stiller werden!]

Der Gottesleugner antwortete nichts. Still gingen die Leute auseinander.“

Liebe Hörder Gemeinde,

jetzt haben wir gesehen, wie man meisterhaft leben und reden kann. Ich lade ein, noch einmal die Zettel mit Gebetsanliegen durchzugehen und zu vervollständigen! Kommen Sie während der folgenden Musik zu mir und wir hängen Ihre Fürbitten an die [Ballons zeigen!] schwarzen und Ihren Dank an die gelben Ballons – auf dass, wenn uns nachher solche Ballons wieder begegnen, sie uns nachdenken lassen und durch unsere Worte dieser schwarz-gelbe Tag auch zu einer göttlichen Meisterfeier wird!

Und der Friede Gottes, der höher ist als alle menschliche Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus! Amen!“

  • Nicht fluchen-Gebot schließlich auch

  • Zunächst einmal gesagt, wie es nicht geht,

  • Nun aber wie es geht, wie kann das konret aussehen, wie kann Mann

  • Wie kann man fröhlich und einladend leben, andere für Gott begeistern

  • Und (dafür) entsprechend beten?

  • Wie schaffen wir es im Alltag, als Christinnen und Christen aufzufallen, mit beizttragen, dass anderen eine Tür zu Jesus geöffnet wird, indem wir unser Gebet nutzen, so dass (3 Regeln aufzeigen)

  • Im letzten Teil meiner Predigt möchte ich das ganz praktisch zeigen, anregungen geben für meisterliches Beten heute

  • Beten wir genug? Haben wir Zeit?

  • Schaffen wir regelmäßig zu beten?

  • Suchen wir uns in unserem Tagesablauf eine feste Zeit, zu der wir beten! Und tragen wir uns die am Anfang ein in den Kalender oder ins Telefon! Zum Beispiel zwischen Aufstehen und Frühstück oder Abends vor dem schlafengehen

  • Schreiben wir uns da vielleicht auch Gebetsanliegen rein!

  • Tipps für Beten im Alltag: Stille Zeit usw.

  • Unterstützende Angebote schaffen und Möglichkeiten aufzeigen, wo Menschen regelmäßig mit Gott reden, bitten und danken können:

- Auch in Gemeinde: Fürbittengebete, Gebetskreis., Offene Kirche dafür, die es ermöglichen zu beten, sicherstellen, dass gebetet wird

- Beten als fester Teil des Lebens in der Gemeinde

- gemeinsam beten, denn das ist leichter, weil man gemeinsam mehr findet, Leute die Gabe haben die richtigen Worte zu finden

- Übrigens auch eine Möglichkeit mitzuarbeiten in der Gemeinde, wenn es sonst schwerfällt, nicht klappt, man keine anderen Aufgaben übernehmen kann, weil man krank ist, behindert, alt: kann mitmachen, mitarbeiten – auch, wenn man räumlich nicht da ist und nicht weit weg

- Kann man tun, wenn man zu wenig Zeit hat um hinzugehen etc., weit weg ist oft, sich vorkommt als wenn man wenig Kraft hat, nicht nur in Kirche, sondern auch Zuhause, auf der Straße, im Bett

- Wir sollten also für unser Beten und unsere Außenwirkung solche Versionen von Liedern und Texten nicht nehmen, um andere Sachen auszudrücken, eh wir mitsprechen oder singen uns fragen, ob das, worum da gebeten wird, wirklich Gottes Wille ist, nicht von ihm ablenkt, sondern dafür dient, seine Gemeinden zu stärken und zu vergrößern

  • Unsere Worte wirklich zum Himmel schicken und Menschen wirklich vom Mimmel her ergrIffen werden – statt zu und für Menschen und menschlichem

- Fußball freilich hier nicht das Problem, denn auch gerade da kann man Gelegenheit nutzen: Totale Offensive Fanclub, Kapelle auf Schalke – wo Fußballfans minteinander beten

  • Meisterhaft beten – statt den Meister anzubeten

  • Den nur feiern und das sei gegönnt!

  • Wie das geschehen kann, wo sich außerhalb fester Zeiten spontan Gelegenheiten dazu ergeben, zeigt…

  • Geschichte vorlesen, die zeigt, die beide Teile unseres Predigttextes zusammenfasst,die sowohl zeigt, warum Ausdauer im Gebet wichtig ist, als auch, für welche Gelegenheiten es gibt, für die wir beten sollen, weil durch sie durch gute Worzte andere für Gott gewonnen werden können:

  • Geschichte, die ich in einem Buch gefunden habe, zeigt, wie das geschickt sein kann


  • „Und jetzt sind sie dran“ – gleich nach der Predigt

  • Gelegeheit einzuüben das beten, wie es Paulus in unserem Text wünscht

  • Sammel-.Aktionm: Das können wir einüben

  • Können selber schauen, worum wir Gott bitten wollen, warum es sinnvoll ist, zu beten – dabei speziell achten auf das, was unser Prediggttest sagt, was wir nicht vegessen sollen

  • Erklären aktion

  • Vielleicht fallen ihnen ja Gebetsanliegen ein, die zu diesen Aufforderungen passen:

- Viel größere Begeisterung als für die Wahlen, von denen wohl unser Land abhängt

  • Und wie ist es mit mit all´den anderen Stoßgebeten, die wir im Alltag sprechen, und in denen

  • Gebete für Borusia, fiebern für Sport und auch sonst Stoßgebete etc. – für Sachen, die wir gut selber hinkriegen, selber verantwortlich sind und können

  • Vgl. or klassenarbeitEn, wenn man nicht gelernt hat

  • Wir sind alle Meister, denn wir haben den größten Sieg errungen, bekommen, den Menschen erringen können: Zitieren „Tod wo ist dein Sieg“ oder Röm. 6 etc.

- Es klingt an Ermahnung Jesu „wachet und betet“ aus Mk.14,38 aus Passionsgeschichte gegen Anfechtung

Vgl. Gebete auf NFS-Einsatz-Fahrt

Wir können durch unsere Worte nur Landeplätze für den Heiligen Geist schaffen

- Auch das erfordert Kommunikation, wenn ich mal kurz in meinem Bild bleibe, wenn ein Hubschrauer landet: Wo das sein soll und was zu beachten ist und wann – darüber braucht man Austausch mit dem Piloten, im Gespräch per Funk

- Gebet der Moslems: Da sieht man sie beten; und bei uns?

Dazu gehören Gelegenheiten in der Familie, wie z.B. das allabendliche Gebet der Kinder mit den Eltern ebenso wie gemeinsame Unternehmungen mit den Taufpatinnen und Taufpatinnen, bei denen sichtbar wird, dass der Glaube alltagstauglich ist. Aber auch außerhalb der Familie gibt es viele Gelegenheiten dazu, überall da, wo wir mit Menschen sprechen, zum Beispiel auf der Arbeit, in der Schule, in der Bahn, bei unseren Geschäften.

Motto: „Meisterhaft Worte finden, weil wir eine Mission haben: Weil Jesus uns zu Meistern des Lebens gemacht hat, sollen wir uns auch meisterhaft ihm gegenüber verhalten: Werden wir also auch zu Meisterinnen und Meistern des Redens mit und über Gott und vergessen wir nicht Gott für den Gewinn, den er uns geschenkt hat, zu danken – indem wir regelmäßig ernstgemeinte Worte zum Himmel schicken! Bitten wir in unseren Gebeten auch für uns und unsere Mitchristinnen und Mitchristen, dass wir Gelegenheiten finden und nutzen, auch unsere Mitmenschen durch Christus zu Gewinnerinnen und Gewinnern werden zu lassen – denn auch das ist unsere Mission! Werden wir dabei unserem Ruf als Meister gerecht und beten wir dafür, dass alle zu Meistern werden!“