Foto von aufgeschlagenen Büchern

Predigt über Lukas 24,32

Pfarrer Siegfried Eckert (ev)

24.12.2013 in der Pauluskirche in Bonn-Friesdorf

Christvesper 2013

© Pfarrer Eckert + www.randomhouse.de/guetersloherverlagshaus

Die Predigt ist als Podcast zu hören unter www.thomas-kirchengemeinde.de

 

Liebe Weihnachtsgemeinde,

um bewegte und brennende Herzen geht es in dieser Heiligen Nacht. Denn Maria behielt all diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Weihnachten ist nur für Herzen lesbar. Es übersteigt den Verstand.

Zwei Jüngern brannte das Herz, als sie am Ende ihres Weges erkannten, vom Auferstandenen nach Emmaus begleitet worden zu sein. „Brannte nicht unser Herz in uns, als er mit uns redete auf dem Wege und uns die Schrift öffnete?“

Bewegte und brennende Herzen bilden die Klammer im Evangelium des Lukas. Will heißen: Glauben ist Herzenssache. „Nur mit dem Herzen sieht man gut“, sagte der Fuchs zum kleinen Prinz.

Das Herz schlägt im Lukasevangelium die Brücke von Weihnachten bis über Ostern hinaus. Wenn das Herz ausbrennt, ist der Glaube mit in Gefahr. Burnout ist zur Volkskrankheit Nr. 1 geworden. Wir leiden unter dem Joch der Erschöpfung, wie zu den Zeiten Jesajas: Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht… Denn du hast ihr drückendes Joch, die Jochstange auf ihren Schultern und den Stecken ihres Treibers zerbrochen. Zu viel Ballast beschwert unsere Seelen. Wir hetzen von Termin zu Termin. Wir sind Getriebene un-serer Angst. Die Furcht sitzt im Nacken, der sicher geglaubte Platz in der Gesellschaft könnte einem verloren gehen. Auf Dauer hält diese Sorge keiner aus. Dann schlagen Herzinfarkte zu, fallen Bandscheiben vor, wird der Schlaf jede Nacht geraubt. Kein Wunder wenn es knackst, der Rücken nicht mehr mitmacht, die Seele ihre rote Karte zeigt.

Schon in der Weihnachtsgeschichte haben alle ihr Joch zu tragen. Die Sache kam in Gang, weil ein Gebot vom Kaiser Augustus ausging, das Josef mit Frau und Kind in die Obdachlosigkeit trieb. Beim Heimspiel in Nazareth, hätte manches anders ausgesehen. Damals wurde den Untertanen auch schon eine hohe Mobilität abverlangt. Die Volks-zählung war schuld. Controller brauchten neues Zahlenmaterial, um mehr Kasse zu machen. Der römische Staat sorgte sich um seine Zoll- und Steuereinnahmen. Und wir jetten nicht minder mit Bonusmeilen durch die Welt, Hauptsache die Kasse stimmt.

Überall wird gezählt und gerechnet, weil nur noch zählt was sich rechnet. Keiner ist mehr richtig bei der Sache. Wir sind ständig auf dem Sprung. Du sitzt hinterm Steuer des Autos, doch deine Gedanken sind längst beim nächsten Termin. Wehe, Unvorhergesehenes kommt in die Quere, dann kracht‘s. Diese Hektik lässt Umgangsformen ver-rohen. Wir werden liebloser und ungeduldiger im Miteinander. Schon der kleinste Ärger lässt dich wie ein HB-Männchen in die Luft gehen. Die ständige Erreichbarkeit trägt nicht zur Beruhigung der Lage bei. Unser Gehirn sieht vor lauter Reizüberflutung kein Land mehr. Die Vergesslichkeit breitet sich als Notwehr aus, weil der Kopf von taus-end Sachen gleichzeitig drangsaliert wird. Du gehst in dein Zimmer und hast auf dem Weg schon vergessen, was du eigentlich holen woll-test. Die Familie bescheinigt dir am Essenstisch, wieder nicht zugehört oder eine Absprache vergessen zu haben. Schamesröte steigt dir ins Gesicht, weil deine Zerstreutheit entlarvt wurde. Alles Phäno-mene eines überlasteten Herzens, einer hyperaktiven Seele, einer hochtourigen Zeit: Vorhofflimmern im Reich des Burnouts.

Während die Kerzen heute Nacht besonders hell brennen, sind andere längst zu Hütern ihrer Asche geworden. Wir sind eine erschöpfte Gesellschaft, ein Volk das tagsüber im Finstern wandelt und nachts unter Schlafstörungen leidet. Für nichts haben wir mehr Zeit. Jede Terminabsage wird zum Glücksfall, vorausgesetzt sie stürzt dich nicht noch tiefer ins schwarze Loch der Sinnlosigkeit. Denn auch das nimmt zu, Menschen, die nichts mehr mit sich anzufangen wissen; die Men-schenseelen allein sind, weil niemand mehr da ist, mit dem sie gerne ihre freie Zeit verbringen. Nimm dir deinen Kalender zur Hand. Notiere darin alle Tage, an denen du im zurückliegenden Jahr mindestens eine Stunde pro Tag mit Menschen verbracht hast, die dir gut taten. Fahre diese Ernte in die Scheune deiner Erinnerung gut ein. Sollte das Ergebnis unter 10% liegen, gelobe fürs neue Jahr Bes-serung. Was hält unser Herz so fest im Klammergriff der Treiber? Welches Joch lastet so gnadenlos auf unserm Leben? Eine Triebfeder bleibt der Hunger nach Anerkennung. Wir wollen geliebt werden, auf Teufel komm raus. Wir sind abhängig davon, angesehen zu werden. „Du entstehst, wo Augen dich ansehen“, dichtet Hilde Domin. Das andere Treibmittel ist die unersättliche Gier nach Macht und Reich-tum. Gier und Anerkennungsbedürfnis, hängen oft eng zusammen.

Papst Franziskus brachte es auf den Punkt: Der Kapitalismus tötet. Er treibt Menschen in den Suizid. Er tötet Seelen. Er vernichtete Exis-tenzen. Er führt zur Festung Europa und lässt Flüchtlinge ertrinken. Er ist mitverantwortlich für Kriege um Rohstoffe und Vormachtstellun-gen. Er ist das schmutzige Schmieröl für entfesselte Finanzmärkte. Solche Worte provozieren natürlich Gegenwind. Die üblichen Kriegs-gewinnler und neoliberalen Besserwisser, machten ihrem Unmut so-fort Luft. Zu naiv sei dieser Südamerikaner. Zu undifferenziert sei seine Kapitalismuskritik, tönte es aus perlweißen Gläubigermündern und schwarz-weißen Leitartikeln. Dabei merkten sie nicht, wie naiv mittlerweile die altbackenen Lobeshymnen auf die Marktwirtschaft klingen. Franziskus hört sich da viel zeitgenössischer an.

Er hat Recht! Alles muss sich rechnen, effizienter und effektiver wer-den im weltweiten Wettbewerb, wie in jedem popeligen Dorf-kindergarten. Alles ist zu evaluieren, zertifizieren und optimieren. Mit Qualitätskontrollen quälen wir Pflegekräfte und Facharbeiter bis zum Umfallen. Jede Leistung muss in Zahlen gepresst werden. Die Controller haben das Sagen. Ihre Daumen entscheiden ob es bergauf oder bergab geht, ob du im Betrieb geliked wirst oder dich zum Teufel scheren kannst. Die größte Daumenschraube ist der gnadenlose Kon-kurrenzkampf um Absatzmärkte und Kunden. Es ist das alte tödliche Spiel zwischen Kain und Abel.

Sieben Tage und Nächte gilt es der Firma zu dienen ob in China oder Pusemukel. Die Sonntagsruhe ist zum Relikt für Rentner, Arbeitslose oder Beamte geworden. Selbst die Kirche ist bis auf die Herzhaut von all diesem Getriebe infiziert. In ihr muss sich rechnen, wofür es bisher keine Rechnungen gab. Seelsorge, Gottesdienste und Beerdigungen werden feste Zeiten und Kosten zugewiesen. In der Verwaltung herrscht ein neues kirchliches Finanzwesen, das die Kirche zum Konzern macht. Überall findet die Vermessung der Arbeitszeit statt. Die Diktatur der Ökonomie hat alles fest im Griff. Selbst das Sterben hat schneller, geräuschloser und kostengünstiger zu geschehen.

Kein Wunder, dass immer mehr Sicherungen durchbrennen und ganze Systeme in die Knie gehen. Wir brauchen anderes, was das Herz bewegt und die Seele nährt. Mit der Geburt eines Kindes setzte Gott seine Zäsur. Der volkszählenden, kontrollwütigen, dekadenten röm-ischen Weltmacht setzte nur eine Kleinigkeit entgegen. Vom Getue unter Potentaten ließ er sich dabei nicht aus der Ruhe bringen. Gott verweigerte das tödliche Spiel von höher, größer, weiter und potenter. Von Anfang an hatte er eine Schwäche für die Schwächsten. Deshalb schlug er sich in Bethlehem auf die Seite von Frau, Kind und Hirten. Ganz klein ging Gott es an. An einem außerplanmäßigen Ort, in einem zugigen Stall, erblickte ein uneheliches Kind das Licht der Welt. Allen, die im Dunkeln saßen, sollte damit ein Licht aufgehen! Nach der Sache in Eden, startete Gott nun in Bethlehem erneut das Projekt Menschwerdung. Seither leben wir in einer neuen Zeitrechnung, in einer Zeit nach Christus. Der süße Geschmack von Lebkuchen und Christstollen will uns einen Vorgeschmack geben, auf Gottes andere Zeiten.

Fürchtet euch nicht, denn euch ist heute der Heiland geboren.“ Dieser tollkühne Satz aus dem Munde von Engeln, traf erschöpfte Hirten mitten ins Herz. Ein Heiland war geboren, der offenbarte was Gott am Herzen lag. Alle Grundformen der Angst sollen ein Ende finden. In Gottes Stall haben Controller draußen vor der Tür zu bleiben, nur Engel, Hirten, Ochs, Esel und Weise aus dem Morgenland haben Zutritt. Im Bethlehem zählte allein die Liebe. Deshalb feiern wir heute Geburtstag, weil Gott dem Treiben der Welt in einem Kind klein beigab. Zu Pfingsten geht es um einen anderen Geburtstag. Da hatte Gott sich entschieden dem Kind in der Krippe ein festes Kirchdach zu gönnen. Beides waren schwere Geburten. Bei-de geschahen unter Mitwirkung des Heiligen Geistes, denn purer Ma-terialismus war noch nie Gottes Sache.

Seither haben wir als Kirche, das Licht dieser Nacht durch alle Zeiten zu tragen. Seither haben wir die Fackel des Glaubens an jede Gen-eration neu weiter zu geben, deshalb sind wir konservative Tradition-alisten. Es muss der Wehrlosigkeit dieses Kindes geschuldet sein, dass dabei die stille zur umsatzstärksten Zeit geworden ist. Die Klabauter-männer des Kapitals saßen damals schon im Vorhof des Tempels herum. Mittlerweile haben sie alle Kommandobrücken gekapert, selbst auf dem guten, alten Kirchenschiff. Von wegen das Schiff geht still im Triebe, es trägt ein teure Last; das Segel ist die Liebe, der Heilig Geist der Mast.

Um wieder stiller im Triebe gehen zu können, müssten wir als Kirche mehr Sand im Getriebe, mehr Salz auf Erden sein. Dafür müssten wir zu aller erst alle Angst ablegen, solches Sein könnte uns die heilige Weihnachtsgans versalzen und das Ansehen in der Welt.

Ein Volk, das im Finstern wandelt, bildete den Nährboden für die Nie-derkunft Christi. Bis heute klingen die Glocken nicht süßer. Wir sitzen weiter im Dunkeln. Welchem Stern wäre heute zu folgen? Welcher Weg führt uns zur Krippe? Warum machen wir es nicht den Weisen aus dem Morgenland nach? Sie fanden das Kind und quittierten dem König Herodes sofort ihren mörderischen Dienst. Die waren damit Salz der Welt. Deshalb zum Schluss der Versuch einer Rezeptur für einen spätmodernen Christstollen mit drei Zutaten.

Erstens: Konzentriere dich aufs Wesentliche! Damit ließen sich all die Ablenkungen und Versuchungen schon ganz gut abwehren. Denn jede Begrenzung auf das Wesentliche ist ein gutes Antidepressivum gegen Stressdemenz und ein hilfreicher Filter vor Überforderung.

Zweitens: Traue deinen Gefühlen! Sie sind deine Spürhunde, um den Ausweg aus der Misere zu finden. Sie sind dein Autoimmunsystem, um sich gegen den wachsenden Geräuschpegel, die überbordende Informationsflut, die ständige Unruhe zur Wehr zu setzen. Nur Ach-tung: besonders deine Wohlgefühle bedürfen der Pflege, vor allem der Pflege gefühlsechter Beziehungen. Nimm dir mehr Zeit für die Liebe und deine Lieben. Mache Pause von aller Netzwerker- und Strippen- zieherei. Vertage dein Leben nicht auf morgen. Es könnte dann schon zu spät sein.

Und Drittens: Lass dich nicht verrückt machen! Schenke den Treibern der Welt keinen Glauben, sondern vertraue dem Kind. Lebe die Freiheit eines Christenmenschen. Sei ein kritischer Protestant oder franziskanischer Katholik.

Geld regiert die Welt, nur es tröstet nicht, im Leben wie im Sterben nicht! Maria behielt all diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Danach konzentrierte sie sich aufs Wesentliche, auf ihr Kind, auf ihre Beziehung, auf die Flucht vor Herodes. Irgendwann wird Ruhe einkehren und die stille Nacht nie mehr gestört werden. Bis dahin geben wir gut Acht auf die Glut in unseren Herzen. Frohe Weihnacht!

Weihnachtsnachtgedanken für diese nacht gedacht

wenn worte einmünden

wie weiße segelschiffe

in den hafen des verstandes heimkehren

nach langer irrfahrt

auf dem offenen meer

zahlloser fragen

merke ich

dass der wind sich langsam legt

die wellen zu schweigen anfangen

ruhe einkehrt in das beunruhigte herz

und die müde seele

endlich wieder ihren schlaf findet

wenn das fleischgewordene wort

aus himmlischen höhen

von flügeln flankiert

in ärmlichen verhältnissen einkehrt

merke ich

wie ein altes versprechen

sich aus seinem ei herausschält

mit ihm die gewissheit wächst

dass heimatlose tauben auf blutigen feldern

bald nester in felsenfesten bäumen

bauen werden

wenn engel

stille post spielen

zwischen himmel und hirten

sich den schwarzen peter der furcht

hin und her schieben

merke ich

wie ausgebrannte herzen zu glühen beginnen

und das getriebe der zeit

ein ende findet

weil die stecken der treiber

am zarten rücken

eines kindes

zerbrechen

Schuldbekenntnis

Kind in einer Krippe geboren

König der Juden am Kreuz hingerichtet

Für dich war kein Platz

in einer Welt voller Korruption und Gier.

Nicht einmal ein festes Dach über den Kopf

hatten sie, als du das Licht der Welt erblicktest.

Zu guter Letzt, ließen dich deine Freunde im Stich,

als der Himmel sich mitten am Tag verdunkelte

und kein Vater mehr in Sicht war.

Warum musste all das geschehen?

Warum eine Krippe als Herberge?

Warum Flüchtlinge auf offenem Meer?

Warum nur eine Zeltplane über den Kopf?

Warum so viel Einsamkeit trotz Bevölkerungswachstum?

Wir bleiben angewiesen auf die Niederkunft der Engel

auf ihr „Fürchte dich nicht“,

auf dein Erbarmen Gott,

welches in tiefster Nacht erschien ist.

Lasst uns singen Nr 17,1+2

Christvesper 2013 17.00 Uhr Pauluskirche

Musikalisches Vorspiel mit Geige

Liturgische Eröffnung - Weihnachtsgedanken

Lied: Nr. 3 Herbei oh ihr Gläub’gen

Als Eingangspsalm – Lesung nach Jesaja 9, 1-6 (Graf)

Chor: Schauet hin dort liegt im Finstern

Schuldbekenntnis

Als Kyrie: Weil Gott in tiefster Nacht schienen 17, 1-3

Gnadenspruch: Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben. Seine Herrschaft soll groß werden und des Friedens kein Ende auf dem Thron Davids und in seinem Königreich, dass er es stärke und stütze durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Amen

Chor: Brich an du schöner Morgenstern

Lesung Weihnachtsevangelium 2,1-14

Lied: Es kommt ein Schiff geladen 15,1-3

Lesung Weihnachtsevangelium 2, 15-20

Als Glaubensbekenntnis – Weihnachtspsalm im Heft ( G. erhebt sich)

Lied: Ich steh an deiner Krippen hier 14,1-3

Predigt

Stille Nacht 23

Fürbitten (2x Graf)

dazwischen jeweils – Refrain 6 Schöne Weihnachtszeit…

Chor: Seid froh, dass euer Heil ist…

Vaterunser (G. erhebt sich)

Segen

Lied: Oh du fröhliche 5

Nachspiel: Orgel, Geige

Kollekte: Brot für die Welt - Paulusfoyer

Fürbitten:

Herr, lass uns in dieser Nacht

die Geborgenheit entdecken,

die in gefalteten Händen liegt,

lass uns die Ruhe des Abendwindes spüren,

das Lachen der Kinder als Freude am Evangelium vernehmen.

Schenke uns mehr Zeit für Freunde und Familie.

Schenke uns mehr Mut, Salz der Erde zu sein. Wir singen…

Herr, lasse uns im Dunkel dieser Nacht,

den Stern finden, der den Ausweg weist.

und das Licht sehen, das in die Finsternis leuchtet.

Führe uns, wie die Weisen aus dem Morgenland,

aus unseren Teufelskreisläufen heraus. Wir singen…

Herr, erschöpfter Herzen und ausgebrannter Seelen.

Erhelle mit der Leichtgläubigkeit von Kindern,

die Schwermut unseres Verstandes.

Tröste mit der Sanftheit deiner Engel

die Trostlosen dieser Nacht.

Lindere wie den Hirten auf den Feldern,

alle Furcht, damit niemand auf der Strecke bleibt. Wir singen…

Herr, der Herbergssuchenden und Umgetriebenen,

vergönne uns Einkehr unter den Flügeln deiner Gnade,

lass uns staunen über das Wunder dieser Nacht,

gewähre allen Flüchtlingen eine sichere Fahrt,

öffne unsere Herzen für die Vertriebenen dieser Welt,

gewähre allen Lebensmüden, deinen weihnachtlichen Frieden. Wir singen…

Weihnachtssegen

Der Herr,

des Himmels und aller Zeiten.

Er segne dich,

mit der Furchtlosigkeit seiner Engel.

Und behüte dich,

wie einst die Hirten ihre Schafe hüteten.

Der Herr lasse leuchten sein Angesicht über dir,

und seinen Morgenstern jeden Tag neu

über deinem Leben aufgehen.

Er sei dir gnädig,

wie einst die Weisen aus dem Morgenland dem Kind gnädig waren.

Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich.

Er lasse deinen Mut nie sinken.

Und er schenke dir Frieden,

deiner Erschöpfung neue Flügel,

deiner Müdigkeit einen ruhigen Schlaf

deinem Herzen die Glut der Zuversicht

Amen